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Sonntag, 14. März 2021

42. DEL2-Spieltag am Sonntag Dresden gewinnt Derby-Krimi gegen Crimmitschau, Gaudet-Auswahl triumphiert auch in Bietigheim, Freiburg wieder mit später Wende

Jubel bei den Dresdner Eislöwen um Siegtorschütze Nick Huard (rechts) über den 3:2-Erfolg nach Verlängerung gegen Crimmitschau.
Foto: Heide

Spannende Partien in der DEL2 am 42. Spieltag: Einzig die Tölzer Löwen befinden sich weiter im Höhenflug und gewannen am Sonntag klar mit 5:0 in Bietigheim, womit die Mannschaft von Trainer Kevin Gaudet den dritten Tabellenplatz von den Steelers eroberte. Beim Sachsenderby in Crimmitschau brachte erst die Verlängerung die Entscheidung zu Gunsten der Eislöwen, der Tabellenzweite aus Freiburg setzte sich nach einem späten Ausgleichstreffer im Penalty-Schießen bei den Ravensburg Towerstars durch. Der achtplatzierten Eispiraten Crimmitschau profitierten von den Niederlagen der Verfolge aus Weißwasser und Bayreuth. Neues DEL2-Schlusslicht ist nach dem 5:2-Sieg der Roten Teufel aus Bad Nauheim in Bayreuth der EV Landshut, der sein Heimspiel gegen Kaufbeuren knapp mit 3:4 verlor.

Der EHC Freiburg bleibt das Team der spektakulären Schlusspunkte. Am Sonntag gewann die Mannschaft von Head Coach Peter Russell bei dessen künftigen Arbeitgeber in Ravensburg mit 4:3 nach Penalty-Schießen. Dabei hatten die Wölfe einmal mehr erst kurz vor der Schlusssirene getroffen – und so in Person von Chris Billich für den 3:3-Ausgleich gesorgt. Im Shootout waren dann alle drei (!) Schützen der Breisgauer erfolgreich, sodass ein Fehlversuch von David Zucker die Entscheidung zu Gunsten der Gäste brachte.

Im Sachsenderby zwischen Dresden und Crimmitschau erarbeiteten sich die Eislöwen einen 3:2-Heimsieg nach Verlängerung. Nick Huard erzielte nach gerade einmal 15 Sekunden in der Overtime den spielentscheidenden Treffer, nachdem die Eispiraten sich durch ein spätes Tor von Patrick Pohl zumindest einen Zähler gesichert hatten. Die Tölzer Löwen schossen sich mit einem 5:0-Erfolg in Bietigheim auf Platz drei der DEL2-Tabelle. Vier Treffer erzielte die Auswahl von Kevin Gaudet gegen dessen Ex-Club dabei im Schlussdrittel. Routinier Philipp Schlager ging mit drei Torvorlagen voran, Maximilian Franzreb im Gehäuse der Löwen war für die Steelers nicht zu überwinden. Kurz vor Ende lieferten sich Brett Breitkreuz und Markus Eberhardt noch einen Faustkampf, woraufhin beide frühzeitig duschen durften.

Die Spiele im Stenogramm: (7 Einträge)

 


Im Rennen um Platz acht mussten die Bayreuth Tigers eine 2:5-Heimniederlage gegen den EC Bad Nauheim einstecken. Die Oberfranken führten zwar mit 1:0 und 2:1, doch den längeren Atem hatten die Gäste aus Hessen. Doppelpacker Christoph Körner brachte mit seinem Treffer zum 3:2 aus Sicht der Roten Teufel seine Farben auf die Siegerstraße, Kelsey Tessier und Stefan Reiter machten im Schlussabschnitt den Sack zu. Mit einem Kraftakt im letzten Spielabschnitt sicherten sich die Löwen Frankfurt einen 4:3-Erfolg in Heilbronn. Drei Tore der Gäste aus Hessen in den letzten 20 Minuten sorgten für die Entscheidung zu Gunsten des Favoriten. Der Schwede Sebastian Collberg traf in der 54. Minute zum 4:3-Endstand.

Erneut keine Zähler gab es für den EV Landshut im bayerischen Duell mit dem ESV Kaufbeuren zu ernten. Die Niederbayern unterlagen wieder einmal denkbar knapp mit 3:4. Zwei Treffer von ESVK-Kapitän Tyler Spurgeon (38./51.)sorgten dafür, dass die Allgäuer alle drei Punkte aus Landshut entführten. Beim EVL trafen einmal mehr einzig die Leistungsträger Robin Weihager, Zach O’Brien und Marcus Power.

Spitzenreiter Kassel feierte in einem engen Duell mit den Lausitzer Füchsen einen 4:2-Heimsieg. Lasse Bödefeld (22) brachte mit seinem ersten DEL2-Treffer im zweiten Saisoneinsatz für die Huskies den Favoriten früh in Front. Tim Lucca Krüger (22) erzielte ebenfalls seinen DEL2-Premierentreffer: Sein Tor zum 3:2 für Kassel in der 52. Minute sollte die Vorentscheidung bringen. Mit dem Heimerfolg hat Tabellenführer Kassel nun als erstes DEL2-Team auch rechnerisch die Qualifikation für die Playoffs 2021 sicher.

Sebastian Groß


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Notizen

  • gerade eben
  • Die Verteidiger Bastian Cramer (sechs Assists bei 41 Einsätzen) und Paul Wallek (eine Vorlagen in 14 Matches) spielen auch in der kommenden Saison 2026/27 für den Süd-Oberligisten Erding Gladiators. Angreifer Björn Salhi (drei Scorer-Punkte in 34 Partien) verlässt das Liga-Schlusslicht dagegen.
  • vor einer Stunde
  • Die Champions Hockey League hat den Rahmenterminplan der Saison 2026/27 veröffentlicht. Sie beginnt demnach am Donnerstag, den 3. September 2026 und endet mit dem Finale am Dienstag, den 23. Februar 2027. Aus Deutschland sind bereits die Kölner Haie als DEL-Hauptrundensieger qualifiziert.
  • vor 21 Stunden
  • Die deutsche Nationalmannschaft hat bei den Paralympics auch das letzte Gruppenspiel verloren. Gegen Italien gab es am Dienstag ein 1:2. Die Auswahl erzielte dabei ihr erstes Tor seit den Spielen 2006. Weiter geht es am Donnerstag mit dem ersten Platzierungsspiel um Platz fünf.
  • gestern
  • Mit Mark Waldhausen (36) verlässt die Erding Gladiators. Seit 2019 stand der Deutsch-Kanadier im Team. In der vergangenen Saison kam er in 52 Spielen auf zwei Tore und elf Vorlagen. Er soll noch einen „gebührenden Abschied“ erhalten, heißt es von Seiten des Clubs.
  • gestern
  • Im ersten Playoff-Spiel gegen die Lindau Islanders zog sich Klavs Planics von den Füchsen Duisburg, der erst kürzlich sein Comeback gefeiert hatte, nach einem Zweikampf an der Bande eine schwere Verletzung zu. Für ihn ist die Saison damit vorzeitig beendet.
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