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Freitag, 10. März 2023

Die DEL2-Pre-Playoffs am Freitag Überragender Torhüter Luka Gracnar: Landshut zieht mit 3:2-Erfolg in Regensburg ins Viertelfinale ein – Weißwasser forciert Spiel 3 in Freiburg

Für die Eisbären Regensburg um Lukas Heger (links) endete die Saison mit einem Duell mit Lukas Mühlbauer und dem EV Landshut.
Foto: Melanie Feldmeier

Weißwassers Trainer Petteri Väkiparta wechselte nach der 1:6-Niederlage in Freiburg beim ersten Pre-Playoff-Duell den Torhüter. Bei Spiel 2 am Freitag stand Nikita Quapp zwischen den Pfosten. Für den nicht eingesetzten Goalie Ville Kolppanen rückte Stürmer Teemu Henritius ins Lineup. Die Entscheidung machte sich früh bezahlt. Quapp zeigte in Unterzahl einen starken Save, auf der anderen Seite nutzte Roope Mäkitalo ein Zuspiel von Hunter Garlent – 1:0 nach 65 Sekunden.

Im zweiten Drittel erarbeiteten sich die Füchse eine komfortable Führung. Zunächst entwischte Garlent (22.) der Freiburger Defensive um Alexander De Los Rios, dann zog Verteidiger Kristian Blumenschein (24.) vors Tor und legte die Scheibe durch die Beine von Luis Benzing. Clarke Breitkreuz (32.) erhöhte noch vor der zweiten Pause auf 4:0. Im Schlussabschnitt ruinierte Joseph Campagna (52.) zwar den Quapp-Shutout, doch der überragende Garlent besiegelte den deutlichen Erfolg der Füchse mit einem Empty-Net-Goal. Bei den Wölfen schied zudem Lennart Otten verletzt aus.

Die Spielstenogramme (2 Einträge)

 

 

Landshut legte beim Derby in Regensburg den perfekten Start hin. Julian Kornelli (1.) brachte die Niederbayern nach elf Sekunden in Front. Regensburgs Angreifer Kyle Osterberg (6.) markierte aus dem Slot zwar den zwischenzeitlichen Ausgleich, doch Ex-Eisbär Lukas Mühlbauer (15.) sorgte nach einem präzisen Pass von Max Forster für die erneute EVL-Führung. Die große Chance auf das 2:2 vergab Petr Pohl noch vor der ersten Pause. Bei einem Alleingang scheiterte der 36-Jährige an Luka Gracnar.

In den ersten Minuten des zweiten Drittels dominierte Regensburg, doch der bärenstarke Gracnar war bei mehreren Hochkarätern nicht zu bezwingen. Landshuts Trainer Heiko Vogler beruhigte das Geschehen mit einer Auszeit. Kurz darauf schlug Samir Kharboutli bei einer starken Einzelaktion zu. Die Zwei-Tore-Führung nach dem zweiten Abschnitt schmeichelte den Dreihelmenstädtern. Auch im Schlussabschnitt investierten die Gastgeber viel, doch mehr als der Anschlusstreffer von Constantin Ontl (51.) sollte dem aufopferungsvoll kämpfenden Aufsteiger nicht mehr gelingen. Landshut trifft im Viertelfinale (Best-of-seven ab Mittwoch) somit auf Ravensburg. Als möglicher Gegner für Tabellenführer Kassel bleiben nach dem Ausscheiden der Eisbären nur noch Weißwasser oder Freiburg.

Tim Heß


Notizen

  • gestern
  • Als erster Club in der PENNY DEL werden die Eisbären Berlin künftig Spiele mit einem 360°-LED-Bandensystem bestreiten. Ab der kommenden Spielzeit 2024/25 wird die Uber Arena mit rundumlaufenden LED-Banden ausgestattet.
  • vor 2 Tagen
  • Sebastian Jones ist neuer Bundestrainer der deutschen U18-Frauen-Nationalmannschaft. Der ehemalige Profi (u. a. für die Kassel Huskies und Iserlohn Roosters aktiv) wird das Team erstmals im kommenden Juli beim Lehrgang in Füssen betreuen.
  • vor 2 Tagen
  • Der US-amerikanische Routinier Andrew Rowe (zuletzt ERC Ingolstadt/PENNY DEL) wechselt zum EC Red Bull Salzburg in die ICE Hockey League.
  • vor 3 Tagen
  • Die Stuttgart Rebels (Oberliga Süd) ernennen Roland Schmid zum neuen Geschäftsführer der Spielbetriebs GmbH. Der 53-jährige Betriebswirt tritt zum 15. Juni die Nachfolge von Jannis Ersel an, der den Rebels weiterhin beratend zur Verfügung steht.
  • vor 3 Tagen
  • Tom Schwarz, bei den Blue Devils Weiden unter Vertrag, besetzt nach dem Aufstieg in die DEL2 eine U21-Stelle.
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