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Dienstag, 16. Januar 2024

Der 38. DEL2-Spieltag am Dienstag Bietigheim geht gegen Selb unter, Rosenheim dreht 0:4-Rückstand gegen Crimmitschau, Weißwasser beendet Niederlagenserie

Welch bitterer Abend für die Bietigheim Steelers. Den Selber Wölfen unterlag man mit 1:7.
Foto: IMAGO/Pressefoto Baumann

Sechs Spiele standen am Dienstagabend in der DEL2 auf dem Plan – und an Spektakel mangelte es den Duellen wahrlich nicht. Den Titel für die spektakulärste Aufholjagd gewann an diesem Tag ganz klar die Mannschaft aus Rosenheim. Die Starbulls lagen nach 24 Minuten bereits mit 0:4 gegen Crimmitschau hinten, zwei dieser Treffer erzielte der auffällige Scott Feser. Dann aber schlug die Stunde der Oberbayern. Unter anderem durch zwei Tore von Reid Duke holte Rosenheim noch auf. 4:4 stand es nach regulärer Spielzeit. Duke war es dann auch, der zwölf Sekunden ehe das Penalty-Schießen angestanden wäre, das 5:4 vorbereitete, das Dominik Kolb erzielte. 

4:4 war auch das Ergebnis nach 60 Minuten in Kaufbeuren – das Derby gegen den EV Landshut war für Anhänger beider Clubs ein wahres Wechselbad der Gefühle. Die Niederbayern erwischten nämlich den besseren Start und gingen beim Stand von 2:0 zum ersten Pausentee. Im zweiten Drittel belohnte sich derweil der Gastgeber aus dem Allgäu für sein Tun und glich zum 2:2 aus. Ein wilder Ritt war es dann im dritten Durchgang. Alexander Thiel erzielte nach gut 52 Minuten erstmalig an diesem Abend eine Joker-Führung, Brett Cameron drehte das Spiel in der 58. und 59. Minute und binnen 39 Sekunden. Beim Stand von 4:3 war den Landshutern der Sieg fast schon sicher, wäre da nicht noch Joey Lewis gewesen, der eine Sekunde vor dem Ende einnetzte. Den zweiten Zähler holte sich Landshut im Shootout.

Ein guter Abend war es derweil für die Lausitzer Füchse, die ihre jüngste Niederlagenserie in Krefeld beendeten. Spieler des Abends auf Füchse-Seite waren dabei der zwei Treffer erzielende Ville Järveläinen und Roope Mäkitalo, der zwei Tore vorbereitete. Krefeld machte seinerseits vor allem im zweiten Drittel nach dem 1:2-Anschlusstreffer zu wenig, um das Momentum vollends auf seine Seite zu ziehen. Zu wenig ist auch ein gutes Stichwort für das, was die Bietigheim Steelers anboten. Sie gingen vor eigenem Publikum im Kellerduell gegen Selb unter. Am Ende hieß es 7:1 für die Wölfe – wobei die Gäste das Ergebnis vor allem nach dem letzten Seitenwechsel in die Höhe schraubten. Bis zur zweiten Pause führten die Gäste „nur“ mit 3:1. 

Die Spiele im Stenogramm (6 Einträge)

 

 

Mit zwei Punkten zufrieden geben mussten sich die Dresdner Eislöwen, die gegen Freiburg bis ins Penalty-Schießen kamen. Während der regulären 60 Minuten wechselte die Führung hin und her, Dresden war allerdings die aktivere Mannschaft, die auch öfter zum Abschluss kam. Im zweiten Drittel zählte die offizielle Statistik 15 Dresdner Schüsse – und nur fünf auf Freiburger Seite. Entspechend wäre durchaus auch ein Sieg nach 60 Minuten möglich gewesen. Im Shootout war es dann zunächst Freiburgs Eero Elo, der traf. Auf Dresdner Seite war David Rundqvist erfolgreich. Nach jeweils drei Schützen ging es weiter – und dann versenkte Simon Karlsson den letztlich entscheidenden Penalty. Dresdens Debütant Travis Turnbull, der direkt als Kapitänt auflief, gab eine Vorlage und gewann zehn seiner 14 Anspiele.

Und als wäre das an einem DEL2-Spieltag nicht schon genug Spektakel, hielt die Liga auch noch das Spitzenspiel zwischen Tabellenführer Kassel und den Towerstars aus Ravensburg bereit. In einer sehr diszipliniert geführten Partie fielen nicht ganz so viele Tore – genauer: Vier Stück, drei davon in den ersten 21 Minuten. Die Schlittenhunde gingen nach gut drei Minuten durch Max Faber in Führung und antworteten zu Beginn des zweiten Drittels auch auf den zwischenzeitlichen Towerstars-Ausgleich. Louis Brune traf zum 2:1, Tristan Keck erhöhte eineinhalb Minuten vor dem Ende ins leere Tor zum 3:1.

Manuel Weis


Kurznachrichtenticker

  • vor 14 Stunden
  • Marvin Miethke, 32 Jahre alte Stürmer des Oberligisten KSW IceFighters Leipzig, macht nach dieser Saison Schluss. Das gab sein Club bekannt. Miethke spielt seit 2013 für die IceFighters.
  • vor 16 Stunden
  • Der ERC Ingolstadt ist mit dem Marketing Award der Champions Hockey League ausgezeichnet worden. Die Panther erfüllten ihre Europapokal-Teilnahme mit zahlreichen Fan-Aktionen, unter anderen zwei gemeinsamen Reisen zu Auswärtsspielen.
  • vor 3 Tagen
  • Stürmer David Seidl wird auch in der Saison 2024/25 für die Passau Black Hawks auf Torejagd gehen. Dies gab der Club aus der Oberliga Süd am Montag bekannt. Der gebürtige Deggendorfer kam im bisherigen Saisonverlauf in bislang 40 Spielen auf insgesamt 33 Scorer-Punkte.
  • vor 3 Tagen
  • Die New York Rangers haben am Sonntag das zweite Freiluftspiel im Rahmen der Stadium Series im MetLife Stadium vor knapp 80.000 Zuschauern gegen die New York Islanders nach 1:4-Rückstand durch ein Tor von Artemi Panarin mit 6:5 nach Verlängerung gewonnen.
  • vor 5 Tagen
  • Der DEL-Disziplinarausschusses hat Matthew Puempel (Augsburger Panther, ein Spiel) und Patrice Cormier (Eisbären Berlin, zwei Spiele) gesperrt. Die beiden Stürmer hatten sich im Duell am Freitag mit Stockschlägen angegriffen.
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