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Dienstag, 16. Februar 2021

DEL2 am Dienstag Bietigheim verteidigt nach Torfestival Platz zwei, Bad Tölz watscht Kaufbeuren ab, Ravensburg gewinnt unter neuem Trainerteam

Torschütze Lubor Dibelka (dunkles Trikot, Bildmitte) gelang mit Bad Tölz ein deutlicher Heimerfolg gegen Kaufbeuren. Foto: Oliver Rabuser

Sowohl Nachholspiele als auch vorgezogene Partien gab es am Dienstag in der DEL2. Bietigheim verteidigte vorerst den zweiten Platz durch einen 7:5-Erfolg in Frankfurt gegenüber Bad Tölz, die Bayern bezwangen Kaufbeuren mit 7:3. Vierter bleiben die Wölfe Freiburg, die in Crimmitschau drei Tore aufholten und am Ende sogar kurz vor Schluss noch gewannen. Aufatmen in Ravensburg, die Towerstars gewannen nach zuvor fünf Niederlagen mit 3:2 gegen Heilbronn. Und auch Dresden behielt daheim die Oberhand durch ein 4:1 gegen Bayreuth.

Premiere für Steelers-Neuzugang Evan Jasper: Der Kanadier erzielte in Frankfurt nach vier Minuten seinen ersten Treffer in der DEL2, den Christian Kretschmann nur drei Minuten später ausgleichen konnte. Ein Doppelpack von Brett Breitkreuz (8./10.) sorgte allerdings für eine erneute Führung der Steelers. Danach ging es hin und her mit leichten Vorteilen für Bietigheim. Aber Adam Mitchell verkürzte noch vor der zweiten Sirene im Powerplay. Es blieb spannend bis zum Ende, erst Norman Hauner zog mit einem Treffer ins leere Tor den Schlussstrich (59.). Somit war es für Robin Just, der nach fast vier Jahren in Ravensburg erstmals wieder das grüne Trikot trug, ein gelungenes Debüt.

In Bad Tölz ging es vor allem im ersten Abschnitt munter zu, alleine sieben Tore fielen in Drittel eins und fünf davon für die Tölzer. Die Partie zeigte also schon nach 20 Minuten in eine Richtung, auch weil die Mannschaft von Trainer Kevin Gaudet danach souverän agierte. Kaufbeuren mühte sich zwar, aber Tölz war zu stark. Im Schlussdrittel machten Markus Eberhardt und Manuel Edfelder in Überzahl (49./50.) endgültig den Deckel drauf.

 

Die Spiele im Stenogramm (5 Einträge)

 

 

Ein Doppelschlag von Mathieu Lemay und Lukas Vantuch (7.(8.) sorgte für einen optimalen Start aus Eispiraten-Sicht im Heimspiel gegen Freiburg. Auch danach waren die Sachsen zunächst besser. Aber Freiburg blieb dran und kämpfte sich zurück in die Partie. Im dritten Drittel rannten die Wölfe unermüdlich an und wurden belohnt. Nikolas Linsenmaier glich in der 57. Minute aus. Und es kam sogar noch besser: Scott Allen schoss in der 59. Minute das Siegtor, gleichzeitig der fünfte Sieg in Folge.

Erfolgreicher Einstand für das neue Trainerduo in Ravensburg um Marc Vorderbrüggen und Alexander Dück: Mathieu Pompei hieß der erste Torschütze in der 9. Minute. Und der Kanadier legte zu Beginn des Mitteldrittels gleich nach. Heilbronn kam zwar ran, die Towerstars waren aber überlegen. Doch erst in der 53. Minute beruhigte John Henrion die Nerven des Heimteams. Bryce Gervais machte es zwei Minuten vor Schluss in numerischer Überlegenheit nochmal spannend, es reichte aber nicht mehr für das Tabellenschlusslicht.

Elvijs Biezais erzielte die wichtige Dresdner Führung gegen Bayreuth kurz vor der ersten Pause. Insgesamt spielte sich das Geschehen zu großen Teilen in der neutralen Zone ab, viele Möglichkeiten gab es nicht. So dauerte es bis zur 42. Minute, ehe Nick Huard auf 2:0 stellte. Noch war das Duell aber nicht durch, weil Markus Lillich fünf Minuten später verkürzte. Jordan Knackstedt schlug aber wieder zurück (50.), danach spielten es die Eislöwen runter.

Tony Poland


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Notizen

  • vor 3 Stunden
  • Mit Mark Waldhausen (36) verlässt die Erding Gladiators. Seit 2019 stand der Deutsch-Kanadier im Team. In der vergangenen Saison kam er in 52 Spielen auf zwei Tore und elf Vorlagen. Er soll noch einen „gebührenden Abschied“ erhalten, heißt es von Seiten des Clubs.
  • vor 3 Stunden
  • Im ersten Playoff-Spiel gegen die Lindau Islanders zog sich Klavs Planics von den Füchsen Duisburg, der erst kürzlich sein Comeback gefeiert hatte, nach einem Zweikampf an der Bande eine schwere Verletzung zu. Für ihn ist die Saison damit vorzeitig beendet.
  • vor 19 Stunden
  • Mit 18 Stichen ist Linus Wernerson Libäck nach seiner foulbedingten Verletzung beim Spiel in Bad Tölz genäht worden. Es gehe ihm den Umständen entsprechend so weit gut, teilen die Hammer Eisbären mit. Der Stürmer muss sich nach der Rückkehr nach Hamm weiteren Untersuchungen unterziehen.
  • vor 3 Tagen
  • Jake Ustorf, Stürmer der Nürnberg Ice Tigers, fällt bis Saisonende aus. Grund ist eine Handverletzung.
  • vor 3 Tagen
  • Berlins Verteidiger Korbinian Geibel, der auch im Februar Olympia-Luft schnupperte, fällt aufgrund einer Schulterverletzung, die er sich am Mittwoch in Dresden zuzog, für den Rest der Saison aus. Der 23-Jährige wird zeitnah operiert.
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