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Sonntag, 15. März 2026

DEL2-Playdowns am Sonntag Dramatischer Sieg in Kaufbeuren: Freiburg kurz vor Klassenerhalt – Bad Nauheim legt gegen Weiden nach

Weidens Calvin Pokorny verteidigt mit viel Einsatz gegen Bad Nauheims Center Davis Koch, am Ende siegten dennoch zum zweiten Mal in diesem Duell die Roten Teufel.
Foto: Andreas Chuc

Lediglich zwei Tage nach dem intensiven Playdown-Auftakt ging es im Kampf um den DEL2-Klassenerhalt am Sonntag erneut zur Sache. Der EHC Freiburg bestätigte dabei mit einem dramatischen 5:4 nach Verlängerung in Kaufbeuren den Heimsieg am Freitag und steht kurz vor dem Ligaverbleib. Bad Nauheim errang mit einem 1:0-Zittersieg gegen Weiden eine 2:0-Serienführung.

Hauptrunden-Schlusslicht Kaufbeuren zeigte im ersten Playdown-Heimspiel zunächst eine starke Reaktion auf die 1:2-Niederlage in Freiburg. Jere Laaksonen schaltete nach einem Rebound am schnellsten, dann leitete D’Artagnan Joly einen Querpass von Yannik Burghart in die Maschen – 2:0 nach 248 Sekunden. Im zweiten Drittel benötigte Joly weniger als drei Minuten für seinen zweiten Tagestreffer, als er erneut goldrichtig stand. Doch Freiburg gab sich nicht auf, kam – gestärkt vom Torhüterwechsel Fabian Hegmann zu Patrik Cerveny – durch ein Powerplay-Tor von Niko Linsenmaier und Spiel-eins-Entscheider Lynden McCallum, der sich im Slot gegen Nico Appendino durchsetzte, noch vor der zweiten Pause auf 2:3 heran.

Vom Spielverlauf beflügelt, starteten die Wölfe auch fulminant in den dritten Abschnitt. Shawn O’Donnell und Tomas Schwamberger sorgten für die erstmalige Gästeführung, die allerdings nur für 97 Sekunden hielt. Dann gelang Ex-Wolf Tyson McLellan in Überzahl das 4:4. Somit ging der erste Vergleich im Allgäu trotz der zwischenzeitlichen Wende zugunsten der Freiburger in die Verlängerung. Doch die Hoffnungen der 3.100 Zuschauer waren rasch erloschen – Thore Weyrauch fälschte einen Schuss von McCallum entscheidend ab. Der EHC steht mit nun zwei von drei benötigten Siegen kurz vor dem Klassenerhalt, der ESVK bei noch vier zu gewinnenden Spielen mit dem Rücken zur Wand.

Die Spielstenogramme (2 Einträge)

 

 

Weiden spielte in einem ausgeglichenen ersten Drittel in Bad Nauheim gut mit, setzte sich immer wieder fest, ohne dabei großartige Chancen zu kreieren. Auf der anderen Seite waren die Roten Teufel im Pech, als Andrej Bires mit einem unglücklichen Laufweg den Führungstreffer von Reihenkollege Parker Bowles verhinderte. Im zweiten Abschnitt schaltete Weiden noch einen Gang hoch, ließ allerdings zahlreiche Hochkaräter aus. EC-Goalie Jerry Kuhn rettete mehrmals spektakulär, unter anderem bei einem Alleingang von Paul Vinzens und mit dem Schoner gegen den völlig freistehenden Goalgetter Luca Gläser. Es passte ins Abbild der bisherigen Serie, dass auf der anderen Seite ein vermeintlich harmloser Onetimer von Christopher Fischer hinter Michael McNiven einschlug.

Auch nach der zweiten Pause drückte Weiden auf den Ausgleich, Bad Nauheim kam nur selten zu Entlastungsangriffen. Doch die Mannschaft von Kevin Gaudet zitterte den schmeichelhaften 1:0-Vorsprung mit viel Leidenschaft ins Ziel. Die Blue Devils trafen noch mehrmals das Gestänge und noch viel öfter Kuhn, der die Partie mit 38 Saves und als klarer Matchwinner beendete.

Tim Heß


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Notizen

  • vor 14 Stunden
  • NHL in der Nacht: Die St. Louis Blues rücken immer näher an die Wild-Card-Plätze heran. Nach dem 6:2-Sieg (3:2, 2:0, 1:0) bei den Anaheim Ducks liegen sie nur nur drei Zähler zurück. Die Philadelphia Flyers landeten ebenso einen Auswärtssieg: Sie gewannen 4:1 bei den N.Y. Islanders (2:0, 1:1, 1:0).
  • gestern
  • Tim Lutz (25) hat seinen Vertrag bei den Eispiraten Crimmitschau (DEL2) um ein Jahr verlängert. Der Angreifer konnte in der abgelaufenen Saison verletzungsbedingt lediglich in der Endphase vier Matches bestreiten und verzeichnete dabei einen Assist.
  • gestern
  • Die PENNY DEL hat die Anfangszeiten der möglichen Spiele 7 in den noch nicht entschiedenen Viertelfinalserien festgelegt. Der Showdown zwischen München und Ingolstadt am Ostermontag würde um 16.30 Uhr beginnen, der zwischen Straubing und Berlin um 19 Uhr.
  • vor 2 Tagen
  • Wojciech Stachowiak (26) ist nach seinem Trade in die Organisation der Detroit Red Wings weiter in Topform. Der Nationalstürmer verzeichnete am Mittwoch beim 5:0-Sieg der Grand Rapids Griffins in Rockford ein Tor sowie zwei Assists und steht nun bei sieben Punkten in den jüngsten drei Matches.
  • vor 6 Tagen
  • Stürmer Roman Zap wird die Höchstadt Alligators nach einer Saison verlassen. Das gab der Oberligist bekannt. Der 22-Jährige suche eine neue Herausforderung. In 56 Spielen erzielte Zap 15 Tore und verbuchte zudem 19 Assists.
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