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Dienstag, 7. Dezember 2021

Die DEL2 am Dienstag Frankfurt unterliegt Ravensburg nach 2:0-Führung, Dresden siegt im Sachsenderby, Landshut und Selb erneut erfolglos

Die Ravensburg Towerstars um James Bettauer setzten sich bei den Löwen Frankfurt um Tomas Sykora mit 3:2 durch.
Foto: Jan Hübner

Der 21. Spieltag der DEL2 am Dienstagabend sorgte erneut für einen Führungswechsel in der Tabelle: Währen sich die Löwen Frankfurt im Spitzenspiel mit 2:3 den Ravensburg Towerstars geschlagen geben mussten, bezwang der ersatzgeschwächte EC Bad Nauheim die Selber Wölfe mit 4:2 und eroberte damit die Tabellenspitze vom hessischen Rivalen zurück. Überraschende Kantersiege fuhren der EHC Freiburg gegen Kassel (7:2) und die Heilbronner Falken in Weißwasser (8:2) ein. Derbysiege feierten der ESV Kaufbeuren und die Dresdner Eislöwen. Ebenfalls siegreich waren die Bayreuth Tigers im fränkisch-oberbayerischen Duell mit den Tölzer Löwen.

Lange Zeit ausgeglichen gestaltete sich das Spitzenspiel zwischen den Löwen Frankfurt und den Ravensburg Towerstars. Erst im zweiten Drittel gab es die ersten Treffer. Diese zunächst auf Seiten der Gastgeber: Ryon Moser (28.) und Rylan Schwartz (33.) brachten ihre Farben in Front. Sam Herr konnte jedoch schon in der 34. Minute verkürzen. Herr traf ebenso nach 30 gespielten Sekunden im Schlussdrittel, das gar in Unterzahl. Die Hausherren feuerten in der Folge zwar häufiger auf den gegnerischen Kasten als der Kontrahent. Die Towerstars waren im Abschluss jedoch effektiver. Simon Gnyp sorgte in der 54. Minute für den Siegtreffer.

Der ersatzgeschwächte EC Bad Nauheim zog in der 5. Minute binnen 18 Sekunden durch Treffer von Fabian Herrmann und Jerry Pollastrone rasch in Front. Der VER Selb blieb davon jedoch unbeeindruckt. In Überzahl verkürzte Brett Thompson. Auch in der Folge bot der Tabellenletzte den Kurstädtern einen guten Kampf. Wenngleich die Roten Teufel zur Mitte des zweiten Abschnitts enorm drückten, dabei allerdings beste Möglichkeiten liegen ließen, so schockten die Wölfe die Hausherren in der 32. Minute mit dem Ausgleich durch Feodor Boiarchinov. In Sachen Auslassen guter Chancen waren auch im Schlussdrittel beide Teams ordentlich dabei. Einzig Defender Tomas Schmidt setzte hier in der 52. Minute den Puck in die Maschen. Spannende Schlussminuten waren geboten, ehe der Verteidiger mit einem Empty-Net-Treffer über die komplette Eisfläche zum zweiten Mal zuschlug und für die Entscheidung sorgte.

Ein wahres Offensivspektakel war in den ersten zehn Minuten im Duell der Wölfe Freiburg mit den Kassel Huskies geboten. Vier Treffer auf Seiten der Gastgeber, zwei auf Seiten der Hessen fielen bis zum ersten Gang in die Kabinen. Ausgeglichen gestaltete sich der weitere Spielverlauf, ehe zunächst in der 29. Minute und später in der 37. Minute Scott Allen den Vorsprung für die Hausherren weiter ausbauen konnte. In der 57. Minute machte der Kanadier seinen Hattrick gar perfekt.
 

Die Spiele im Stenogramm (7 Einträge)

 


Clarke Breitkreuz sorgte nach gut zwölf gespielten Minuten noch für die Führung für die Lausitzer Füchse im Duell mit Heilbronn. Die Gäste schlugen jedoch wenig später in Überzahl durch Julian Lautenschlager zurück. Nur 16 Sekunden waren im zweiten Abschnitt gespielt, da traf Simon Thiel für die Falken, 87 Sekunden darauf erhöhte Justin Kirsch. Die Hausherren brauchten etwas, um sich von dieser kalten Dusche zu erholen. In doppelter Überzahl verkürzte Jens Baxmann, doch dann war erneut Simon Thiel zur Stelle und stellte den alten Abstand wieder her. Im Schlussdrittel schraubte Heilbronn das Ergebnis weiter in die Höhe, sodass es am Ende 8:2 für das Team von Trainer Jason Morgan hieß.

