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Donnerstag, 22. Dezember 2022

Vor dem 29./30. DEL2-Spieltag Dresden in Lauerstellung, Hohenberger kehrt mit Krefeld nach Selb zurück – Freiburgs Billich: „Es ist einfach der Wurm drin“

Die formstarken Dresdner Eislöwen bejubeln einen Heimsieg.
Foto: IMAGO/Matthias Rietschel

Als Team der Stunde gehen die Dresdner Eislöwen in die heiße Phase rund um den Jahreswechsel. Die Sachsen sind auf dem Weg zurück in die Spitzengruppe der DEL2. In den zurückliegenden Spielen festigten die Elbestädter ihren sechsten Platz und stellten zudem den Anschluss zu den Top Fünf der Liga wieder her. Das Team von Andreas Brockmann gewann zuletzt fünfmal in Serie und findet immer mehr zur defensiven Stabilität aus der Vorsaison zurück. Daran hat auch Janick Schwendener – der amtierende „Torhüter des Jahres“ verlängerte zuletzt vorzeitig bis 2025 – großen Anteil. Der Goalie, der in diesem Jahr etwas weniger zu tun hat, erklärt im Interview der aktuellen Print-Ausgabe: „Wir spielen sehr strukturiert hinten heraus, lassen nicht viel zu und geben dem Gegner eine geringere Anzahl an Schussoptionen. Es ist weniger los, was aber nicht heißt, dass ich mich langweile. Jeder Gegner in der DEL2 verfügt über Spieler, die Topchancen kreieren können und dabei ist für mich die große Herausforderung, in diesen Momenten hellwach und da zu sein, selbst wenn ich vorher kaum Schüsse auf mein Tor bekommen habe." Für die Eislöwen geht es am Freitag zu den Heilbronner Falken, ehe das Duell mit Spitzenreiter Kassel auf dem Programm steht.

Die Krefeld Pinguine gehen einmal mehr mit einer neuen Konstellation hinter der Bande ins Rennen. Head Coach Boris Blank und der neue Co-Trainer Herbert Hohenberger erwarten die Begegnungen gegen Weißwasser und bei den schwächelnden Selber Wölfen (nur zwei Zähler aus den letzten fünf Partien). Für den 53-jährigen Hohenberger dürfte besonders das Auswärtsspiel in Oberfranken ein besonderes werden. Immerhin führte der Österreicher die Wölfe 2021 in die Zweite Liga und anschließend auch zum Klassenerhalt – trotz einer katastrophalen Hauptrunde mit nur 29 Punkten aus 52 Matches. Die Krefeld Pinguine geraten allerdings so langsam unter Zugzwang: Durch drei Niederlagen aus den letzten vier Spielen verlor man zuletzt den dritten Tabellenplatz an den EC Bad Nauheim.

Die bevorstehenden Paarungen (2 Einträge)

 

 

In einer Formkrise befindet sich der EHC Freiburg. Aus den letzten sieben Spielen gab es nur einen Sieg. Bei den Niederlagen am letzten Wochenende gegen Dresden und Landshut erzielten die Wölfe keinen einzigen Treffer. Nach der schwachen Leistung gegen die Eislöwen hatte EHC-Kapitän Chris Billich erklärt: „Es ist einfach der Wurm drin. Wir haben immer wieder Ausfälle und spielen nie komplett. Unser Problem ist, dass wir vorn nicht treffen und hinten zu leichte Tore bekommen.“ Die Freiburger sind nur noch zwei Punkte von einem Playdown-Platz entfernt. Und am zweiten Weihnachtsfeiertag müssen die Wölfe ausgerechnet in Weißwasser antreten. Der Abfahrtstermin steht jetzt schon fest: mitten in der Nacht um drei Uhr!

Ganz dicht dran an der Spitzengruppe sind mittlerweile auch die Ravensburg Towerstars (5.), die dem EC Bad Nauheim einen begehrten Platz mit Viertelfinal-Heimrecht im direkten Duell am Freitag abluchsen könnten. Zudem gastieren die Oberschwaben beim starken Aufsteiger Regensburg. Nach hartnäckiger Verletzung und Oberliga-Aufbauphase gab zuletzt der vielversprechende Youngster Marvin Drothen sein Debüt für die Towerstars (Porträt in der aktuellen Ausgabe).


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Notizen

  • vor 22 Stunden
  • Der HC Davos hat sich als erstes Team für die Champions Hockey League 2026/27 qualifiziert. Der Traditionsclub kann seit Samstag nicht mehr von den ersten beiden Plätzen in der Hauptrunde der National League in der Schweiz verdrängt werden.
  • gestern
  • Pavel Avdeev, vor der Saison ein Neuzugang des Herforder EV (Oberliga Nord), hat seinen deutschen Pass erhalten und kann daher ab sofort für die Ice Dragons spielen. Der 23-jährige Stürmer hatte sich bei Regionalligist Eisadler Dortmund (18 Spiele, 27 Punkte) fit gehalten.
  • gestern
  • Das NHL-Ergebnis am Freitag: Chicago – Columbus 2:4.
  • vor 2 Tagen
  • Die Hammer Eisbären haben den Vertrag mit Ugnius Cizas aufgelöst. Der Litauer kam in 38 Einsätzen auf zwölf Tore und sieben Assists für den Nord-Oberligisten. „Wir beobachten den Markt, werden aber keine voreiligen Schlüsse ziehen“, so Geschäftsführer Martin Köchling über eine Nachverpflichtung.
  • vor 3 Tagen
  • Die Adler Mannheim (PENNY DEL) haben die Arbeitspapiere mit Co-Trainer Curt Fraser und Torwarttrainer Petri Vehanen verlängert. Der 68-jährige US-Amerikaner Fraser kam 2023 aus der KHL nach Mannheim. Vehanen gehört indes schon seit der Spielzeit 2021/22 zum Trainerteam der Adler.
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