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Sonntag, 8. März 2026

52. DEL2-Spieltag am Sonntag Regensburg verteidigt Platz sechs – Weißwasser holt sich Rang sieben, Weiden das Playdown-Heimrecht

Goldhelm Lane Scheidl führte die Lausitzer Füchse zu einem 5:0-Sieg über Düsseldorf und auf Platz sieben.
Foto: Thomas Heide

Die Eisbären Regensburg haben ihren sechsten Tabellenplatz am 52. Spieltag der DEL2-Hauptrunde 2025/26 erfolgreich verteidigt. Weil mit dem EV Landshut der ärgste Verfolger bei der 1:6-Klatsche in Kassel früh ins Hintertreffen geriet, mussten die Oberpfälzer gar nicht so sehr zittern. Am Ende nahm die Mannschaft von Trainer Peter Flache sogar zwei Punkte (3:2 n.P.) aus Ravensburg mit nach Hause, weshalb auch die Lausitzer 5:0-Gala gegen Düsseldorf die Eisbären nicht mehr bedrohte. Weißwasser brachte der klare Heimsieg jedoch Platz sieben und damit eine Derbyserie gegen Crimmitschau in den Pre-Playoffs ein. Mit dem EV Landshut (8.) und der Düsseldorfer EG (9.) treffen im zweiten Pre-Playoff-Duell zwei der sechs Aufstiegskandidaten aufeinander. Die Ergebnisse vom Sonntag spiegelten deren schwierige Spielzeiten wider. Im Tabellenkeller sicherte sich Weiden mit einem 4:3-Overtime-Sieg in Rosenheim Platz zwölf und das Heimreich im Playdown-Duell gegen Bad Nauheim – die Roten Teufel unterlagen in Kaufbeuren mit 1:4.

Die Landshuter Hoffnungen, auf den letzen Drücker noch den Viertelfinalzug zu erwischen, schwanden beim Gastspiel in Kassel schon früh. Nach 20 Spielminuten lagen die Niederbayern bereits aussichtslos mit 0:3 im Rückstand. Am Ende gab es für die Mannschaft von Trainer Uwe Krupp eine herbe 1:6-Abreibung in Nordhessen. In der Tabelle bedeutete dies, dass der EVL am letzten Spieltag noch von den Lausitzer Füchsen überholt wurde und es nun in den Pre-Playoffs ab Mittwoch mit der Düsseldorfer EG zu tun bekommt. Immerhin: Durch die gleichzeitige Niederlage der DEG in Weißwasser hat man in diesem Duell den Heimvorteil.

Der DEG ging es am Sonntagabend nämlich kaum besser als dem kommenden Gegner aus Landshut. In Weißwasser verzeichnete die Mannschaft von Cheftrainer Harry Lange eine glatte 0:5-Pleite. Mit je zwei Toren führten Charlie Jahnke und Lane Scheidl ihr Team zu einem nie gefährdeten Heimsieg über den Absteiger aus der PENNY DEL und auf Platz sieben der Abschlusstabelle 2025/26. Für Weißwasser steht in den Pre-Playoffs nun eine Derbyserie gegen die Eispiraten Crimmitschau an. Für Platz sechs reicht der klare Heimsieg über die DEG indes nicht mehr, weil Regensburg als Tabellensechster seine Hausaufgaben in Ravensburg machte und in Oberschwaben nicht nur einen, sondern sogar zwei Punkte mitnahm: Die Eisbären gewannen in Ravensburg mit 3:2 im Shootout.

Zwar verspielten die Regensburger beim Gastspiel in der CHG Arena sowohl eine 1:0- als auch eine 2:1-Führung (letztere sogar bei eigener Überzahl), doch durften die Fans der Oberpfälzer ja bereits mit Erreichen der Verlängerung den sicheren Einzug ins Playoff-Viertelfinale feiern. Nach torloser Overtime musste die Entscheidung im Penalty-Schießen fallen – ohne tabellarischen Druck auf beiden Seiten konnte gezaubert werden. David Morley netzte schließlich zum Auswärtssieg der Eisbären ein, die als Tabellensechster der Hauptrunde im Playoff-Viertelfinale auf die Starbulls Rosenheim treffen werden. Im Trikot von Ravensburg bestritt Florin Ketterer am Sonntag das 700. Spiel seiner Karriere.
 

