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Freitag, 12. März 2021

Der 41. Spieltag der DEL2 am Freitag Freiburg ringt Bietigheim nieder und ist nun Zweiter, Bad Nauheim sorgt für nächste Pleite der Huskies, Bad Tölz fegt Bayreuth aus der Halle

Der EC Bad Nauheim belohnte sich für eine starke kämpferische Leistung im Hessenderby mit einem Sieg über Tabellenführer Kassel.
Foto: imago images/Jan Hübner

Freiburg gegen Bietigheim lautete das Top-Duell am 41. Spieltag der DEL2 am Freitagabend. Und die zweitplatzierten Steelers spielten zunächst stark und waren überlegen, was sich auch im Schussverhältnis widerspiegelte. Doch der erste Torschütze des Abends hieß Simon Danner im Trikot der Wölfe (24.). Die Schwaben zeigten sich aber nicht geschockt, nahmen sofort wieder Fahrt auf und hatten nur vier Minuten später das Ergebnis gedreht. Beide Offensivreihen liefen jetzt besser, Freiburg nutzte wenig später ein Powerplay. Die Entscheidung sollte im letzten Drittel fallen, welches klar an die Wölfe ging. Nick Pageau, Andreé Hult und Christian Billich sorgten für den siebten Heimsieg nacheinander und den Sprung auf Platz zwei. Bietigheim fiel auf Rang drei zurück.

Im Hessenderby untermauerten die Kassel Huskies ihren Favoritenstatus und führten schnell mit zwei Toren – allerdings nur am Anfang. Denn Bad Nauheim ließ sich von dem Fehlstart nicht entmutigen und glich noch im ersten Abschnitt aus. Der bisherige Tabellenletzte spielte auch danach erstaunlich gut mit und hielt die Partie offen. Es kam sogar noch besser, weil Frédérik Cabana und Stefan Reiter per Doppelschlag den hohen Favoriten mächtig ärgerten (40.). Die Huskies fighteten und rannten bis 20 Sekunden vor Schluss einem Rückstand hinterher, ehe Joel Keussen mit seinem zweiten Tor zumindest für die Verlängerung sorgte. Dort passierte nichts mehr, im Shootout verwandelte Cason Hohmann für Bad Nauheim zum überraschenden Sieg. Die Schlittenhunde schlittern in ihre erste kleine Krise der Saison und kassierten vier Pleiten in den jüngsten fünf Partien.

Die formschwachen Ravensburg Towerstars gingen im Duell der Tabellennachbarn in Crimmitschau zunächst in Führung – aber nicht lange, weil Timo Gams in der 9. Minute in Überzahl die sofortige Antwort hatte. Die Gäste spielten danach aus einer soliden Abwehr heraus und begannen das Mitteldrittel mit zwei Toren. Erst war Andrew Kozek in Überzahl erfolgreich, dann traf David Zucker (23./26.). Und das spielte der Kontertaktik noch mehr in die Karten. Die Sachsen zogen dem aber schnell den Zahn und stellten auf 3:3 nach 36 Minuten. Auch Drittel drei brachte keine Entscheidung, weil Petr Pohl die Eispiraten in der 60. Minute in die Overtime rettete. Hier schlug erneut Timo Gams zu und sicherte den achten Tabellenplatz für Crimmitschau ab.

Die Spiele im Stenogramm (7 Einträge)

 

 

Weiter stark in Form ist derweil Kaufbeuren. Die Joker hatten allerdings mächtig Probleme mit den unangenehm spielenden Falken aus Heilbronn. Die Gäste führten sogar, ehe Tyler Spurgeon Kaufbeuren in Überzahl auf die Anzeigetafel brachte (35.). Danach fanden beide Teams nicht wirklich ein Durchkommen – bis auf Joseph Lewis in der 51. Minute. Dabei blieb es, die Allgäuer holten den siebten Sieg aus den jüngsten acht Partien und sind weiterhin Sechster.

Frankfurt übernahm von Beginn an das Zepter gegen Dresden und schoss eine komfortable Führung heraus. Die Eislöwen waren aber trotz des Rückstands im Spiel und hatten ihre Chancen – und fanden dann ab dem zweiten Drittel auch das passende Rezept. Frankfurt spielte nachlässig, Dresden bekam immer mehr Aufwind, kam Tor um Tor ran und überstand sogar fünf Minuten in Unterzahl. Lohn war der Ausgleich durch Steven Rupprich (53.). Im Penalty-Schießen sorgte Stephen MacAulay dann aber doch noch für den Sieg der Hessen, die damit Kontakt zu den Top Vier halten.

Bad Tölz präsentierte sich auch im Heimspiel gegen Bayreuth in Torlaune. Torjäger Max French erzielte seine Saisontore Nummer  32, 33 und 34 und war am fünften Sieg in Serie gegen harmlose Gäste wieder einmal maßgeblich beteiligt. Zudem schaffte Luca Tosto einen lupenreinen Hattrick in gut fünf Minuten, Maximilian Franzreb hielt sein Tor sauber. Die Tigers dürfen ihre Playoff-Träume damit langsam, aber sicher begraben, während Bad Tölz weiterhin beste Karten im Kampf um das Heimrecht hat.

Eine klare Angelegenheit war auch die Begegnung in der Lausitz, obwohl die Gäste aus Landshut mehr Torschüsse hatten. Weißwasser spielte aber effektiv und eiskalt, die Niederbayern rutschten mit der zwölften Auswärtspleite am Stück ans Tabellenende.

Tony Poland


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Notizen

  • vor 26 Minuten
  • Wegen einer Oberkörperverletzung wird Verteidiger Tim Bender den Kassel noch vier Wochen fehlen. Entwarnung gibt es bei Philipp Maurer. Der Torhüter, der am Sonntag wegen einer Oberkörperverletzung in ein Krankenhaus eingeliefert wurde, hat dieses wieder verlassen und ist auf dem Weg der Besserung.
  • vor 4 Stunden
  • Angreifer Dennis Miller bleibt beim Süd-Oberligisten Erding Gladiators. Der 26-Jährige hat seinen Tryout beim Aufsteiger damit bestanden. In 15 Partien für die Gladiators sammelte er bislang drei Tore und vier Assists.
  • vor 6 Stunden
  • Dänemark hat am Mittwoch den Olympia-Kader bekanntgegeben. Mit dabei sind auch fünf Vertreter aus der PENNY DEL: Neben Kölns Frederik Storm und Patrick Russell stellen die Fischtown Pinguins Bremerhaven mit Phillip Bruggisser, Nicholas B. Jensen und Christian Wejse gleich drei Akteure im Aufgebot.
  • vor 21 Stunden
  • Zwei weitere Ausfälle beim ESV Kaufbeuren: John Rogl hat sich beim Comeback am Sonntag in Weiden erneut verletzt und wird voraussichtlich acht Wochen fehlen, Jonny Tychonick, der kurz vor der Rückkehr stand, fehlt nun weitere vier Wochen.
  • vor 4 Tagen
  • Die NHL am Freitag: St. Louis - Las Vegas 4:3, Florida - New York Rangers 1:5 (Winter Classic), Vancouver - Seattle 3:4 n.P. (Philipp Grubauer für die Kraken nicht im Einsatz), Anaheim - Minnesota 2:5 (drittes Saisontor von Nico Sturm für die Wild). Mehr zum Winter Classic:
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