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Freitag, 29. März 2019

DEL2-Playoffs und Playdowns am Freitag Dresden und Kaufbeuren erzwingen Spiel sieben in der Overtime, Bad Tölz gewinnt Marathon-Spiel

Stefan Della Rovere (blaues Trikot) und seine Eislöwen besiegten Bietigheim am Freitagabend mit 7:6 und erzwangen so ein siebtes Spiel gegen den Meister.

Foto: imago

Spannung pur jeweils in Spiel sechs im Playoff-Viertelfinale und in den Playdowns der DEL2. Kurios: Alle drei Paarungen gingen in die Overtime, in Freiburg gab es sogar dreifach Nachschub. Am Ende triumphierten Dresden, Kaufbeuren und Bad Tölz. Damit gehen alle Serien in ein entscheidendes Spiel sieben am Sonntag.

Einen irren Schlagabtausch, jede Menge Tore und viel Dramatik sahen die gut 2.000 Zuschauer in Dresden. Die Eislöwen starteten dabei eine famose Aufholjagd und retteten sich so in Spiel sieben. Dresden ging zunächst durch Timo Walther in Führung (5.), aber ein Doppelschlag von Shawn Weller nach zehn Minuten und Frédérik Cabana nur kurze später brachte die Wende. Die Steelers erhöhten weiter, aber Nick Huard (36.) leitete die Wende ein. Der Ausgleich fiel sogar noch vor der zweiten Pause. Lange hielt die Freude nicht, Benjamin Zientek sorgte mit seinem zweiten Tor des Abends für die nächste kalte Dusche für die Sachsen (43.). Aber: Die Eislöwen bewiesen große Moral und schlugen erneut zurück. Doch die Führung war wieder nur von kurzer Dauer, Benjamin Hüfner glich abermals aus (53.) und stellte auf Verlängerung. In Minute 72 belohnte Aleksejs Sirokovs seine Mannschaft mit dem 7:6 und sorgte für den großen Showdown in zwei Tagen. Herausragend auf Dresdner Seite war Thomas Pielmeier mit fünf Scorerpunkten.

Die Spiele im Stenogramm (3 Einträge)

 

Ebenfalls in Spiel sieben geht das Duell zwischen Weißwasser und Kaufbeuren. Die Partie ging gut los für die Joker, Jere Laaksonen traf zur frühen Führung (4.). Danach drehten die überlegenen Lausitzer aber auf und konnten noch im ersten Abschnitt durch Anders Eriksson (8.) und Marius Schmidt (15.) das Spiel auf ihre Seite ziehen. Im zweiten Drittel passierte nicht viel, allerdings war es spannend. Mehr passierte in Abschnitt drei. Den Jokern gelang hier früh der ersehnte Ausgleich, wieder war Jere Laaksonen (41.) zur Stelle. im Anschluss machten beide Teams dicht und spielten sich in die Overtime. In dieser brachte Top-Torjäger Sami Blomqvist nach fünf Minuten die Serie zurück nach Kaufbeuren.

Do or Die heißt es am Sonntag auch für Bad Tölz und Freiburg. Denn: Die Tölzer gewannen in Freiburg mit 5:4 in der dritten Verlängerung und erzwangen so ein entscheidendes siebtes Spiel vor heimischer Kulisse. Freiburg traf zunächst durch Christian Neuert (12.), aber Johannes Sedlmayr gelang in der 21. Minute in Überzahl ein perfekter Start ins zweite Drittel. Den vergoldeten Andreas Pauli und Lubor Dibelka (25./26.). Freiburgs Brad McGowan war allerdings gut aufgelegt, traf erst zum Anschluss und dann zum Ausgleich (27./40.). Tyler Gron (49.) legte nochmal vor für die Gäste, aber Alexander Brückmann erzwang nur sechs Sekunden vor Schluss die Verlängerung. Hier wurde die Begegnung zum Marathon-Match. Stephen MacAulay erlöste seine Tölzer nach 108 Minuten.

Tony Poland


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Notizen

  • gerade eben
  • Die Chicago Blackhawks (NHL) haben General Manager Kyle Davidson mit einem Mehrjahresvertrag ausgestattet. Er ist seit 2022 im Amt. Der Club hat seither nie die Playoffs erreicht.
  • gestern
  • Der DEB beschreitet mit dem Jahrgang 2011 neue Wege in der Nachwuchsarbeit. Erstmals tritt eine U15-Perspektivmannschaft in einem internationalen Turnier an. Vom 15. bis 19. April 2026 messen sich die deutschen Nachwuchsspieler in Salzburg (Österreich) mit vier weiteren Teams.
  • vor 2 Tagen
  • Santeri Haarala, zweitbester Punktesammler des Nord-Oberligisten TecArt Black Dragons Erfurt, geht in den kommenden Monaten für die Newcastle Northstars in Australien auf Torejagd. Die Saison in Down Under startet am 17. April und endet am 30. August 2026.
  • vor 3 Tagen
  • Der EC Peiting kann weiter auf einen seiner wichtigsten Angreifer zählen: Thomas Heger verlängert seinen Vertrag beim Süd-Oberligisten für die kommende Spielzeit. Der 28-Jährige sammelte für Peiting 2025/26 in 55 Einsätzen 55 Punkte und erzielte insgesamt 29 Tore.
  • vor 5 Tagen
  • Der langjährige DEL-Verteidiger Dylan Yeo beendet seine Karriere. Sein letzter Club, die Dragons de Rouen (Frankreich), gaben dies in Folge ihres Halbfinal-Aus bekannt. Der 39-jährige Yeo hatte für die Straubing Tigers, die Iserlohn Roosters und die Schwenninger Wild Wings gespielt.
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