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Freitag, 7. Mai 2021

DEL2-Halbfinale am Freitagabend 7:3-Heimsieg: Kassel legt gegen Ravensburg erneut vor – Freiburg meldet sich gegen Bietigheim dank spätem Billich-Treffer zurück

Niko Linsenmaier, Evan Mosey und Chad Bassen feiern das Freiburger 3:3 gegen Bietigheim (Max Renner).
Foto: IMAGO / Beautiful Sports

Noch steht in der DEL2 kein Finalist fest: Am Freitagabend meldete sich der EHC Freiburg mit einem 5:4-Heimsieg über die Bietigheim Steelers zurück in der Halbfinalserie der beiden Clubs aus Baden-Württemberg und verkürzte auf 1:2 nach Spielen. Die Kassel Huskies legten derweil nach der 1:4-Pleite in Ravensburg am Mittwoch erneut vor: Zu Hause gewann der Hauptrunden-Primus mit 7:3 über die personell dezimierten Oberschwaben und kann somit am Sonntag auswärts den Finaleinzug perfekt machen.

Die Huskies mussten am Freitagabend auf ihren Angreifer Eric Valentin verzichten: Dieser hatte bei der 1:4-Niederlage in Ravensburg am Mittwoch seinen Gegenspieler Yannick Drews mit dem Schlittschuh getreten. Die Aktion blieb auf dem Eis zwar unbestraft, doch Ravensburg hatte fristgerecht ein nachträgliches Ermittlungsverfahren gemäß Disziplinarordnung der DEL2 beantragt. Der Disziplinarausschuss hielt die Sperre von zwei Spielen in Verbindung mit einer Geldstrafe für angemessen. Valentin hatte am Boden liegend seinen Gegenspieler, der über ihm stand, zwischen die Beine getreten und dabei die Gesundheit von Drews gefährdet.

Zu allem Überfluss zog sich Drews in Spiel 3 dann auch noch einen Fingerbruch zu. Ein weiterer bitterer Ausfall für die ohnehin verletzungsgeplagten Gäste aus Oberschwaben. Am Ende konnten die mit nur acht Stürmern und vier Verteidigern agierenden Ravensburger dem Hauptrunden-Meister keine Paroli bieten und unterlagen mit 3:6. Dabei hatten die Towerstars 40 Minuten lang den Hausherren alles abverlangt, zwischenzeitlich sogar mit 3:2 geführt. Doch wie so oft in dieser DEL2-Spielzeit bewiesen die Schlittenhunde den längeren Atem und hatten das letzte Wort. Mit vier Treffern im Schlussabschnitt sicherten sich die Huskies den zweiten Sieg in der Best-of-five-Serie und haben am Sonntag somit einen Matchpuck im Kampf um den Finaleinzug.

Die Spiele im Stenogramm: (2 Einträge)

 


Im dritten Duell zwischen den Wölfen und den Steelers standen die Hausherren mit dem Rücken an der Wand – und hatten doch das bessere Ende für sich. In einer abwechslungsreichen Partie glich die Mannschaft von Trainer Peter Russell einen 0:2- und einen 1:3-Rückstand aus, verspielte im Schlussabschnitt noch einen 4:3-Vorsprung – und setzte in Person von Chris Billich mit dem Treffer zum 5:4-Endstand für Freiburg in der 59. Minute den Schlusspunkt. Weiter fehlt Bietigheim aber nur ein Sieg zum Finale und am Sonntag treten die Schwaben wieder zu Hause an.

Sebastian Groß


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Notizen

  • vor 7 Stunden
  • Jannik Herm vom Süd-Oberligisten Stuttgart Rebels erhält für seinen Check gegen den Kopf- und Nackenbereich seines Gegenspielers im Spiel gegen Bayreuth vom 1. Februar ein Spiel Sperre und eine Geldstrafe. Er fehlt den Rebels somit im Spiel am Freitag beim EV Füssen.
  • vor 9 Stunden
  • Förderlizenz für Moritz Kukuk: Der 20 Jahre alte Verteidiger der Düsseldorfer EG (DEL2) kann auch per Zweitspielrecht für die Hannover Scorpions in der Oberliga-Nord auflaufen.
  • vor 9 Stunden
  • Lukas Laub steht den Starbulls Rosenheim (DEL2) am Wochenende wieder zur Verfügung. Der Stürmer war seit Mitte Dezember ausgefallen.
  • vor 11 Stunden
  • Der EC Peiting (Oberliga Süd) muss für den Rest der Saison auf Angreifer Markus Czogallik verzichten. Er tritt im Rahmen seines Studiums ein Auslandssemester an und wird erst zur kommenden Spielzeit wieder in den Kader zurückkehren.
  • gestern
  • Der SC Riessersee hat das Nachholspiel in der Oberliga Süd beim Höchstadter EC mit 4:1 gewonnen. Spielentscheidend war dabei der Hattrick von Angreifer Nik Armstrong-Kingkade im Schlussdrittel. Das Spiel gehört noch zum 7. Spieltag der Saison.
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