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Mittwoch, 8. März 2023

Die DEL2-Pre-Playoffs am Mittwoch Tor Immo mit Hattrick bei Freiburgs 6:1-Erfolg gegen Weißwasser – Landshut schlägt Regensburg mit 5:1, Kharboutli trifft doppelt

Landshuts Stürmer Samir Kharboutli (links) setzt Regensburgs Verteidiger Tomas Gulda unter Druck.
Foto: Christian Fölsner

(Pre-)Playoff-Autakt in der DEL2: Der EV Landshut setzte sich am Mittwochabend mit 5:1 im Derby gegen die Eisbären Regensburg durch. Auch der EHC Freiburg entschied das erste Heimspiel für sich und bezwang die Lausitzer Füchse mit 6:1.

In einem rasanten ersten Drittel in Landshut sahen die 4.279 Zuschauer in der Fanatec Arena viel Action, aber keine Tore. Das lag primär an den gut aufgelegten Torhütern Luka Gracnar und Devin Williams. Die besten Gelegenheiten vergaben EVL-Stürmer Jack Doremus, der Korbinian Schütz die Scheibe abgeluchst hatte, sowie die Eisbären-Angreifer Topi Piipponen und Kyle Osterberg, die Gracnar bei einer Doppelchance nicht überwinden konnte. Im Mittelabschnitt nutzte Regensburg ein Powerplay zur Führung. Routinier Andrew Schembri (26.) wurde von Petr Pohl in Szene gesetzt. Wenig später schlugen auch die Niederbayern in Überzahl zu. Max Forster (29.) wartete lange ab und traf aus dem Handgelenk. Aktivposten Doremus verpasste noch vor der zweiten Pause die erstmalige EVL-Führung. Der US-Boy hatte die Latte anvisiert (35.)

In den letzten 20 Minuten ließen die Gastgeber bei einer fünf-gegen-drei-Situation nichts anbrennen. Samir Kharboutli und Tyson McLellan schoben sich den Puck hinter dem Eisbären-Gehäuse immer wieder hin und her, ehe Kharboutli (44.) vor das Tor zog und das 2:1 markierte. Anschließend agierte die Mannschaft von Heiko Vogler souverän und ließ nichts mehr anbrennen. Mit Empty-Net-Goals sorgten Andreas Schwarz und Kharboutli für die Vorentscheidung. Den Schlusspunkt zum 5:1-Enstand setzte Jakob Mayenschein.

Die Spielstenogramme (2 Einträge)

 

 

Sieben kleine Strafen im ersten Drittel störten beim Match in Freiburg den Spielfluss. Den Führungstreffer 65 Sekunden vor der ersten Pause markierten die Wölfe allerdings nicht im Powerplay. Jackson Cressey  (19.) zog nach einem Doppelpass mit Michael Prapavessis ab. Selbst Weißwassers Goalie Ville Kolppanen, der mit einigen starken Saves einen früheren Rückstand verhindert hatte, war dabei machtlos. Die Antwort der Füchse kam erst spät im zweiten Abschnitt. Ein verdeckter Schuss von Toni Ritter (36.) schlug hinter Luis Benzing ein. Zuvor hatte der Cerveny-Vertreter bei einem Unterzahl-Alleingang von Lane Scheidl den Ausgleichstreffer noch verhindert.

Die Freiburger Antwort auf das 1:1 hätte nicht besser ausfallen können. Erst fälschte Tor Immo (37.) einen Schuss von Alexander De Los Rios unhaltbar ab, dann drückte Christoph Kiefersauer (38.) das Hartgummi nach einer schönen Kombination über Niko Linsenmaier und Kevin Orendorz über die Linie. Bei beiden Treffern nutzten die Schiedsrichter den Videobeweis, bei Immos Tor verweilten die Referees minutenlang vor dem Monitor. Im Schlussabschnitt schlug der schwedische Topstürmer noch zweimal zu. Zunächst verwandelte Immo bei einem Alleingang in eiskalter Manier, dann landete ein Zuspiel am Schlittschuh des Wölfe-Goldhelms – Hattrick. Nach einer sehenswerten Passfolge markierte Kapitän Chris Billich schließlich den 6:1-Endstand. Vier Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit handelte sich Füchse-Defender Dominik Bohac nach einem Stockschlag noch eine Spieldauer-Disziplinarstrafe ein.

Tim Heß


Notizen

  • vor 15 Stunden
  • Marco Sturm ist mit seinen Ontario Reign aus den Playoffs in der AHL ausgeschieden. Sein Team verlor auch Spiel 3 der Best-of-five-Serie (Finale Pacific Division) gegen gegen die Coachella Valley Firebirds, diesmal mit 2:3.
  • vor 3 Tagen
  • Gergely Majoross, zuletzt in der DEL2 bei den Ravensburg Towerstars als Cheftrainer an der Bande, ist neuer Head Coach der ungarischen Nationalmannschaft. Majoross wurde in Ravensburg nach einer Saison (Aus im Viertelfinale) entlassen und durch Bo Subr ersetzt.
  • vor 5 Tagen
  • Frank Gentges bleibt Cheftrainer der Ratinger Ice Aliens in der Regionalliga West. In den ersten beiden Spielzeiten unter ihm als Chef an der Bande wurden die Ice Aliens zweimal Hauptrunden-Sieger und standen in beiden Jahren im Playoff-Endspiel. 2024 wurde Ratingen Meister.
  • vor 5 Tagen
  • Rangers-Kapitän Jacob Trouba hat den Mark Messier NHL Leadership Award erhalten. Dieser geht an den Spieler mit den größten Führungsqualitäten für eine Mannschaft, auf und abseits des Eises. Mit der Auszeichnung wird auch sein Einsatz für die Rangers-Community gewürdigt.
  • vor 10 Tagen
  • Red Bull Salzburg hat am Freitagvormittag bestätigt, dass U20-Nationalspieler Philipp Sinn, der 2022/23 bereits zwei DEL-Spiele für München absolviert hat, in Salzburg bleibt. Er absolvierte 49 Spiele für den österreichischen Meister (zehn Punkte) und spielte auch neunmal für die Hockey Juniors.
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