Der EV Landshut findet weiter nicht in die Spur. Auch dem ESV Kaufbeuren musste sich die Mannschaft geschlagen geben. Die Niederbayern konnten zwar zunächst das 0:1 als auch das 1:2 der Gäste noch ausgleichen. In den letzten 20 Minuten kassierte das Team jedoch zu viele Strafen. Die Unterzahlspiele wurden zwar schadlos überstanden, kosteten aber zu viel Kraft. Fabian Voit erzielte in der 51. Minute das 3:2 für den ESVK. Markus Lillich erhöhte in der 58. Minute in Überzahl. Landshut konnte am Ende nur noch für Ergebniskosmetik sorgen.

Eine kampfstarke Partie boten die Bayreuth Tigers und die Tölzer Löwen. Die Gäste erwischten durch Markus Eberhardt (6.) den besseren Start. Christian Kretschmann glich nach 16 Minuten per Shorthander aus, doch Lubor Dibelka stellte 80 Sekunden später die erneute Führung her. Diese baute Samir Kharboutli in der 29. Minute aus, doch mit einem Doppelschlag stellten Tim Zimmermann und Kurt Davis in der 39. Minute auf 3:3. Christian Kretschmann traf bei doppelter Überzahl in der 47. Minute, allerdings konnte Thomas Merl (50.) diesmal für die Löwen ausgleichen. Mit einem verdeckten Schuss sorgte Ville Järveläinen in der 56. Minute für den Bayreuther Siegtreffer – dem übrigens mittlerweile 100. Tor des Finnen im Trikot der Tigers.

Im Sachsenderby traf in der 8. Minute Philipp Kuhnekath zum 1:0 für Dresden. Luca Gläser (13.) und Filip Reisnecker (18.) wendeten bis zur ersten Pause das Blatt. Reisnecker erhöhte in der 27. Minute für die Eispiraten Crimmitschau auf 3:1. Beide Mannschaften boten weiter eine gute Vorstellung. Tore sollten lange Zeit jedoch keine mehr fallen. Doch die Gäste gaben sich nicht geschlagen und kamen, als Crimmitschau zu passiv agierte, kurz vor Schluss durch Johan Porsberger und David Rundqvist noch zum Ausgleich. Nach einer torlosen Verlängerung entschied Jordan Knackstedt das Penalty-Schießen zugunsten der Eislöwen.

Michael Sporer


Kurznachrichtenticker

  • gerade eben
  • SPORT1 überträgt das Halbfinalspiel des EHC Red Bull München bei Tappara Tampere am Dienstag, den 1. Februar live im Free-TV. Beginn der Übertragung ist um 17:55 Uhr. Auch das Finale, das am 1. März im schwedischen Ängelholm bei Rögle BK stattfindet, wird live auf SPORT1 übertragen.
  • vor 8 Stunden
  • Die Fischtown Pinguins Bremerhaven werden die kommenden Heimspiele ohne Zuschauer austragen. Das teilte der Club aus der PENNY DEL mit. Aufgrund von Warnstufe 4 seien nur 250 Personen in der Arena erlaubt. Abzüglich aller am Spiel beteiligten Personen blieben weniger als 100 Plätze für Zuschauer.
  • vor 22 Stunden
  • Nach dem tschechischen Verteidiger Lukas Motloch hat der EC Peiting mit dem Kanadier Shane Heffernan (zuletzt SK Trihaci Kadan) einen zweiten Kontingentspieler neu unter Vertrag genommen. Dies gab der Club aus der Oberliga Süd am Montag bekannt.
  • vor 22 Stunden
  • Adam Mitchell fühlt sich fit genug, um wieder ins Spielgeschehen eingreifen zu können. Der lange verletzte Routinier wird nach einigen Trainingswochen nun auch wieder offiziell für die Löwen Frankfurt in der DEL2 auflaufen. Die bestätigte der Club am Montag.
  • vor 3 Tagen
  • Der EC Peiting hat einen Import-Verteidiger verpflichtet: Der 25-jährige Lukas Motloch kommt aus der zweiten tschechischen Liga zum Club aus der Oberliga Süd. Der ECP sucht nach eigenen Angaben auch noch Verstärkung für den Sturm.
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