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Donnerstag, 19. Oktober 2023

Vor dem 12. und 13. Spieltag in der DEL2 Rosenheimer „Greenhorns“ blühen auf, Krefelds MacDonald läuft pünktlich zum Duell mit Ex-Club Ravensburg heiß, Spitzenspiel in Selb

Formstark: Die Rosenheimer Stürmer Tyler McNeely, Sebastian Cimmerman und Kevin Handschuh (v.l.).
Foto: Hans-Jürgen Ziegler

Die Dresdner Eislöwen stehen vor dem nächsten Sachsenderby. Am Freitag empfängt das Team von Corey Neilson die Eispiraten Crimmitschau. „Der Sieg gegen Weißwasser hat meiner Mannschaft gut getan. Es war sicher kein perfektes Spiel, aber wir haben uns für unseren Aufwand belohnt. Gegen Crimmitschau wartet nun ein völlig neues Spiel, aber mit der Unterstützung unserer Fans wollen wir die Punkte natürlich in Dresden behalten“, sagt der Head Coach. In der Tabelle trennen die Eislöwen und Crimmitschau als Tabellensechster und -achter lediglich ein Zähler. Ohnehin ist die DEL2 nach elf Spieltagen weiter extrem eng. Den Zweiten (Kaufbeuren) und den Vorletzten (Bad Nauheim) trennen nur sechs Punkte.

Die Siegesserie der Selber Wölfe (4.) wurde zwar zuletzt vom EHC Freiburg gestoppt, doch das prestigeträchtige Duell mit den Eisbären Regensburg (3.) ist dennoch ein Spitzenspiel. Beide Teams haben 19 Zähler auf dem Konto, allerdings absolvierten die Eisbären schon zwölf Partien und pausieren daher – wie auch Freiburg – am Sonntag. Bei den Wölfen spielte sich zuletzt Stürmer Donat Peter (fünf Punkte aus den letzten vier Matches) in den Fokus. „Ich bin glücklich über die aktuelle Situation. Natürlich geht es immer besser, deswegen werde ich nie zufrieden sein. Am wichtigsten ist immer weiter zu machen und hart arbeiten, um von Tag zu Tag noch besser zu werden“, so der 23-Jährige vor dem Derby gegenüber Eishockey NEWS.

Die bevorstehenden Paarungen (2 Einträge)

 

 

Die Krefeld Pinguine versöhnten ihre Fans jüngst mit drei Siegen in Folge. Daran wollen die Seidenstädter nun bei den zwei Heimspielen gegen Ravensburg und Bietigheim anknüpfen. So langsam kommt Torjäger Josh MacDonald in Fahrt. In der Sturmreihe mit David Cerny und Alexander Weiß fühlt sich der Kanadier, der am vergangenen Wochenende vier der acht Krefelder Treffer markierte, offensichtlich wohler als zuvor mit Alexander Ruuttu und Jon Matsumoto. „Jedes Team hat mal Auf und Abs. Ich hoffe, wir können jetzt das 'Auf' fortsetzen“, betont der 29-Jährige vor dem Duell mit seinem Ex-Club, mit dem er in der Vorsaison den DEL2-Titel holte.

Bei den Starbulls Rosenheim, die nun in Freiburg und gegen Dresden antreten, blühen die „Greenhorns“ auf. Die Youngster Sebastian Cimmerman und Kevin Handschuh (beide 20) überzeugen aktuell an der Seite von Routinier Tyler McNeely. „Das war gegen Bad Nauheim die beste Reihe. Sie haben schon früher angedeutet, dass sie langsam kommen, am Sonntag haben sie richtig gut gespielt“, lobte Trainer Jari Pasanen.

Tim Heß


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Notizen

  • vor 19 Stunden
  • Der HC Davos hat zum 17. Mal den Spengler Cup gewonnen und ist damit wieder alleiniger Rekordchampion. Im Endspiel am Silvestermittag schlug der Gastgeber die U.S. Collegiate Selects mit 6:3 (2:1, 1:2, 0:3). Dabei fielen die drei entscheidenden Tore erst in der Schlussphase ab der 56. Minute.
  • gestern
  • NHL-Ergebnisse am Dienstag: Florida - Montreal 2:3 n.V. (0:0, 0:0, 2:2, 0:1), Pittsburgh - Carolina 5:1 (3:0, 2:1, 0:0), Toronto - New Jersey 4:0 (1:0, 1:0, 2:0), Chicago - N.Y. Islanders 2:3 n.P. (0:2, 2:0, 0:0, 0:0, 0:1), Vancouver - Philadelphia 3:6 (1:1, 0:2, 2:3).
  • gestern
  • U20-WM am Dienstag: Lettland qualifizierte sich mit einem 6:3 gegen Dänemark für das Viertelfinale. Die Dänen sind damit Gegner der ebenfalls sieglosen DEB-Auswahl beim Spiel um den Klassenerhalt in der Top-Division am Freitag. Spielbeginn ist 18.30 Uhr deutscher Zeit (live bei MagentaSport).
  • gestern
  • Die US Collegiate Selects (5:3 im Halbfinale gegen Sparta Prag) und Gastgeber HC Davos (3:1 gegen Fribourg-Gottéron) bestreiten am Mittwoch um 12.10 Uhr das Endspiel beim Spengler Cup.
  • gestern
  • Die Eisbären Berlin (DEL) müssen vorerst auf die Stürmer Manuel Wiederer und Markus Vikingstad verzichten. Beide Angreifer laborieren je an einer Beinverletzung. Wiederer konnte bereits die letzten drei Partien nicht bestreiten. Vikingstad zog sich die Verletzung am Sonntag gegen Nürnberg zu.
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