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Donnerstag, 23. Januar 2020

Nach Fight im Derby Stürmer zettelt Kampf vor Bully an: Frankfurts Mike Mieszkowski für zwei Spiele gesperrt

Mike Mieszkowski (Löwen Frankfurt).
Foto: Hübner

Mike Mieszkowski wurde vom Disziplinarausschuss für zwei DEL2-Partien wegen übertriebener Härte gesperrt. Der Angreifer der Löwen Frankfurt hatte nach sechs Sekunden im Schlussabschnitt des Derbys am Dienstagabend in Kassel (Endstand 5:7 aus Sicht der Frankfurter) einen Fight mit Huskies-Verteidiger Denis Shevyrin angezettelt – noch bevor die Scheibe zum anstehenden Bully eingeworfen werden konnte.

Shevyrin hatte direkt zuvor – also praktisch mit Beginn des Schlussabschnitts – Frankfurts Angreifer Manuel Strodel mit einem – nicht geahndeten – Open-Ice-Hit nahe der Mittellinie ausgeknockt. Die „Racheaktion“ Mieszkowskis für diesen Check ist nun Anlass der Zwei-Spiele-Sperre, weil der 1,97-Meter-Hüne, der im Dezember aus Kaufbeuren nach Frankfurt gewechselt war, vor dem Anspiel die Schlägerei begonnen hatte.

Im offiziellen Beschluss heißt es in Sachen Begründung der Sperre: "Mike Mieszkowski wechselte während einer Unterbrechung ein und – ohne sich für das nächste Anspiel bereit zu machen – attackierte er direkt seinen Gegenspieler mit Faustschlägen."

Sebastian Groß


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Notizen

  • gestern
  • Hernes Verteidiger Niklas Heyer wird aufgrund einer Verletzung nicht mehr ins Spielgeschehen der laufenden Oberliga-Nord-Saison eingreifen können.
  • gestern
  • Für Angreifer Michael Fomin von den Füchsen Duisburg (Oberliga Nord) ist die Saison aufgrund einer Schulterverletzung, die er sich in Hannover zuzog, beendet.
  • gestern
  • Max Herzog fehlt den IceFighters Leipzig (Oberliga Nord) am Sonntag. Der 19 Jahre alte Stürmer ist nach der zweiten Fünf-Minuten-Strafe wegen Fighting automatisch für ein Spiel gesperrt.
  • vor 3 Tagen
  • Geschäftsführer Roland Schmid verlässt die Stuttgart Rebels (Oberliga Süd) auf eigenen Wunsch und persönlichen Gründen. Alexander Fuchs, der während Schmids Amtszeit als weiterer Geschäftsführer in die Stuttgart Rebels Spielbetriebs-GmbH gekommen ist, wird die Geschicke nun allein weiter steuern.
  • vor 3 Tagen
  • Neues im Tor-Streit in der Oberliga Süd: Die Selber Wölfe haben ihren Widerspruch zurückgezogen, fordern aber eine bessere Aufarbeitung und fixe Videobeweis-Standards. Ein Tor in Deggendorf war nicht gegeben worden - ob den Unparteiischen ein funktionabler Videobeweis parat stand, bleibt unklar.
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