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Sonntag, 26. März 2023

DEL2-Playoffs/-Playdowns am Sonntag Viertelfinale: Dresden und Landshut forcieren Spiel 7 – Crimmitschau und Selb machen den Klassenerhalt perfekt

Landshuts Kapitän Max Forster vor Ravensburgs Goalie Jonas Langmann.
Foto: Christian Fölsner

Die Dresdner Eislöwen (6:2 gegen Krefeld) und der EV Landshut (5:2 gegen Ravensburg) gewannen ihre Playoff-Heimpartien am Sonntag und forcierten so jeweils Spiel 7 im Viertelfinale der DEL2. In den Playdowns tüteten die Eispiraten Crimmitschau (5:2 in Bayreuth) und Selb (5:1 gegen Heilbronn) den Klassenerhalt ein. Tigers und Falken müssen hingegen in die zweite Runde.

Mit drei Treffern im ersten Drittel und einer 3:1-Führung legten die Eislöwen den Grundstein für den dritten Sieg in Folge über Krefeld und den 3:3-Serienausgleich nach 0:3-Rückstand. Vor gut 4.000 Zuschauern hatte erneut der Schwede Johan Porsberger seine Aktien am Dresdner Erfolg: Der Rechtsschütze traf vorentscheidend zum 3:1 (20.) und 4:1 (39.) jeweils kurz vor Drittelende für die Sachsen. Und auch im Schlussabschnitt war der 29-Jährige zur Stelle und stellte mit seinem dritten Treffer des Nachmittags auf 5:1 (48.). Am Ende hieß es 6:2 für die Eislöwen, die damit ein siebtes Spiel am Dienstag in Krefeld forcieren konnten.

Mit einer starken kämpferischen Leistung wehrte der EV Landshut den ersten Matchpuck der Ravensburg Towerstars ab. Die Mannschaft von Trainer Heiko Vogler – der unter anderem auf Tyson McLellan und Jack Doremus (verletzten sich beide am Freitag) verzichten musste und somit nur zwei Kontingentspieler ins Rennen schickte – ging schon im ersten Drittel mit 3:0 in Front. Ein Torwartwechsel von Youngster Jonas Stettmer zu Jonas Langmann stabilisierte die Towerstars, die sich mit zwei Powerplay-Toren im Mitteldrittel zurückmeldeten. Doch EVL-Top-Scorer Samir Kharboutli (43.) und Alex Dersch (52.) sowie der stark aufgelegte Torhüter Luka Gracnar sorgten für den 5:2-Erfolg der Niederbayern. Spiel 7 findet am Dienstag in Ravensburg statt.

Die Spielstenogramme (4 Einträge)

 

 

Die Eispiraten Crimmitschau sicherten sich mit einem 5:2-Erfolg am Sonntag in Bayreuth den Klassenerhalt in der DEL2. Ein erfolgreiches Wochenende fand für die Westsachsen damit einen krönenden Abschluss. In einem lange Zeit ausgeglichenem Spiel war es der nachverpflichtete Alexis D’Aoust, der seine Mannschaft mit seinem zweiten Tor zum 3:2 für die Gäste auf die Siegerstraße brachte (46.). Dominic Walsh und Scott Feser besorgten den Rest und bauten die Führung der Crimmitschauer bis zur Schlusssirene auf 5:2 aus.

Die Selber Wölfe erwischten im sechsten Duell mit Heilbronn einen optimalen Start. Zunächst war Peter Trska (3.) erfolgreich, dann ließ Lukas Vantuch (5.) in Unterzahl einen krachenden Schlagschuss los – 2:0 nach 244 Sekunden. Falken-Trainer Martin Jiranek wechselte Torhüter Florian Mnich aus, für ihn kam Ilya Andryukhov. Doch offensiv ging bei den Käthchenstädtern zu wenig – auch bei einer fünfminütigen Überzahl nach einem Hammerbauer-Stockstich. Stattdessen bauten Vantuch (36.) und Martin Hlozek (49.) die Führung weiter aus. Heilbronn kam bei der 1:5-Niederlage nur noch zum Ehrentreffer durch Jeremy Williams (52.). In Crimmitschau und Selb kann die Sommerpause nun mit einer Klassenerhaltsfeier starten. Bayreuth und Heilbronn müssen in die 2. Playdown-Runde, die im Modus „Best-of-seven“ ausgetragen wird und – wie auch das Halbfinale – am kommenden Freitag beginnt.

Sebastian Groß/Tim Heß


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Notizen

  • vor 11 Stunden
  • Die NHL kommt im Rahmen ihrer Global Series im Dezember nach Deutschland. Schon Mitte November macht sie in Veikkaus Arena in Helsinki (Finnland) Halt. Am 12. und am 14. November messen sich dort die Carolina Hurricanes und die Seattle Kraken um Torhüter Philipp Grubauer in regulären Saisonspielen.
  • vor 11 Stunden
  • Die Tölzer Löwen (Oberliga Süd) haben die Zusammenarbeit mit ihrem Geschäftsführer Fabian Schlager bis einschließlich der Saison 2029/30 verlängert.
  • vor 14 Stunden
  • Stürmer Spencer Machacek hat sich einer Operation unterzogen. Der Leitwolf der Grizzlys Wolfsburg hatte sich im zweiten Spiel der Erstrunden-Playoff-Serie gegen die Schwenninger Wild Wings am Unterkörper verletzt.
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  • Michael Fomin hat seinen Vertrag verlängert und trägt auch kommende Saison das Trikot der Füchse Duisburg. Der 27-jährige Angreifer geht somit in seine sechste Spielzeit für den Nord-Oberligisten.
  • vor 4 Tagen
  • Die Weltmeisterschaften der Division IIA (20. bis 26. April) und der Division IV (12. bis 18. April) findet wegen der Sicherheitslage im Nahen Osten nicht wie ursprünglich geplant in den Vereinigten Arabischen Emiraten beziehungsweise Kuwait statt. Der Status beider Turniere bleibt zunächst offen.
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