Die Spiele im Stenogramm (7 Einträge)

 


Turbulentes DEL2-Debüt für Wyatt Schingoethe: Der Stürmer der Starbulls Rosenheim sammelte gegen Weiden zwei Scorer-Punkte (ein Tor, eine Vorlage), ehe er im Schlussdrittel nach einem Check von Blue-Devils-Stürmer Alex-Olivier Voyer ungebremst in die Bande krachte und das Eis nur gestützt verlassen konnte. Doch Weiden überstand nach der Voyer-Aktion die fünfminütige Unterzahl, kämpfte sich auch nach dem dritten Rückstand in die Verlängerung. Das reichte bereits aus, um dem EC Bad Nauheim das Heimrecht in der 1. Playdown-Runde abzunehmen. In der Overtime vollendete Blue-Devils-Stürmer Luca Gläser seinen Hattrick, sodass die Oberpfälzer im ROFA-Stadion sogar zwei Zähler einheimsten.

Bad Nauheim ging in Kaufbeuren nach 62 Sekunden in Front, doch danach übernahm das Schlusslicht die Kontrolle – und führte nach 40 Minuten deutlich mit 4:1. Der ehemalige Bad Nauheimer Max Hadraschek traf doppelt. Mit dem Dreier stellten die Buron Joker sicher, dass der Rückstand auf den EHC Freiburg vor dem Beginn der Playdowns nicht auf 21 Punkte anstieg. Letztlich war das Resultat im Allgäu jedoch ohnehin unerheblich für die Ausgangslage, da Freiburg die Eispiraten Crimmitschau trotz eines Schussverhältnisses von 54:23 nicht in regulärer Spielzeit bezwingen konnte. Erst in der Overtime traf Fabian Ilestedt zum hochverdienten Wölfe-Sieg.

Im für die Tabellensituation bedeutungslosen Duell zwischen den Krefeld Pinguinen (Hauptrunden-Meister) und den Bietigheim Steelers (Fünfter) setzten sich die Gäste aus dem Schwabenland mit 2:1 durch. Vor knapp 7.000 Zuschauern in der YAYLA Arena erzielte Cole Fonstad bereits in der 38. Spielminute den Siegtreffer für die Mannschaft von Alexander Dück. Steelers-Schlussmann Florian Mnich hielt 30 Schüsse der Hausherren – alle bis auf einen. 

Sebastian Groß/Tim Heß


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Notizen

  • vor 3 Stunden
  • Mit 18 Stichen ist Linus Wernerson Libäck nach seiner foulbedingten Verletzung beim Spiel in Bad Tölz genäht worden. Es gehe ihm den Umständen entsprechend so weit gut, teilen die Hammer Eisbären mit. Der Stürmer muss sich nach der Rückkehr nach Hamm weiteren Untersuchungen unterziehen.
  • vor 2 Tagen
  • Jake Ustorf, Stürmer der Nürnberg Ice Tigers, fällt bis Saisonende aus. Grund ist eine Handverletzung.
  • vor 3 Tagen
  • Berlins Verteidiger Korbinian Geibel, der auch im Februar Olympia-Luft schnupperte, fällt aufgrund einer Schulterverletzung, die er sich am Mittwoch in Dresden zuzog, für den Rest der Saison aus. Der 23-Jährige wird zeitnah operiert.
  • vor 4 Tagen
  • Vorzeitiges Saisonende für Rourke Chartier: Der Stürmer der Dresdner Eislöwen (PENNY DEL) fällt mit einer Handverletzung aus.
  • vor 4 Tagen
  • Die Eisbären Regensburg (DEL2) verlängern die Verträge mit Co-Trainer Hugo Boisvert und Torwarttrainer Joey Vollmer.
 Beide bleiben auch in der Saison 2026/27 Teil des Trainerteams der Oberpfälzer.
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