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Freitag, 1. März 2019

Der 51. DEL2-Spieltag am Freitag Frankfurt behält Tabellenführung, Eispiraten nach Sieg im Sachsenderby auf Pre-Playoff-Kurs, Bietigheim und Ravensburg machen Heimrecht klar

<p> Mathieu Tousignant (links) sorgte mit zwei Treffern für den 5:4-Erfolg seiner Löwen Frankfurt. Die Hessen haben nun beste Chancen auf den Hauptrundensieg.<br/>Foto: Jan Hübner</p>

Mathieu Tousignant (links) sorgte mit zwei Treffern für den 5:4-Erfolg seiner Löwen Frankfurt. Die Hessen haben nun beste Chancen auf den Hauptrundensieg.
Foto: Jan Hübner

Showdown in der DEL2: Zum Auftakt des letzten Hauptrunden-Wochenendes konnten die Löwen Frankfurt ihre Pole Position mit nun 95 Zählern ausbauen. Dahinter folgen mit jeweils 93 Punkten die Bietigheim Steelers und die Ravensburg Towerstars. Vierter ist Weißwasser mit 92 Zählern, die Entscheidung um das beste Team der Hauptrunde fällt somit erst am letzten Spieltag. Und auch das Finish um den Einzug in die Pre-Playoffs verspricht Hochspannung. Dresden gewann in Heilbronn und ist Zehnter, während Crimmitschau in Weißwasser gewann und auf Rang neun rückte. Bayreuth unterlag in Bietigheim und rutschte in die Playdown-Region. Diese drei Teams spielen am letzten Spieltag den noch fehlenden Teilnehmer für die Playoff-Qualifikation aus.

Im Sachsenderby in Weißwasser feierten die Eispiraten aus Crimmitschau einen ganz wichtigen Erfolg. Und das Drehbuch hätte nicht besser sein können. Rob Flick stellte bereits nach zwei Minuten per Doppelpack auf 0:2. Anderes Bild im zweiten Abschnitt, in dem die Füchse die Partie drehten. Bis zu Minute 59. Hier schossen erneut Rob Flick sowie Julian Talbot in nur 30 Sekunden die Eispiraten auf Rang neun. Die Sachsen können damit am Sonntag den vorzeitigen Klassenerhalt feiern, während Weißwasser auf Rang vier fiel und nun sogar um das Playoff-Heimrecht wieder bangen muss.

Die Löwen Frankfurt haben dagegen vor 4.745 Zuschauern ihren Platz an der Sonne verteidigt. Der Tabellenletzte aus Deggendorf spielte dabei munter mit, erst nach 48 Minuten brachte Mathieu Tousignant die Hessen mit seinem zweiten Treffer auf die Siegerstraße. Frankfurt hat damit nun alle Trümpfe für den Hauptrundensieg in der Hand, Deggendorf wird als Schlusslicht in die Playdowns gehen. Neuer Tabellenzweiter (und damit sicher unter den Top Vier) sind die Steelers aus Bietigheim durch ein 6:3 gegen Bayreuth. Auch hier war es eng, erst ein Doppelschlag von Max Prommersberger und Norman Hauner (38./39.) brachte die Ellentaler in die Spur. Bayreuth kam nochmal ran, aber die Steelers blieben cool. Auch dank Hauner, dem ein Hattrick gelang. Bayreuth fiel auf Platz elf und braucht nun unbedingt noch einen Sieg und Schützenhilfe, um die Abstiegsrunde zu vermeiden.

Die Spiele im Stenogramm (7 Einträge)

 

Großer Jubel in der Ravensburger Eissporthalle: Towerstars-Angreifer Stephan Vogt gab nach exakt 552 Tagen Verletzungspause sein Comeback im Spiel gegen die Kassel Huskies. Und das sollte erfolgreich verlaufen, denn die Towerstars setzten sich mit 3:1 durch und sicherten sich damit zumindest Platz vier. Kassel ist Achter und spielt sicher Pre-Playoffs. Im Spiel der Tabellennachbarn gewann Kaufbeuren mit 3:0 in Bad Nauheim und übernahm den fünften Platz der Roten Teufel. Glänzend aufgelegt war Goalie Stefan Vajs, der sich einen Shutout verdiente. Bad Nauheim kassierte damit erst die zweite Niederlage in den letzten 15 Heimspielen und kann sich maximal den fünften Platz am Sonntag noch zurückerobern. Für die Joker, die damit in dieser Saison alle Partien gegen Bad Nauheim gewannen, geht es darum, diesen zu verteidigen.

Die Qualifikation für die Pre-Playoffs haben am Freitagabend die Heilbronner Falken unter Dach und Fach gebracht. Die Falken verloren zwar nach Overtime 3:4 gegen Dresden, der eine Punkt reichte jedoch aus. Für die Eislöwen sorgte Jordan Knackstedt für den Zusatzpunkt. Die Sachsen können als Zehnter damit am letzten Spieltag aus eigener Kraft die Pre-Playoffs sichern. Im Tabellenkeller gewann Bad Tölz zu Hause gegen Freiburg mit 7:3 und bleibt auf Rang zwölf, Freiburg kommt einen Platz dahinter. Beide Teams werden höchstwahrscheinlich auch in den Playdowns aufeinandertreffen.

Tony Poland


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Kurznachrichtenticker

  • vor 3 Stunden
  • Die Ticketnachfrage für das Hockey Open Air 2020 in Dresden reißt nicht ab: Nach drei Verkaufswochen sind nur noch knapp 5.000 Karten verfügbar. Zahlreiche Blöcke, besonders in den Top-Kategorien, sind schon komplett belegt. Das vermeldeten die Eislöwen am Mittwochmittag.
  • vor 3 Stunden
  • Der Kanadier Jim Midgley wird zur neuen Saison Co-Trainer von Head Coach Jason O'Leary bei den Iserlohn Roosters (DEL). Der 41-Jährige war zuletzt in der Saison 2017/18 Cheftrainer bei den Halifax Mooseheads in der QMJHL.
  • vor 3 Stunden
  • Die Crocodiles Hamburg (Oberliga Nord) haben Jan Tramm verpflichtet und mit einem Zweijahresvertrag ausgestattet. Der 23-jährige Verteidiger spielte zuletzt für die Füchse Duisburg und bestritt in der Saison 2018/19 54 Oberligaspiele (zwei Tore, zwölf Assists).
  • gestern
  • Der langjährige NHL-Verteidiger Brooks Orpik hat seine Karriere nach über 1.000 Spielen beendet. Der 38-Jährige gewann zweimal (Pittsburgh/Washington) den Stanley Cup.
  • gestern
  • Auch Lean Bergmann (San José), Dominik Bokk (St. Louis), Justin Schütz (Florida), Moritz Seider (Detroit) und Nico Sturm (Minnesota) nehmen wie erwartet an den Development Camps ihrer NHL-Clubs teil. Zudem sind Nino Kinder und Wojciech Stachowiak per Einladung in Los Angeles dabei.

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