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Freitag, 24. April 2020

Angreifer hört auf Nach 16 Jahren als Profi: Richie Mueller beendet seine Karriere

Richie Mueller
Foto: City-Press

Nach drei deutschen Meisterschaften, einem Pokalsieg, einem DEL2-Titel, 248 DEL- und 331 Zweitligaspielen ist nun Schluss: Richard „Richie“ Mueller hängt seine Schlittschuhe an den Nagel und beendet seine aktive Karriere. Das gaben die Kassel Huskies, der letzte Club des Deutsch-Kanadiers, bekannt. Mit 22 Jahren kam der Angreifer 2004 von der Universität Calgary nach Deutschland. In der Folge spielte der flinke Angreifer in DEL, 2. Liga und Oberliga für die Eisbären Juniors Berlin, Eisbären Berlin, Duisburg, Hamburg Freezers, Ingolstadt, Crimmitschau, Straubing, Weißwasser, Frankfurt, Riessersee und zuletzt Kassel. Auch das Trikot der deutschen Nationalmannschaft trug Mueller kurzzeitig.

„Es ist die Zeit gekommen, um ‚Goodbye‘ zum Eishockey zu sagen. Es war für mich keine einfache Entscheidung, aber es ist an der Zeit, ein neues Kapitel meines Lebens zu beginnen. Ich werde die Liebe und die Leidenschaft für das Eishockey immer behalten. Eishockey war für über 32 Jahre mein Leben und es war für mich ein Traum, Profi-Eishockeyspieler zu sein. Ich erinnere mich noch, wie ich mit fünf Jahren zum ersten Mal die Schlittschuhe angezogen habe und meine ersten Schritte auf dem Eis machte. Ich erinnere mich an mein erstes NHL-Spiel der Vancouver Canucks. Ich wusste einfach, dass ich gemacht war, Eishockey zu spielen, es lag in meinem Blut. Ich bin nicht jemand, der mit seinem Erreichten prahlt, dennoch bin ich sehr stolz auf das, was ich im Eishockey erreicht habe“, sagte Mueller und kündigte an: „Ich werde nun das nächste Kapitel meines Lebens in Kassel beginnen.“

Kassels Geschäftsführer Joe Gibbs erklärte: „Seitdem Richie vor gut zwei Jahren zu uns nach Kassel gekommen ist, hat er uns sofort geholfen. In seinen beiden Jahren hier war er immer zu 100 Prozent ein Profi und darüber hinaus ein wichtiger Führungsspieler für unsere Mannschaft. Richie hat sich auf und vor allem auch neben dem Eis immer voll mit den Huskies und Kassel identifiziert. Mit seiner Familie ist er in Kassel voll integriert.
Er hat eine außerordentliche Karriere als Eishockey-Profi absolviert, zu der wir ihm nur gratulieren können.“


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Notizen

  • vor 17 Stunden
  • Der HC Davos hat zum 17. Mal den Spengler Cup gewonnen und ist damit wieder alleiniger Rekordchampion. Im Endspiel am Silvestermittag schlug der Gastgeber die U.S. Collegiate Selects mit 6:3 (2:1, 1:2, 0:3). Dabei fielen die drei entscheidenden Tore erst in der Schlussphase ab der 56. Minute.
  • vor 22 Stunden
  • NHL-Ergebnisse am Dienstag: Florida - Montreal 2:3 n.V. (0:0, 0:0, 2:2, 0:1), Pittsburgh - Carolina 5:1 (3:0, 2:1, 0:0), Toronto - New Jersey 4:0 (1:0, 1:0, 2:0), Chicago - N.Y. Islanders 2:3 n.P. (0:2, 2:0, 0:0, 0:0, 0:1), Vancouver - Philadelphia 3:6 (1:1, 0:2, 2:3).
  • vor 22 Stunden
  • U20-WM am Dienstag: Lettland qualifizierte sich mit einem 6:3 gegen Dänemark für das Viertelfinale. Die Dänen sind damit Gegner der ebenfalls sieglosen DEB-Auswahl beim Spiel um den Klassenerhalt in der Top-Division am Freitag. Spielbeginn ist 18.30 Uhr deutscher Zeit (live bei MagentaSport).
  • vor 22 Stunden
  • Die US Collegiate Selects (5:3 im Halbfinale gegen Sparta Prag) und Gastgeber HC Davos (3:1 gegen Fribourg-Gottéron) bestreiten am Mittwoch um 12.10 Uhr das Endspiel beim Spengler Cup.
  • gestern
  • Die Eisbären Berlin (DEL) müssen vorerst auf die Stürmer Manuel Wiederer und Markus Vikingstad verzichten. Beide Angreifer laborieren je an einer Beinverletzung. Wiederer konnte bereits die letzten drei Partien nicht bestreiten. Vikingstad zog sich die Verletzung am Sonntag gegen Nürnberg zu.
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