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Mittwoch, 22. Juli 2020

Standortkonzepte werden entscheiden Bis Mitte August sollte die Tendenz klar sein: Realisierung des DEL2-Starts am 2. Oktober hängt nun von Clubs und Behörden ab

Einlaufshow bei den Dresdner Eislöwen.
Foto: imago images / Hentschel

Die DEL2 hat den 2. Oktober als geplanten Saisonstart im Fokus – und würde damit als erste der drei höchsten deutschen Eishockey-Spielklassen den Re-Start angehen. „Den Vergleich zu den anderen Ligen haben wir für diese Entscheidung gar nicht vorgenommen“, sagt Geschäftsführer René Rudorisch über den – mit Blick auf die Oberligen und die DEL – früheren Saisonstarttermin. Die gegenüber dem ursprünglichen Saisonstart (11. September) dreiwöchige Verschiebung ermöglicht der DEL2 noch, den üblichen Modus mit 52 Hauptrundenpartien beizubehalten, ohne dass auf die Clubs zusätzlich größerer Schaden durch vermehrte Dienstagsheimspiele zukommt. Vier Spieltage werden auf die ursprünglichen Spielpausen im November (Deutschland Cup) und Februar (eventuell geplantes All-Star-Weekend) verlegt, nur zwei auf Dienstage. Als letzter möglicher Playoff-Finaltermin bleibt der 30. April 2021 bestehen.

Die Hauptaufgabe der derzeit 13 lizenzierten DEL2-Club wird in den nächsten Wochen darin bestehen, auf Grundlage der allgemeinen Hygiene- und Zuschauerhinweise der "Task Force Eishockey" für ihre Heimstätten ein standortgenaues Konzept auszuarbeiten und von Politik und Behörden absegnen zu lassen. „Die Hauptsäulen sind die Kontaktverfolgung, die Zuschauerströme im Stadion und die Mundschutzpflicht, die in irgendeiner Form sicherlich erhalten bleibt – egal, wie sich alles entwickelt. Der Mundschutz soll dazu beitragen, dass wir die Abstandsregel etwas auflösen können“, erläutert Rudorisch.

Um den DEL2-Clubs die unbestritten aufwendige Übertragung der allgemeinen Vorgaben auf Standortebene etwas zu erleichtern, hat die Liga bereits Anfang vergangener Woche einen für die DEL2 spezifischen Anhang zum Hygienekonzept an die Standorte verschickt. Wie lange haben die Clubs nun dafür Zeit ihre Standortkonzepte zu entwickeln? Rudorisch sagt dazu: „Der Idealfall wäre, dass wir bis spätestens Mitte August absolute Klarheit hätten." Um die Einreise der Spieler und die Saisonvorbereitung im September planen zu können, bräuchte man bis zu diesem Zeitpunkt zumindest "eine gewisse Tendenz, ob es losgehen kann.“

Sebastian Groß

Den ausführlichen Bericht zum geplanten Saisonstart in der DEL2 und ein Interview mit Liga-Geschäftsführer René Rudorisch finden Sie in der aktuellen Ausgabe der Eishockey NEWS.


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Notizen

  • vor einer Stunde
  • Die Starbulls Rosenheim (DEL2) melden den Ausfall von Lewis Zerter-Gossage (Oberkörperverletzung) für die kommenden Wochen.
  • vor einer Stunde
  • Verteidiger Eric Wunderlich fällt den Black Dragons Erfurt (Oberliga Nord) rund acht Wochen aus. Grund dafür ist eine schwere Knieverletzung aus dem Dienstagsspiel.
  • gestern
  • Wegen einer Oberkörperverletzung wird Verteidiger Tim Bender den Kassel noch vier Wochen fehlen. Entwarnung gibt es bei Philipp Maurer. Der Torhüter, der am Sonntag wegen einer Oberkörperverletzung in ein Krankenhaus eingeliefert wurde, hat dieses wieder verlassen und ist auf dem Weg der Besserung.
  • gestern
  • Angreifer Dennis Miller bleibt beim Süd-Oberligisten Erding Gladiators. Der 26-Jährige hat seinen Tryout beim Aufsteiger damit bestanden. In 15 Partien für die Gladiators sammelte er bislang drei Tore und vier Assists.
  • gestern
  • Dänemark hat am Mittwoch den Olympia-Kader bekanntgegeben. Mit dabei sind auch fünf Vertreter aus der PENNY DEL: Neben Kölns Frederik Storm und Patrick Russell stellen die Fischtown Pinguins Bremerhaven mit Phillip Bruggisser, Nicholas B. Jensen und Christian Wejse gleich drei Akteure im Aufgebot.
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