Anzeige
Anzeige
Freitag, 24. Januar 2020

Der 42. DEL2-Spieltag am Freitag Freiburg holt elften Heimsieg in Folge, Heilbronn schlägt Kaufbeuren, Bad Tölz springt in die Top Fünf, Landshut überrascht in Kassel

Jeff Hayes und seine Landshuter erkämpften sich mit viel Moral zwei Zähler beim Ligaprimus in Kassel. Foto: Jan-Malte Diekmann

Erneutes Hin- und Rückspiel-Wochenende in der DEL2: Zu Beginn des letzten Viertels der Hauptrunde feierten die Wölfe Freiburg beim 6:3 gegen Dresden den inzwischen elften Heimerfolg in Serie. Heilbronn gewann 6:3 gegen Kaufbeuren und auch in Ravensburg (2:3 gegen Bad Tölz) war es spannend. Aufsteiger Landshut überraschte beim 3:2 nach Overtime in Kassel. Die beiden Kellerkinder Bayreuth (4:2 gegen Bietgheim) und Crimmitschau (6:4 in Bad Nauheim) hatten einen ebenso erfolgreichen Abend.

Nach zuletzt drei Pleiten in Folge ist Heilbronn wieder in der Spur. Entscheidend im Heimspiel gegen Kaufbeuren war das dritte Drittel, welches klar an die Falken ging. Samuel Soramies traf zur Führung (46.), Bryce Gervais und Stefan Della Rovere (52./54.) legten schnell nach. Kaufbeuren kam zwar nochmal ran, aber der Tabellendritte rettete den Vorsprung nach intensiven 60 Minuten ins Ziel.

Bei elf Heimsiegen in Serie stehen inzwischen die Wölfe Freiburg, die auch gegen Dresden nichts anbrennen ließen. Nick Pageau (10.) und Cam Spiro per Shorthander (18.) sorgten für einen guten Start. Im Mitteldrittel glichen die Sachsen zwar aus, aber Freiburg zog erneut davon. Und auch danach hatte Freiburg die passende Antwort, vor allem dank Luke Pither. Der Kanadier machte kurz vor Schluss seinen Hattrick perfekt. Die Breisgauer liegen nur noch einen Zähler hinter der Tabellenspitze und stellen ligaweit weiterhin die beste Abwehr.

Wenig Tore gab es zunächst in Ravensburg zu sehen, weil die Abwehrreihen der Towerstars und der Tölzer Löwen gut standen. Sören Sturm (27.) fand dann aber doch eine Lösung in Überzahl für die Gastgeber. Die fand wenig später auch Tyler McNeely für die Tölzer und glich ebenfalls im Powerplay aus (34.). Danach beschränkten sich beide Teams wieder auf die Defensive. Bis zur 48. Minute, in der Max French für die Gäste einschoss. Aber erneut sollte der Ausgleich in Überzahl fallen (Vincenz Mayer/51.). Als alles auf eine Verlängerung hinauslief, hatte wieder French den letzten Punch für die Gäste (59.). Davon erholte sich Ravensburg nicht mehr, Bad Tölz klettert auf Platz fünf – zumindest vorerst.

Die Spiele im Stenogramm (7 Einträge)

 

Für eine Überraschung sorgte Aufsteiger Landshut, der sich nach Rückstand noch zwei Zähler bei Spitzenreiter Kassel erkämpfte. Maximilian Forster (42.) und Mathieu Pompei (50.) holten die Niederbayern wieder in die Partie und verantworteten die Overtime. Hier war dann erneut Pompei zur Stelle (64.). Damit verliert Landshut Platz zehn noch nicht aus den Augen. Viel Abwechslung gab es zwischen Weißwasser und Frankfurt. Die Hessen legten früh zwei Tore vor, aber den Füchsen gelang schnell der Ausgleich. Auch der zweite Abschnitt war ausgeglichen. Im Schlussdrittel hatten dann die Lausitzer den längeren Atem und entschieden mit drei Treffern das Spiel. Mit dem Sieg bleiben die Füchse zumindest auf Tuchfühlung im Kampf um Platz zehn.

Die Serie der Heimteams hielt auch in der dritten Begegnung der Hauptrunde zwischen Bayreuth und Bietigheim, erneut gewann der Gastgeber. Bayreuth holte sich die drei Zähler verdient, Ivan Kolozvary steuerte einen Treffer und zwei Vorlagen bei. Den vierten Sieg in Folge fuhren die Eispiraten Crimmitschau ein, die in Bad Nauheim erfolgreich auf Beutezug gingen. Die Sachsen drehten dabei sogar einen anfänglichen Rückstand und ließen sich auch von einem zwischenzeitlichen Ausgleich nicht beeindrucken. In dem torreichen Duell ragte Mitch Wahl mit vier Scorerpunkten heraus, Patrick Pohl und Jack Combs trafen jeweils doppelt.

Tony Poland


Anzeige
Anzeige

Anzeige

Kurznachrichtenticker

  • vor 2 Stunden
  • Die Adler Mannheim müssen im Hauptrundenendspurt ohne ihren Verteidiger Joonas Lehtivuori auskommen. Der 31-jährige Finne laboriert seit dem Heimspiel gegen die Düsseldorfer EG an einer Armverletzung und steht nach Clubangaben voraussichtlich erst zu Beginn der Playoffs wieder zur Verfügung.
  • vor 14 Stunden
  • Nickolas Bovenschen hat seinen Vertrag bei den Hannover Indians bis zum Ende der Saison 2020/21 verlängert. Der 35-jährige Verteidiger steht seit 2016 für den Nord-Oberligisten auf dem Eis und bestritt in der laufenden Saison bis dato 37 Partien (zwei Tore, fünf Assists).
  • vor 14 Stunden
  • Die TecArt Black Dragons Erfurt haben ihr Nachholspiel der Oberliga Nord gegen den Krefelder EV 81 nach 2:0-Führung noch mit 2:3 verloren und damit ihre letzte Chance auf das Erreichen der Pre-Playoffs verspielt. Den entscheidenden Treffer erzielte Michael Jamieson 1:02 Minuten vor dem Ende.
  • vor 21 Stunden
  • Die Hannover Scorpions erhalten ab dem kommenden Wochenende Unterstützung vom ehemaligen DEL-Spieler Marian Dejdar. Der 36-jährige Angreifer spielte schon in den vergangenen Saison für die Niedersachsen. Weiter offen ist hingegen die Trainerfrage beim Nord-Oberligisten.
  • gestern
  • Nord-Oberligist EXA IceFighters Leipzig muss bis auf Weiteres auf Goran Pantic und Antti Paavilainen verzichten. Pantic hatte die Partie am 14. Februar in Krefeld aus gesundheitlichen Gründen nicht zu Ende führen können, Untersuchungen laufen noch. Paavilainen liegt mit einer Virusinfektion flach.

Die Eishockey NEWS-App

Lesen Sie jetzt alles über die schnellste Mannschaftssportart der Welt auf Ihrem Tablet oder Smartphone. Alle deutschen Ligen, die NHL und die europäischen Clubs finden Sie auf einen Klick. Mit allen Artikeln und Bildern.
Anzeige
Anzeige