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Montag, 11. Juli 2022

Nach Abstieg der Pinguine Rivalen arbeiten zusammen: Düsseldorfer EG und Krefeld Pinguine werden Kooperationspartner

2021/22 noch Derbygegner, 2022/23 Kooperationspartner: Die DEG und die Pinguine sind nun "gegnerische Freunde".
Foto: IMAGO / eu-images

Die Krefeld Pinguine werden in der kommenden Spielzeit der neue DEL2-Kooperationspartner der Düsseldorfer EG. Durch die Kooperation der langjährigen sportlichen Rivalen sollen junge Talente an beiden Standorten weiter gefördert werden. Wer auf Seiten der DEG mit einer Förderlizenz ausgestattet werden wird, klärt sich im Laufe der Vorbereitung. Gleichzeitig endet damit die bisherige Zusammenarbeit mit den Dresdner Eislöwen, wie die Düsseldorfer am Montagvormittag mitteilten.

Niki Mondt, Sportdirektor der DEG Eishockey GmbH, erklärt: “Die Kooperation mit Krefeld bietet durch die Nähe beider Standorte optimale Bedingungen für eine Zusammenarbeit. Sie gibt beiden Teams die Möglichkeit, sehr kurzfristig junge Spieler dort einzusetzen, wo sie gebraucht werden und entsprechende Einsatzzeiten bekommen können. Im Fokus steht die Entwicklung der jungen Profis und wir gehen davon aus, dass beide Clubs und die Jungs von dem Austausch profitieren werden. Ich bedanke mich auch für die bisherige Zusammenarbeit und das Verständnis der Dresdner Eislöwen und insbesondere Matthias Roos. Leider konnte die Kooperation mit Dresden aufgrund der Pandemie und der Entfernung nicht immer optimal gelebt werden.”

Sergey Saveljev, Geschäftsführer Krefeld Pinguine, sagt zur neuen Kooperation mit dem Nachbarn: „Die jungen Talente, die bei unseren gegnerischen Freunden aus Düsseldorf unter Vertrag stehen und die wir in diesem Jahr schmerzlich vermissen werden, erhalten nicht nur Eiszeit und die Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln, sie werden auch den bestehenden Kader ergänzen und zu einer helfenden Hand. Da die Entfernung gering und das professionelle Umfeld in beiden Clubs groß ist, versprechen wir uns am Ende des Tages von der Kooperation eine perfekte Zusammenarbeit.”


Kurznachrichtenticker

  • vor 13 Stunden
  • Maximilian Hofbauer und Oberligist Rosenheim gehen getrennte Wege. Der eigentlich noch für die Saison 2022/23 gültige Kontrakt des Stürmers wurde aufgelöst. Im Vorjahr erzielte der 32-jährige Stürmer in 21 Spielen ein Tor und bereitete einen Treffer vor.
  • vor 17 Stunden
  • US-Stürmer Trevor Gooch, der trotz Zusage im Sommer schließlich nicht von den Reading Royals (ECHL) zum EHC Freiburg in die DEL2 wechselte, schließt sich nun den Aalborg Pirates in Dänemark an.
  • gestern
  • Der EV Füssen hat den Abschied von Marc Sill bestätigt. Der 33-jährige Angreifer war zwei Spielzeiten für den Süd-Oberligisten aktiv und kam in diesem Zeitraum in 62 Pflichtspielen zu 15 Treffern sowie 14 Assists. Der neue Verein des gebürtigen Oberstdorfers ist noch nicht bekannt.
  • gestern
  • Gastgeber Kanada hat mit einem 4:1 (2:1, 1:0, 1:0)-Erfolg über Schweden zum 23. Mal, jedoch erstmals seit 2018 den Hlinka Gretzky Cup für U18-Nationalteams gewonnen. Rang drei sicherte sich Finnland mit einem 3:1 (1:1, 1:0, 1:0)-Sieg gegen Tschechien. Deutschland wurde sieglos Turnier-Letzter.
  • vor 2 Tagen
  • Mit den Selber Wölfen haben nun alle DEL2-Teams einen Teammanager. Günter Rudolph, der zuletzt ehrenamtlich tätig war, übernimmt die Aufgabe nun hauptamtlich.
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