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Sonntag, 2. Februar 2020

Der 44. DEL2-Spieltag am Sonntag Frankfurt gewinnt Verfolgerduell nach 0:3-Rückstand, Steelers finden ihren Meister in Freiburgs Ben Meisner, Weißwasser siegt im Kellerduell

Die Lausitzer Füchse feierten gegen Bayreuth einen 5:3-Heimerfolg.
Foto: Heide

Der 44. Spieltag der DEL2 bot Spannung in allen sechs Partien – Spitzenreiter Kassel und Dresden hatten am Sonntag spielfrei. Durch einen Comeback-Sieg in Kaufbeuren festigten die Löwen Frankfurt Platz vier. Freiburg schob sich durch ein 1:0 in Bietigheim bis auf einen Zähler an die Huskies auf Platz eins heran. Während Weißwasser (Platz elf) nach dem letzten Strohhalm in Sachen Playoffrennen griff, mussten die Kellerkinder Landshut, Bayreuth und Crimmitschau richtungsweisende Niederlagen einstecken.

Das Verfolgerduell zwischen Kaufbeuren und Frankfurt ging an die Löwen. Die Gäste aus Hessen drehten die Partie nach zwischenzeitlichem 0:3-Rückstand. Ausgerechnet Ex-Joker Mike Mieszkowski erzielte den 3:3-Ausgleich in Minute 45. Der späte Siegtreffer der Hessen war dann dem Doppeltorschützen Roope Ranta vorbehalten, der Frankfurt in der 57. Minute doch noch den Auswärts-Dreier bescherte.

Leer gingen derweil die Bietigheim Steelers im Heimspiel gegen den EHC Freiburg aus. Die Hausherren fanden vor 2.834 Zuschauern im schwäbisch-badischem Duell keinen Weg vorbei an Gästetorhüter Ben Meisner, der nach 27 Saves sein sechstes Zu-null-Spiel der Saison feierte und den Wölfen einen 1:0-Auswärtserfolg sicherte. Den einzigen Treffer des Abends markierten Tobias Kunz bereits in Minute sechs. Durch den Sieg rückte der EHC Freiburg bis auf einen Punkt an den spielfreien Spitzenreiter Kassel heran.

Einen kuriosen Verlauf nahm die Partie zwischen dem EC Bad Nauheim und dem EV Landshut. Nach torlosen ersten Abschnitt zogen die Hessen im zweiten Drittel auf 3:0 davon. Doch wie schon am Freitag zu Hause gegen Bietigheim kam der Aufsteiger im Schlussabschnitt noch einmal auf – und mit drei Treffern zum Ausgleich. Die Verlängerung brachte keine Entscheidung, im Penalty-Schießen sicherte Zach Hamill den Hausherren den 4:3-Sieg.

DIE SPIELE IM STENOGRAMM: (6 Einträge)

 


Siege gab es auch für die beiden Mittelfeld-Teams Ravensburg und Bad Tölz. Während sich die Towerstars zu Hause einen 4:2-Erfolg über Crimmitschau erkämpften, setzten sich die bayerischen Löwen mit 3:2 nach Verlängerung beim Tabellendritten in Heilbronn durch. Ein Shorthander von Jared Gomes brachte den Titelverteidiger im Duell mit den Eispiraten spät auf die Siegerstraße. In Heilbronn war es ausgerechnet Reizfigur Shawn Weller, die in der Overtime zum Erfolg der Tölzer einschoss.

Deutlich mehr Tore fielen im Kellerduell zwischen Weißwasser und Bayreuth, das die heimischen Füchse letztendlich mit 5:3 für sich entschieden. Dabei war das Team von Corey Neilson schon mit 5:0 in Front gelegen, ehe es sich in den Schlussminuten zu sehr das Spielende herbeisehnte. Die Aufholjagd der Tigers begann aber letztlich zu spät.

Sebastian Groß


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Notizen

  • vor 11 Stunden
  • Der HC Davos hat zum 17. Mal den Spengler Cup gewonnen und ist damit wieder alleiniger Rekordchampion. Im Endspiel am Silvestermittag schlug der Gastgeber die U.S. Collegiate Selects mit 6:3 (2:1, 1:2, 0:3). Dabei fielen die drei entscheidenden Tore erst in der Schlussphase ab der 56. Minute.
  • vor 16 Stunden
  • NHL-Ergebnisse am Dienstag: Florida - Montreal 2:3 n.V. (0:0, 0:0, 2:2, 0:1), Pittsburgh - Carolina 5:1 (3:0, 2:1, 0:0), Toronto - New Jersey 4:0 (1:0, 1:0, 2:0), Chicago - N.Y. Islanders 2:3 n.P. (0:2, 2:0, 0:0, 0:0, 0:1), Vancouver - Philadelphia 3:6 (1:1, 0:2, 2:3).
  • vor 16 Stunden
  • U20-WM am Dienstag: Lettland qualifizierte sich mit einem 6:3 gegen Dänemark für das Viertelfinale. Die Dänen sind damit Gegner der ebenfalls sieglosen DEB-Auswahl beim Spiel um den Klassenerhalt in der Top-Division am Freitag. Spielbeginn ist 18.30 Uhr deutscher Zeit (live bei MagentaSport).
  • vor 16 Stunden
  • Die US Collegiate Selects (5:3 im Halbfinale gegen Sparta Prag) und Gastgeber HC Davos (3:1 gegen Fribourg-Gottéron) bestreiten am Mittwoch um 12.10 Uhr das Endspiel beim Spengler Cup.
  • gestern
  • Die Eisbären Berlin (DEL) müssen vorerst auf die Stürmer Manuel Wiederer und Markus Vikingstad verzichten. Beide Angreifer laborieren je an einer Beinverletzung. Wiederer konnte bereits die letzten drei Partien nicht bestreiten. Vikingstad zog sich die Verletzung am Sonntag gegen Nürnberg zu.
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