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Freitag, 16. September 2022

Saisonstart der DEL2 am Freitag Regensburg und Selb mit Auftakt nach Maß – Ravensburg, Freiburg und Krefeld triumphieren in der Fremde – Kassel startet mit Niederlage

Mark McNeill und seine Selber Wölfe holten beim 3:1-Sieg gegen Crimmitschau die ersten Punkte der neuen Saison.
Foto: Mario Wiedel

Vorhang auf für die zehnte DEL2-Saison! Zum Auftakt bekamen die Fans gleich das volle Programm. Sieben Spiele und zum Start endlich wieder volle Hallen. In jeder einzelnen Partie waren mehr als 2.000 Fans im Stadion, beim Duell zwischen Bad Nauheim und Krefeld gar über 3.500. Für Aufsteiger Regensburg (3:0 gegen Bayreuth) und die Selber Wölfe (3:1 gegen Crimmitschau) ging die Spielzeit gut los. Ravensburg gewann 3:0 in Dresden, Krefeld feierte beim 6:5-Erfolg nach Verlängerung in Bad Nauheim den ersten Sieg in der DEL2. Ebenfalls in die Overtime mussten Landshut und Freiburg, am Ende nahmen die Wölfe beim 5:4 zwei Punkte mit. Außerdem gewann Weißwasser mit 4:3 gegen Heilbronn, Kassel patzte beim 1:2 in Kaufbeuren.

Rasant ging es von Beginn an in Bad Nauheim los. Der PENNY-DEL-Absteiger aus Krefeld startete nach Plan, ehe die Hausherren aufdrehten. Mick Köhler, Tobias Wörle und Jerry Pollastrone machten noch vor der ersten Sirene aus einem 0:2 ein 3:2. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich durch Alex Weiß (37.) brachte Youngster Pascal Steck die Roten Teufel mit seinem ersten DEL2-Tor wieder in Front. Auch danach ging es wild hin und her. Folgerichtig musste die Verlängerung die Entscheidung bringen. Marcel Müller buchte mit seinem zweiten Tor zum 6:5-Endstand die ersten Punkte auf das Konto der Pinguine.

In Dresden begann die Partie mit etwa 30 Minuten Verspätung, weil die Gäste aus Ravensburg im Stau standen. Und die Verzögerung merkte man beiden Teams an, sodass es nach 20 Minuten torlos in die Kabine ging. Den besseren Start ins zweite Drittel erwischten die Oberschwaben. Oliver Granz traf mit seinem Premierentor für seinen neuen Verein zur Führung. Dresden scheiterte danach an Jonas Langmann, Ravensburg blieb effektiv. Sam Herr und Josh MacDonald machten kurz vor Schluss alles klar (55./59.). Langmann belohnte sich mit einem Shutout beim 3:0-Sieg.

Torarm war es auch in Kaufbeuren. Aufstiegsfavorit Kassel fand im Allgäu im ersten Drittel nicht wirklich ins Spiel, die besseren Chancen hatten die Joker. Danach standen beide Abwehrreihen kompakt, beiden Teams fiel nicht viel ein. Die zwei Goalies, sowohl Daniel Fießinger als auch Jerry Kuhn, erlebten einen überraschend ruhigen Abend. In der 46. Minute war es dann aber soweit. Kassels Tim McGauley hieß im Powerplay der erste Torschütze des Abends. Dann ging es fix: Kaufbeuren drehte per Doppelschlag durch Alexander Thiel und John Lammers (52./53.) das Ergebnis um. Beim 2:1 sollte es bis zum Schluss bleiben.

Die Spiele im Stenogramm (7 Einträge)

 


David Zucker heißt der erste Torschütze der neuen Saison. Der Landshuter traf bereits nach 1:11 Minuten im Heimspiel gegen Freiburg. Es entwickelte sich eine Auftaktpartie mit offenem Visier und Chancen auf beiden Seiten. Während Drittel eins an die Gastgeber ging, legten die Wölfe im Mittelabschnitt einen Gang zu. Nach 60 Minuten musste die Overtime die Entscheidung bringen. Hier traf Calvin Pokorny in Überzahl zum 5:4 und zum Freiburger Auswärtssieg. Tor Immo legte gleich vier Treffer auf. Auch in Weißwasser ging der Start an die Hausherren, weil Roope Mäkitalo und Clarke Breitkreuz (7./12.) früh vorlegten. Heilbronn erholte sich aber schnell und glich nach 21 Minuten durch Judd Blackwater aus. Es entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe, in welcher die Füchse mit einem Doppelschlag auf die Siegerstraße einbogen. Erneut Mäkitalo und Lane Scheidl (jeweils 43.) waren zur Stelle. Am Ende retteten die Sachsen einen knappen 4:3-Erfolg ins Ziel.

Einen Einstand nach Maß erwischten die Selber Wölfe, das abgeschlagene Schlusslicht der letzten Hauptrunde. Arturs Kruminsch, Nick Miglio und Peter Trska sorgten für eine beruhigende Führung nach 40 Minuten gegen Crimmitschau. Die Westsachsen enttäuschten und betrieben nur noch Ergebniskosmetik zum 3:1. Für die größte Überraschung am ersten Spieltag sorgte Regensburg. Der Aufsteiger nahm die Euphorie über die Rückkehr in die Zweite Liga mit ins Heimspiel gegen die enorm verstärkten Bayreuth Tigers. Von großen Ambitionen war beim Gast aber nichts zu sehen. Die Eisbären verdienten sich in der 28. Minute das 1:0 durch Erik Keresztury. Der Finne Topi Piipponen legte neun Minuten vor Schluss nach, danach hielt die Abwehr dicht. Constantin Ontl besorgte den 3:0-Endstand – Shutout für Torhüter Devin Williams.


Kurznachrichtenticker

  • vor 43 Minuten
  • Die Nürnberg Ice Tigers müssen voraussichtlich drei Monate auf Verteidiger Nicholas Welsh verzichten und wollen deshalb kurzfristig Ersatz verpflichten. Fehlen werden am Wochenende zudem Blake Parlett, Max Kislinger sowie Niklas Treutle. Dies gab der Club aus der PENNY DEL am Donnerstag bekannt.
  • vor einer Stunde
  • Aufgrund von Unterkörperverletzungen muss der Deggendorfer SC (Oberliga Süd) nach eigenen Angaben etwa zwei Wochen auf Curtis Leinweber und vier bis sechs Wochen auf René Röthke verzichten.
  • vor einer Stunde
  • Die Füchse Duisburg (Oberliga Nord) haben Ondrej Nedved unter Vertrag genommen. In der vergangenen Saison spielte der 30-jährige Verteidiger noch als Importspieler für den HC Landsberg. Inzwischen ist der gebürtige Tscheche im Besitz eines deutschen Passes.
  • vor 7 Stunden
  • Robbie Czarnik und Fabian Dietz sind nach positiven Corona-Tests vom Team der Ravensburg Towerstars isoliert. Marvin Drothen fällt mit einer Unterkörperverletzung zwei bis drei Wochen aus. Kapitän Sam Herr, der die Partie gegen Bayreuth abbrach, steht dagegen dem DEL2-Club wieder zur Verfügung.
  • vor 22 Stunden
  • Dank eines starken zweiten Drittels hat der HC Landsberg (Oberliga Süd) am Mittwoch in seinem dritten Saisonspiel seinen zweiten Sieg eingefahren. Die Riverkings setzten sich gegen den EHC Klostersee, der damit weiter punktlos bleibt, mit 5:4 (0:2, 4:0, 1:2) durch.
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