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Freitag, 17. Februar 2023

Der 47. DEL-Spieltag am Freitag DEL2: Top Drei der Liga siegen, Heilbronn überrascht in Krefeld, wichtige Punkte für Selb

Sehr dominant: Mit 8:2 haben sich die Kassel Huskies am Freitagabend gegen die Roten Teufel aus Bad Nauheim durchgesetzt. Foto: Imago / Lobeca

Die DEL2 biegt auf die Zielgerade ein. An diesem Freitag haben die drei zur Zeit bestplatzierten Teams jeweils die volle Punkteausbeute eingefahren. Dresden musste sich mit zwei Zählern gegen Landshut begnügen und für Krefeld lief es im Heimspiel gegen die Falken nicht nach Plan. Aber der Reihe nach: Die größte Überraschung war sicherlich der Falken-Sieg bei den Pinguinen. In einer engen Partie, die bis zur Schlussphase auch andersherum hätte enden können, setzte sich Heilbronn mit 4:3 durch und nahm somit wichtige Punkte im Kampf um das Play-Down-Heimrecht mit. Krefeld indes verspielte solche im Duell um das Playoff-Heimrecht. 

Wie man gefahrlos Punkte einsammelt, zeigten an diesem Abend Kassel und Kaufbeuren. Die Buron Joker führten nach weniger als einer halben Minute bereits mit 2:0 gegen Regensburg. Nach acht Minuten und dem dritten Gegentor war der Einsatz von Eisbären-Goalie Devin Williams beendet, Patrick Berger übernahm. Auch er griff im ersten Abschnitt nochmals hinter sich. Spätestens hier war der Käse gegessen, die Uhr lief herunter. Weil sich Regensburg trotzdem nie aufgab, kamen sie noch zu immerhin zwei Treffern. Am Endstand von 5:2 rüttelten sie nicht.

Kassel setzte sich gegen Bad Nauheim und vor rund 5.000 Zuschauern sogar mit 8:2 durch. Ab dem zweiten Drittel setzten sich die Schlittenhunde in der Partie ab. Detsch und Weidner trugen sich für Kassel zweifach in die Torschützenliste ein.

Ein enges Duell um Platz zehn lieferten sich Selb und Weißwasser - am Ende siegten die Wölfe mit 3:2 nach Penaltyschießen. Die beiden Punkte für Selb könnten in der Endabrechnung ebenso wichtig sein wie der eine für die Füchse. Und dennoch dürften sich die Füchse ärgern, dass sie ihre 2:1-Führung letztlich im Schlussabschnitt nicht ganz über die Zeit brachten. Selbs Lavallée glich rund vier Minuten vor dem Ende aus.

Die Spiele im Stenogramm (7 Einträge)

 

Spannend machte es Ravensburg. Die Towerstars spielten ein starkes Auftaktdrittel, gingen mit 3:1 erstmals in die Kabine. Auch in der folgenden Zeit hatten sie auf Freiburger Tore in der Regel die richtige Antwort. Dennoch steckten die Breisgauer eben nie auf. Als Christoph Kiefersauer rund fünf Minuten vor Ende auf 4:5 verkürzte, war ein Punkt für Freiburg zum Greifen nahe. Aber Ravensburg agierte clever - die Towerstars-Fans wurden letztlich 38 Sekunden vor Schluss durch das 6:4 ins leere Freiburger Gehäuse erlöst. 

Bayreuth unterlag indes in Crimmitschau mit 3:5 und doch hielten die Tigers lange gut mit. Nach knapp 50 Minuten stand es noch 3:3. Ein Powerplay-Tor von Reisnecker in der 58. Minute ließ die Hausherren erneut auf die Siegerstraße einbiegen, 71 Sekunden vor Ende erhöhte Gams per Empty-Net-Treffer auf den Endstand.

Manuel Weis


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Notizen

  • vor 11 Stunden
  • Die deutsche Auswahl hat bei einem Paralympics-Comeback Platz sechs belegt. Im Spiel um Platz fünf unterlag das Team am Samstag gegen Italien trotz zweimaliger Führung mit 2:5. Drei Tore der Gastgeber im Schlussdrittel brachten die Entscheidung. Bernhard Hering erzielte beide deutschen Treffer.
  • gestern
  • NHL in der Nacht auf Samstag: Die Edmonton Oilers unterlagen bei den St. Louis Blues nach 2:0-Führung (eine Vorlage von Leon Draisaitl) mit 2:3 nach Verlängerung. Die New York Islanders unterlagen den Los Angeles Kings mit 2:3.
  • vor 2 Tagen
  • Die Rostock Piranhas haben den Vertrag mit ihrem bereits seit Anfang Februar beurlaubten Ex-Coach Lenny Soccio (58) nun „im gegenseitigen Einvernehmen" aufgelöst. Der deutsche Ex-Nationalstürmer hatte den Nord-Oberligisten mehr als drei Jahre lang trainiert.
  • vor 2 Tagen
  • Tom Geischeimer von den Hammer Eisbären wurde für sechs Spiele gesperrt und erhält zudem eine Geldstrafe. Geischeimer hatte im ersten Playoff-Spiel der Eisbären gegen die Tölzer Löwen am vergangenen Sonntag seinen Gegenspieler mit einem harten Check gegen den Kopf- und Nackenbereich getroffen.
  • vor 3 Tagen
  • Die Grizzlys Wolfsburg haben den Vertrag mit Co-Trainer Heiko Vogler um zwei Jahre bis 2028 verlängert.
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