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Sonntag, 9. Januar 2022

Der 33. DEL2-Spieltag am Sonntag Landshut und Crimmitschau erneut erfolgreich, Negativserien von Bayreuth und Selb halten an, Frankfurt besiegt die Lausitzer Füchse

Der Tölzer Stürmer Cam Spiro erzielte im Duell mit Selb drei Tore.
Foto: Tamara Schuster

Fünf Begegnungen gingen am 33. DEL2-Spieltag über die Bühne. Die Eispiraten Crimmitschau rundeten eine nahezu perfekte Woche ab, während die Bayreuth Tigers und die Selber Wölfe weitere Niederlagen kassierten. Die Aufholjagd des EV Landshut setzte sich auch auswärts fort und die Löwen Frankfurt besiegten die Lausitzer Füchse (noch) ohne die Neuzugänge Brett Breitkreuz und Nathan Burns.

Dritter Erfolg im dritten Match der Woche: Die Eispiraten Crimmitschau besiegten den EC Bad Nauheim am Sonntag mit 4:3 nach Penalty-Schießen. Dabei waren die Westsachsen bei fünf gegen fünf das aktivere Teams, die Gäste aus der Wetterau stellten aber die deutlich besseren Special Teams und nahmen aufgrund des späten Ausgleichs von Taylor Vause immerhin einen Zähler mit. Im Shootout avancierte André Schietzold zum Matchwinner. Der 34-jährige Allrounder verwandelte gleich zwei Penaltys.

Die dezimierten Bayreuth Tigers zeigten beim Favoriten in Kassel eine kämpferisch anspruchsvolle Leistung. Dennoch kassierte das Team von Petri Kujala beim 1:2 in Nordhessen die fünfte Niederlage in Serie. Huskies-Offensivverteidiger Troy Rutkowski (52.) beantwortete den 1:1-Ausgleich von Christian Kretschmann schnell und markierte somit das Game-Winning-Goal. Die Lausitzer Füchse gingen in Frankfurt trotz einer weiteren starken Performance des Top-Duos Hunter Garlent und Peter Quenneville (je vier Zähler) sowie des ersten Profitreffers von Daniel Visner (19) leer aus. Beim 6:4 der Löwen war Yannick Wenzel mit einem Tor und zwei Vorlagen der erfolgreichste Akteur der Hausherren.

Die Spielstenogramme (5 Einträge)

 

 

Der EV Landshut feierte beim 5:2 in Heilbronn den vierten Dreier in Serie. Schon nach 44 Sekunden brachte Sahir Gill die Niederbayern in Front. Die Käthchenstädter investierten im Verlauf der Partie viel und holten ein 0:2 auf, ehe die Mannschaft von Heiko Vogler durch Julian Kornelli, Marco Pfleger und Max Forster im Schlussdrittel davonzog. Der EVL hat nun nur noch zwei Punkte Rückstand auf den letzten Pre-Playoff-Platz, den aktuell der ESV Kaufbeuren belegt.

Aufsteiger Selb drehte im zweiten Abschnitt in Bad Tölz einen 0:2-Rückstand in ein zwischenzeitliches 3:2, darunter war ein Doppelschlag von Pascal Aquin binnen 34 Sekunden. Anschließend verspielte der Aufsteiger die Führung aber noch vor der zweiten Pause. Schließlich gewannen die Löwen doch komfortabel mit 6:3. Cam Spiro gelang dabei ein Hattrick.

Tim Heß


Kurznachrichtenticker

  • vor 13 Stunden
  • Die U17-Nationalmannschaft hat beim 5-Nationen-Turnier in Colorado Springs den ersten Sieg gelandet, ein 5:4 gegen die Schweiz.Die Tore für das Team um Cheftrainer Philip Kipp erzielten Schütz (2), Bickel, Hofverberg und Merkl.
  • vor 14 Stunden
  • Die Dinsklaken Kobras haben sich aus der Regionalliga West zurückgezogen. Das berichtet die NRZ. Ligenleiter Manfred Lang sagte, dass das Team – falls es nur eine Spielpause mache – kommende Saison bei Zustimmung der anderen Vereine wieder in der Regionalliga West spielen könne.
  • gestern
  • Daniel Pietta vom ERC Ingolstadt verpasst den Saisonstart der PENNY DEL. Wie die Oberbayern am Donnerstagnachmittag mitteilten, hat sich der deutsche Nationalstürmer im Training eine Unterkörperverletzung zugezogen. Diese zwingt den 35-Jährigen voraussichtlich zu einer sechs- bis achtwöchigen Pause.
  • gestern
  • Die Spielstätte der Hannover Scorpions hat einen neuen Namenssponsor: Der Nord-Oberligist bestreitet seine Heimpartien ab dem 01. September in der ARS Arena. Bei der ARS GmbH handelt es sich um ein Unternehmen mit dem Schwerpunkt Abfall- und Rohstoffrecycling.
  • gestern
  • Feodor Boiarchinov fällt den Selber Wölfen für die kommende DEL2-Saison aus. Der 29-jährige Stürmer unterzog sich wegen einer Verletzung aus der alten Saison erneut einer Schulteroperation, weshalb er rund sechs bis acht Monate nicht einsatzbereit ist.
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