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Dienstag, 19. März 2024

DEL2-Playoffs/Playdowns am Dienstag Kassel und Ravensburg holen sich den Matchpuck, Krefeld verkürzt gegen Crimmitschau, Landshut stellt auf 2:2, Dresden besiegt Selb

Hart umkämft ist das Playdownduell zwischen Selb und Dresden. Die Eislöwen gewannen zuhause in der Overtime mit 3:2. In der Serie benötigen die Sachsen nur noch einen Sieg zum Klassenerhalt.
Foto: Mario Wiedel

Mit einem klaren 5:1-Auswärtssieg bei den Lausitzer Füchsen führen die Kassel Huskies in der Serie nun mit 3:1 und können bereits am Freitag zuhause ins Halbfinale einziehen. Auch die Ravensburg Towerstars stellen im Viertelfinalduell mit den Eisbären Regensburg mit einem hochverdienten 4:0-Erfolg auf 3:1. Die Krefeld Pinguine können mit einem 3:1-Heimerfolg einen Sweep der Crimmitschauer Eispiraten abwehren und auf 1:3 verkürzen. Einen knappen 2:1-Sieg konnte der EV Landshut in Kaufbeuren feiern. Damit stellen die Niederbayern die Serie auf 2:2. In den Playdowns drehte Dresden gegen Selb einen 0:2-Rückstand, gewann in der Overtime und hat damit den Matchpuck im Kampf um den Klassenerhalt.

Krefeld machte von Beginn an viel Druck auf das Crimmitschauer Gehäuse, kam jedoch nicht an Keeper Oleg Shilin vorbei. Erst als Josh MacDonald in der 11. Minute bei einem Alleingang zu Fall gebracht wurde, war der Angreifer per Penalty erfolgreich. Die Pinguine bekamen Oberwasser, doch ein schneller Konter der Eispiraten genügte, um durch Felix Thomas (14.) auf die Anzeigentafel zu kommen. Intensiv geführt wurden auch die zweiten zwanzig Minuten, wenngleich den Gastgebern zunehmende Nervosität anzumerken war, denn die ruhig agierenden Westsachsen kamen zugleich zu guten Torszenen. 25 Sekunden vor der Pausensirene dann die Erleichterung bei den über 6.000 Zuschauern: In Überzahl bediente Alexander Weiß Josh MacDonald mit einem starken Zuspiel, der nur noch ins freie Tor einzuschieben brauchte. Weiß selbst erhöhte in der 44. Minute auf 3:1. Crimmitschau konnte, anders als noch vor vier Tagen an gleicher Stelle, nicht mehr antworten und musste die erste Niederlage in dieser Serie hinnehmen.

Schon früh haben die Kassel Huskies klargestellt, dass sie nicht erneut in der Lausitz als Verlierer das Eis verlassen wollen. Yannik Valenti (5.) stellte nach guter Vorarbeit von Rylan Schwartz und Stephen MacAulay die Gäste-Führung her. 87 Sekunden später setzte Louis Brune den Puck ins Gehäuse. Die beiden schnellen Treffer haben bei den Gastgebern, bei denen kurzfristig der Mannschaftskapitän ausfiel, ihre Wirkung hinterlassen. Auch beim 0:3 in der 25. Minute konnten die Füchse die Scheibe nicht aus der Gefahrenzone herausbringen, Joel Lowry traf hier ohne Probleme aus dem Slot. Louis Brune (33.) vollendete einen Ahlroth-Schuss zum nächsten Tor der Hessen. Roope Mäkitalo (39.) konnte in Überzahl verkürzen, doch noch vor der zweiten Pause stellte Jake Weidner (40.) den alten Abstand wieder hier. Dieser war nach einem letzten Drittel, in dem kaum Nennenswertes passierte, gleichbedeutend mit dem Endstand.

DIE SPIELSTENOGRAMME DER VIERTELFINALSPIELE (4 Einträge)

 

In einer intensiv geprägten Partie zwischen Kaufbeuren und Landshut gingen beide Mannschaften hart zu Werke. Viel zu tun hatten da die Referees und gleichermaßen das Strafbankpersonal. Eines der Überzahlspiele nutzte David Stieler (10.) zum 1:0 aus Sicht der Niederbayern. Doch auch die Joker hatten ihrerseits Möglichkeiten, verpassten allerdings den Ausgleich. Dagegen erhöhte Wade Bergman (27.) wiederum in Überzahl. Spielfluss war weiter wenig auszumachen, auf dem Eis wurde noch immer kräftig ausgeteilt, viele Strafzeiten waren die Folge. Spannung kam mit Kaufbeurens Anschlusstreffer in der 46. Minute auf, den Micke Saari erzielte. Die Kontrahenten boten fortan ein packendes Spiel, in dem um jeden Zentimeter Eis gekämpft wurde. Kaufbeuren setzte am Schluss auch alles auf eine Karte, doch die Mannschaft von Heiko Vogler ließ nichts mehr zu.

