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Montag, 30. Dezember 2024

Der 32. DEL2-Spieltag am Montag Goalgetter Tristan Keck schießt Kassel zum Sieg in Dresden, Weiden fertigt Crimmitschau ab, Rosenheim schockt Freiburg spät

Kassels Torhüter Brandon Maxwell (links) erwischte einen weiteren guten Tag. Der Linksfänger führte die Huskies in Dresden zum Sieg.
Foto: Mick Winkler

Am 32. DEL2-Spieltag setzten sich die Kassel Huskies bei Tabellenführer Dresden mit 3:2 nach Penalty-Schießen durch. Weiden feierte einen 7:1-Erfolg gegen Crimmitschau, Heimsiege gab es auch für Krefeld (4:3 gegen Kaufbeuren), Selb (4:3 gegen Landshut), Ravensburg (6:3 gegen Bad Nauheim) und Rosenheim (2:1 n.V. gegen Freiburg). Weißwasser musste sich Regensburg mit 1:4 geschlagen geben.

Im Duell Erster gegen Zweiter in Dresden baute Kassels Stürmer Tristan Keck seine Torserie auf acht Spiele aus. Der erfolgreichste Goalgetter der Liga erzielte den ersten Treffer der Partie – und später die Entscheidung im Shootout. Vor 4.412 Zuschauern kamen die Eislöwen im letzten Drittel von einem 0:2-Rückstand zurück und erkämpften sich immerhin einen Zähler. Im Penalty-Schießen scheiterten alle drei Dresdner Schützen an Huskies-Goalie Brandon Maxwell. Den zweiten Tabellenplatz mussten die Nordhessen trotz des Coups in Sachsen wieder an Krefeld abgeben. Die Pinguine kehrten mit einem 4:3 gegen Kaufbeuren in die Erfolgsspur zurück. Nach einer 3:0-Führung ließen die Seidenstädter den ESVK nochmal zurück ins Match, die Popiesch-Auswahl brachte den Dreier aber über die Ziellinie.

Rosenheim stand gegen Freiburg kurz vor der dritten Niederlage in Serie, doch 56 Sekunden vor Schluss drückte Travis Ewanyk einen Rebound über die Linie. In der Overtime benötigte SBR-Defender Shane Hanna auf Zuspiel von Charlie Sarault nur 44 Sekunden für die Entscheidung. Freiburg rückte durch den Punktgewinn vor auf Platz fünf, den der EV Landshut abtreten musste. Die Niederbayern verloren bei Schlusslicht Selb mit 3:4, obwohl Nick Hutchison nach 30 Sekunden seinen ersten DEL2-Treffer markiert hatte. Beim offenen Schlagabtausch gelang Wölfe-Stürmer Daniel Schwamberger (55.) das Game-Winning-Goal.

Die Spielstenogramme (7 Einträge)

 

 

Regensburg festigte den zehnten Rang mit einem 4:1 in Weißwasser. David Morley erzielte die ersten beiden Tore und brachte die Eisbären somit auf die Siegerstraße. Crimmitschau trat in Weiden mit einem dezimierten Kader an. Mit Tobias Lindberg, Colin Smith, Vinny Saponari und Rihards Marenis fehlten vier der fünf besten Eispiraten-Scorer. Das Team von Jussi Tuores war beim Aufsteiger chancenlos und unterlag mit 1:7. Tyler Ward gelang ein Hattrick, Vladislav Filin schnürte einen Doppelpack und Tomas Rubes sammelte vier Vorlagen.

Bad Nauheim legte in Ravensburg durch Zach Kaiser vor, nach dem verletzungsbedingten Ausscheiden des Stürmers zu Beginn des zweiten Drittels übernahmen jedoch die Towerstars das Kommando. Die Hausherren gewannen mit 6:3. Sechs der neun Treffer fielen in den letzten zwölf Minuten. Mathew Santos, Robbie Czarnik und Fabian Dietz teilten sich die sechs Towerstars-Tore fair auf.

Tim Heß


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Notizen

  • vor 12 Stunden
  • Die NHL kommt im Rahmen ihrer Global Series im Dezember nach Deutschland. Schon Mitte November macht sie in Veikkaus Arena in Helsinki (Finnland) Halt. Am 12. und am 14. November messen sich dort die Carolina Hurricanes und die Seattle Kraken um Torhüter Philipp Grubauer in regulären Saisonspielen.
  • vor 12 Stunden
  • Die Tölzer Löwen (Oberliga Süd) haben die Zusammenarbeit mit ihrem Geschäftsführer Fabian Schlager bis einschließlich der Saison 2029/30 verlängert.
  • vor 15 Stunden
  • Stürmer Spencer Machacek hat sich einer Operation unterzogen. Der Leitwolf der Grizzlys Wolfsburg hatte sich im zweiten Spiel der Erstrunden-Playoff-Serie gegen die Schwenninger Wild Wings am Unterkörper verletzt.
  • gestern
  • Michael Fomin hat seinen Vertrag verlängert und trägt auch kommende Saison das Trikot der Füchse Duisburg. Der 27-jährige Angreifer geht somit in seine sechste Spielzeit für den Nord-Oberligisten.
  • vor 4 Tagen
  • Die Weltmeisterschaften der Division IIA (20. bis 26. April) und der Division IV (12. bis 18. April) findet wegen der Sicherheitslage im Nahen Osten nicht wie ursprünglich geplant in den Vereinigten Arabischen Emiraten beziehungsweise Kuwait statt. Der Status beider Turniere bleibt zunächst offen.
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