Dienstag, 2. Mai 2017

Horror-Nachricht für alle Fans Auf- und Abstieg zwischen DEL und DEL2 vom Tisch

<p>DEL2-Geschäftsführer René Rudorisch.<br/>Foto: City-Press</p>

DEL2-Geschäftsführer René Rudorisch.
Foto: City-Press

Mit Überraschung reagierte die DEL2 auf die Entscheidung der Deutschen Eishockey Liga (DEL), die für die Wiedereinführung des Auf- und Abstiegs zwischen den beiden deutschen Profiligen eingereichten Unterlagen von sechs DEL2-Clubs als nicht vertragskonform zu bewerten. Damit ist der sportliche Auf- und Abstieg zwischen DEL und DEL2 weiter offen. DEL2-Geschäftsführer René Rudorisch: "Wir werden die Begründung der Ablehnung und weitere Schritte nun sehr genau prüfen und bis dahin keine weiteren Stellungnahmen abgeben."

Die DEL2 hatte die geforderten Unterlagen von sechs DEL2-Clubs bis zum 31. März eingereicht. Diese beinhalteten gemäß der Vereinbarung zwischen DEL und DEL2 den Nachweis einer ordnungsgemäßen Spielstätte sowie die Hinterlegung einer Bankbürgschaft in Höhe von jeweils 816.000 Euro. Die DEL informierte nun, dass die eingereichten Unterlagen für die Wiedereinführung von Auf- und Abstieg ab der Saison 2018/19 nach vorgenommener Prüfung durch eine externe Anwaltskanzlei den Anforderungen nicht entsprächen.

Zum zweiten Mal in Folge ist das Ergebnis damit negaitv. Schon vor einem Jahr waren die Unterlagen der DEL2-Clubs in den Augen der DEL unzureichend, um eine Verzahnung der beiden Ligen in die Wege zu leiten. In der Mitteilung der DEL heißt es knapp: "Die Wiedereinführung eines sportlichen Auf- und Abstiegs im deutschen Profi-Eishockey bleibt weiter offen. Eine Prüfung der von sechs Clubs der DEL2 zum 31. März 2017 eingereichten Unterlagen durch die renommierte Rechtsanwaltskanzlei "Bird&Bird LLP hat ergeben, dass die vertraglich vereinbarten Voraussetzungen für die Einführung von Auf- und Abstieg zwischen der DEL und der DEL2 ab der Saison 2018/19 nicht von allen sechs Zweitliga-Clubs erfüllt worden sind. Nächster Bewerbungsstichtag für eine Umsetzung ab der Saison 2019/20 ist der 31. März 2018."



Kurznachrichtenticker

  • vor 19 Minuten
  • Der deutsche Schiedsrichter Daniel Piechaczek darf am 6. Februar gemeinsam mit dem US-Amerikaner Marc Lemelin, der ebenfalls bereits in der DEL zum Einsatz kam, das CHL-Endspiel zwischen Växjö und JYP Jyväskylä leiten. Mit Lukas Kohlmüller wird zudem auch ein deutscher Linienrichter dabei sein.
  • vor 5 Stunden
  • In der vergangenen Nacht fanden in der NHL lediglich zwei Spiele statt. Der amtierende Stanley-Cup-Champion Pittsburgh Penguins um den deutschen Tom Kühnhackl unterlag bei den Anaheim Ducks 3:5. Außerdem gewannen die Boston Bruins gegen die Montreal Canadiens mit 4:1.
  • vor 20 Stunden
  • Die Eispiraten Crimmitschau müssen voraussichtlich rund zwei Wochen lang auf Verteidiger Andre Schietzold verzichten: Der Kapitän des Tabellenachten der DEL2 musste sich bereits am Montag wegen einer Entzündung am Arm einem kleinen operativen Eingriff unterziehen.
  • gestern
  • Verteidiger Marc Kohl vom DEL2-Club EC Bad Nauheim weilt in dieser Woche für ein Probetraining beim Liga-Konkurrenten Lausitzer Füchse. Der 26-Jährige, der zuletzt wegen einer Knieverletzung seit Mitte November pausieren musste, bestritt bislang 306 Zweitligapartien mit 44 Scorer-Punkten.
  • gestern
  • Vertragsauflösung: Stürmer Juuso Rajala (29) verlässt die Dresdner Eislöwen aus der DEL2 endgültig. Der Finne (71 Punkte in 71 DEL2-Partien) war von den Sachsen bereits Mitte Dezember freigestellt worden und hatte seitdem auf Tryout-Basis für den schwedischen Zweitligisten IF Troja-Ljungby gespielt.

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