Ausgeglichen gestaltete sich der erste Abschnitt zwischen Ravensburg und Regensburg. Nach dem Pausentee schockten die Towerstars die Gäste aus der Oberpfalz mit einem Doppelschlag von Louis Latta (22.) und nur 48 Sekunden später durch Lukas Bender. Die Oberschwaben hatte noch die Möglichkeit, den Vorsprung auszubauen, ehe die Eisbären wieder besser in die Partie fanden und in der Offensive für Gefahr sorgten. Der in dieser Saison so starke Angriff hatte gegen die starke Defensive der Hausherren allerdings Probleme oder fand am glänzend aufgelegten Ilya Sharipov kein Vorbeikommen. Sam Herr erhöhte in der 58. Minute per Empty-Net-Treffer, Matt Alfaro (59.) traf noch in Überzahl zum 4:0.

Nach den beiden jüngsten Niederlagen gegen die Dresdner Eislöwen starteten die Selber Wölfe mit ordentlich Wut im Bauch ins vierte Aufeinandertreffen beider Teams. Bereits in der 4. Minute konnte sich Nick Miglio in Szene setzen und die Scheibe in die Maschen setzen. Weitere gute Chancen folgten, ehe Frank Hördler (8.) mit einem Schlagschuss auf 0:2 stellte. Die Hausherren kamen in zwei Überzahlspielen zwar zu manch gefährlicher Möglichkeit, doch schon wie in den drei Duellen zuvor konnten auch diesmal aus der numerischen Überlegenheit auf dem Eis kein Kapital geschlagen werden. Die Sachsen arbeiteten sich im zweiten Abschnitt zwar nach vorne, 14:4 lautete da gar das Torschussverhältnis, allerdings agierten sie alles andere als zwingend genug oder scheiterten am gut aufgelegten Torhüter Michael Bitzer. Erst in der 41. Minute gelang der Anschluss: Prudens Schuss fälschte Dani Bindels entscheidend ab. Und nur eine Minute später war Justin Florek mit dem Ausgleich zur Stelle. Die Entscheidung fiel in der Overtime. In dieser ließ Yannik Drews (64.) mit einem Schuss von der Blauen Linie Goalie Bitzer unglücklich aussehen.

Michael Sporer

 

Dresdner Eislöwen – Selber Wölfe
3:2 n.V. (0:2, 0:0, 2:0, 1:0)
Tore
: 0:1 (4.) Miglio, 0:2 (8.) Hördler, 1:2 (41.) Bindels, 2:2 (42.) Florek, 3:2 (64.) Drews; Strafminuten: Dresden 6, Selb 8; Zuschauer: 2.941.
Benötigte Siege zum Klassenerhalt: Selb 2, Dresden 1.


Kurznachrichtenticker

  • vor einer Stunde
  • Der 21-jährige Torhüter Leon-Niklas Jessler (zwei Einsätze für den EV Duisburg) wird das Team aus der Oberliga Nord wieder verlassen.
  • vor 15 Stunden
  • In der Finalserie der U17-Meisterrunde setzten sich die Jungadler Mannheim mit 3:1 gegen die Kölner Junghaie durch. Spiel 4 am Sonntag gewann der Mannheimer Nachwuchs souverän mit 5:1 und krönte sich mit dem Auswärtssieg zum neuen deutschen U17-Meister.
  • vor 2 Tagen
  • Die Dresdner Eislöwen (DEL2) und TecArt Black Dragons Erfurt (OL Nord) werden künftig nicht mehr kooperieren. Die Vereinbarung zwischen beiden Clubs wird nicht verlängert, da Dresden wegen der angestrebten Verkleinerung des Kaders nicht mehr zwingend einen Partner benötigt.
  • vor 3 Tagen
  • Die Schwenninger Wild Wings (PENNY DEL), der EHC Freiburg (DEL2) und die Stuttgart Rebels (OL Süd) werden künftig zusammenarbeiten. Das gaben die Clubs am Freitag bekannt. Schwenningen und Freiburg waren schon zuletzt Kooperationspartner.
  • vor 3 Tagen
  • Die U18-Nationalmannschaft bleibt bei der WM Division I, Gruppe A, im dänischen Frederikshavn auch im vierten von fünf WM-Spielen ungeschlagen. Das Team von André Rankel gewann gegen die Mannschaft aus Japan mit 6:2. Die deutsche U18 hat den Aufstieg am Samstag gegen Dänemark in eigener Hand.
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