Der ESV Kaufbeuren gewann sein Heimspiel gegen Landshut und holte wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg.
Foto: IMAGO/DiZ-PiX
Fünf wichtige Spiele standen am Dienstagabend im Rahmen des 44. Spieltags der DEL2-Saison an. Dabei ging es vor allem um entscheidende Punkte für die Teams im Mittelfeld der Tabelle sowie im Kampf um Platz 10.
In Bietigheim behaupteten die Steelers gegen die Düsseldorfer EG den sechsten Tabellenplatz und gewannen auch das dritte Aufeinandertreffen gegen die Rheinländer. Den Grundstein zum 5:2-Heimsieg legten die Steelers in einem fulminanten ersten Drittel, in dem die DEG mit 0:4 unterging. Alexander Preibisch erzielte nach nur 26 Sekunden im Mitteldrittel das 5:0 und sorgte bereits zu diesem frühen Zeitpunkt für die Entscheidung in der Partie, in der Cole Fonstad zwei Treffer erzielte. Düsseldorf konnte erst in den letzten beiden Spielminuten Ergebniskosmetik betreiben.
Der ESV Kaufbeuren hat nach vier Niederlagen in Folge endlich wieder eine Partie gewonnen. Gegen den Rivalen EV Landshut gewannen die Joker mit 6:4. In einem abwechslungsreichem Spiel war Kaufbeuren effektiver und führte nach 30 Minuten mit 5:2. Landshut gab nie auf und verkürzte, aber mit dem 6:3 durch Youngster Vadim Schreiner in der 44. Minute war die Landshuter Gegenwehr gebrochen.
Die Eispiraten Crimmitschau haben den Negativtrend mit zuletzt vier Niederlagen in Serie gebrochen und in Weiden mit 2:1 gewonnen. Für die Blue Devils war es die fünfte Pleite in Folge. Die Eispiraten hatten einen guten Start und führten bereits nach 16 Minuten mit 2:0. In der Folge neutralisierten sich beide Teams. Die Westsachsen bleiben nach dem Auswärtssieg weiterhin Zehnter der Tabelle, also auf dem letzten Platz, der für die Pre-Playoffs qualifizieren würde. Weiden hat es verpasst, mit einem Heimsieg näher heranzurücken.
Die Eisbären Regensburg haben danke eines ungefährdeten 6:2-Heimsieges gegen den EC Bad Nauheim den fünften Platz untermauert. Bereits nach dem ersten Drittel führten die Eisbären mit 3:0 gegen völlig harmlose Kurstädter, die auch im Mitteldrittel chancenlos waren. Regensburg hatte keine Mühe den Vorsprung kontinuierlich auszubauen. Für Bad Nauheim wird der Weg zum 10. Tabellenplatz immer weiter.
Die Ravensburg Towerstars freuten sich auf das nächste Baden-Württemberg-Derby und legten nach dem Overtime-Erfolg gegen Bietigheim gegen Freiburg sehenswert nach. Nach 60 Minuten hieß es 6:2 für Ravensburg, die damit ihren fünften Sieg in Folge verbuchten. Dank des Dreiers festigten die Towerstars den vierten Platz der Tabelle. Für Freiburg endete in Oberschwaben eine Serie von zuletzt vier Siegen in Folge. Angreifer Mark Rassell steuerte einen Hattrick zum Heimsieg bei.
Frank Gantert