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Sonntag, 31. Januar 2021

Der 28. DEL2-Spieltag am Sonntag Bietigheims Riley Sheen zerlegt Bad Nauheim beinahe im Alleingang, Crimmitschau baut Siegesserie aus, Derbysieg für Frankfurt

Riley Sheen bringt die Bietigheim Steelers in Bad Nauheim per „Wraparound“ in Führung.
Foto: Chuc

Die dezimierten Bietigheim Steelers traten am 28. Spieltag in der DEL2 beim EC Bad Nauheim – zuletzt in Ravensburg siegreich – an. Dabei zeigte das Team von Danny Naud mit nur elf Feldspielern eine beeindruckende Leistung. Riley Sheen, der einzige fitte Kontingentspieler der Gäste, dominierte und erzielte einen Hattrick. Bei den Kurstädtern wurde der junge Goalie Philipp Maurer nach dem dritten Gegentor durch Felix Bick ersetzt. Die Schwaben gewannen am Ende deutlich mit 6:2.

Die Siegesserie der Eispiraten Crimmitschau geht weiter. Gegen den EV Landshut drehten die Westsachsen im letzten Drittel einen Rückstand und machten beim 4:2 den siebten Erfolg in Folge fix – Vereinsrekord ausgebaut. Zum Matchwinenr avancierte erneut Scott Timmins, der Kanadier markierte das Game-Winning-Goal in der 57. Minute. Crimmitschau ist jetzt Vierter.

Die Spielstenogramme (7 Einträge)

 

 

Tabellenschlusslicht Heilbronn entführte zwei Punkte beim formschwachen EHC Freiburg. Im Mitteldrittel münzten die Käthchenstädter einen 0:1-Rückstand durch Tore von Justin Kirsch, Kevin Maginot und Bryce Gervais in eine Zwei-Tore-Führung um. Ein Doppelschlag der Breisgauer durch Jordan George und Andreé Hult (50.) binnen 13 Sekunden rettete den Gastgebern zumindest einen Zähler. Dylan Wruck war der Torschütze in der letzten Overtime-Minute. Die Tölzer Löwen mussten sich nach zwei Auswärtssiegen den Ravensburg Towerstars geschlagen geben. Beim 4:1-Coup der Oberschwaben stellte Jonas Langmann mit 30 Saves seine Qualitäten unter Beweis. Leer aus gingen die Lausitzer Füchse. Youngster Tim Zimmermann gelang beim 3:1-Sieg der Bayreuth Tigers der späte Gamewinner.

Beim Hessenderby zwischen den Löwen Frankfurt und Tabellenführer Kassel blieb es lange spannend. Erst fünf Minuten vor Schluss erlöste Martin Buchwieser die Löwen-Anhänger mit dem Führungstreffer zum 2:1. Den knappen Vorsprung brachten die Südhessen über die Zeit. Andreas Brockmann feierte mit den Dresdner Eislöwen eine erfolgreiche Rückkehr zu seinem Ex-Club nach Kaufbeuren. Die sächsischen Landeshauptstädter setzen sich deutlich mit 4:1 durch, dabei fielen alle fünf Tore im Mitteldrittel. Das Dresdner Powerplay war spielentscheidend, drei Tore erzielten die Eislöwen in Überzahl.


Tim Heß


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Notizen

  • gestern
  • Hernes Verteidiger Niklas Heyer wird aufgrund einer Verletzung nicht mehr ins Spielgeschehen der laufenden Oberliga-Nord-Saison eingreifen können.
  • gestern
  • Für Angreifer Michael Fomin von den Füchsen Duisburg (Oberliga Nord) ist die Saison aufgrund einer Schulterverletzung, die er sich in Hannover zuzog, beendet.
  • gestern
  • Max Herzog fehlt den IceFighters Leipzig (Oberliga Nord) am Sonntag. Der 19 Jahre alte Stürmer ist nach der zweiten Fünf-Minuten-Strafe wegen Fighting automatisch für ein Spiel gesperrt.
  • vor 3 Tagen
  • Geschäftsführer Roland Schmid verlässt die Stuttgart Rebels (Oberliga Süd) auf eigenen Wunsch und persönlichen Gründen. Alexander Fuchs, der während Schmids Amtszeit als weiterer Geschäftsführer in die Stuttgart Rebels Spielbetriebs-GmbH gekommen ist, wird die Geschicke nun allein weiter steuern.
  • vor 3 Tagen
  • Neues im Tor-Streit in der Oberliga Süd: Die Selber Wölfe haben ihren Widerspruch zurückgezogen, fordern aber eine bessere Aufarbeitung und fixe Videobeweis-Standards. Ein Tor in Deggendorf war nicht gegeben worden - ob den Unparteiischen ein funktionabler Videobeweis parat stand, bleibt unklar.
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