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Donnerstag, 5. März 2026

Vor dem 51. DEL2-Spieltag Regensburg muss Platz sechs behaupten, Weißwasser schielt „mit gutem Mix“ weiter aufs Viertelfinale

Regensburg – am Freitag zu Hause gegen Krefeld gefordert – könnte die direkte Viertelfinalteilnahme noch verspielen.
Foto: Andreas Nickl

Auch wenn am vergangenen DEL2-Wochenende schon viele Entscheidungen gefallen sind, stehen für den bevorstehenden 51. Spieltag noch ein paar aus. So zum Beispiel in der oberen Tabellenhälfte, wo einzig Regensburg noch ein Wackelkandidat für die direkte Viertelfinalqualifikation ist. Schließlich lauern die Lausitzer Füchse noch immer dicht hinter den Eisbären – mit nur drei Punkten Rückstand. „Wir haben einen guten Mix. Die erfahrenen Jungs nehmen unsere jungen, talentierten Spieler mit. Das ist eine gute Voraussetzung für Erfolg“, betont Head Coach Christof Kreutzer. Im Gegensatz zu den Weißwasseranern, die gegen Bietigheim antreten, haben die Domstädter gegen Hauptrunden-Meister Krefeld ein noch schwierigeres Los. Bislang holte das Team von der Westparkstraße in den drei direkten Duellen drei Siege. 

Krefeld, Kassel, Rosenheim, Ravensburg und Bietigheim haben die direkte Viertelfinalteilnahme sicher. Doch die Steelers könnten den Towerstars noch den vierten Rang und damit das Heimrecht stibitzen. Vor dem finalen Wochenende trennen die beiden Clubs vier Zähler. Jedoch plagen den Aufsteiger zum Schluss der Hauptrunde ein paar Verletzungssorgen. Sowohl Marek Racuk als auch Alexander Preibisch mussten beim Spiel gegen den EV Landshut vorzeitig verletzungsbedingt vom Eis. Ebenso fehlt DEL2-Rekord-Scorer Tyler McNeely noch auf ungewisse Zeit. Dass dennoch mit dem Team von Head Coach Alexander Dück zu rechnen ist, hat es derweil schon unter anderem am Sonntag in Düsseldorf (4:1-Sieg) bewiesen. Derweil möchte der EV Landshut seinen Heimvorteil in den Pre-Playoffs verteidigen. Das Team von Cheftrainer Uwe Krupp muss im Derby gegen die Starbulls Rosenheim (3.) ran, die am Mittwochnachmittag die Vertragsverlängerung von Maximilian Adam bekannt gaben. Bei einem EVL-Sieg und einer gleichzeitigen Niederlage der Eisbären würde bei den Niederbayern noch ein minimaler Funke Hoffnung bestehen, doch noch die direkte Viertelfinalqualifikation zu schaffen. Landshut hat vor dem Wochenende fünf Zähler Rückstand auf den sechsten Tabellenplatz.

Auch unten in der Tabelle wird noch gekämpft, obwohl fix ist, dass Bad Nauheim, Weiden, Kaufbeuren und aller Voraussicht nach auch Freiburg in die Playdowns müssen. Was allerdings noch nicht feststeht ist, welcher Club neben Freiburg das Heimrecht in der 1. Playdown-Runde erhält. Im Moment sind Bad Nauheim (12.) und Weiden (13.) punktgleich. Ebenso mussten beide Mannschaften in den letzten vier Partien jeweils vier Niederlagen schlucken. Die Roten Teufel haben noch die Matches gegen Kassel und Kaufbeuren vor sich, während Weiden gegen die Top-Sechs-Teams Ravensburg und Rosenheim gefragt ist. Doch unter dem neuen Coach Alan Letang zu spielen, ist für Tommy Muck eine Bereicherung „Er ist großartig und verfügt über ein sehr hohes Spielverständnis. Die kleinen Dinge, die er in kurzer Zeit hier umgesetzt hat, haben uns geholfen“, merkt der Defender im Interview in unserer aktuellen Print-Ausgabe positiv an. Helfen würde den Blue Devils bei der Mission Klassenerhalt sicher auch der Heimvorteil in einem möglichen Duell mit den Roten Teufeln aus Bad Nauheim.

Lisa Taduschewski

Die Spiele im Überblick (2 Einträge)

 

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Notizen

  • vor 4 Stunden
  • Die Verteidiger Bastian Cramer (sechs Assists bei 41 Einsätzen) und Paul Wallek (eine Vorlagen in 14 Matches) spielen auch in der kommenden Saison 2026/27 für den Süd-Oberligisten Erding Gladiators. Angreifer Björn Salhi (drei Scorer-Punkte in 34 Partien) verlässt das Liga-Schlusslicht dagegen.
  • vor 6 Stunden
  • Die Champions Hockey League hat den Rahmenterminplan der Saison 2026/27 veröffentlicht. Sie beginnt demnach am Donnerstag, den 3. September 2026 und endet mit dem Finale am Dienstag, den 23. Februar 2027. Aus Deutschland sind bereits die Kölner Haie als DEL-Hauptrundensieger qualifiziert.
  • gestern
  • Die deutsche Nationalmannschaft hat bei den Paralympics auch das letzte Gruppenspiel verloren. Gegen Italien gab es am Dienstag ein 1:2. Die Auswahl erzielte dabei ihr erstes Tor seit den Spielen 2006. Weiter geht es am Donnerstag mit dem ersten Platzierungsspiel um Platz fünf.
  • gestern
  • Mit Mark Waldhausen (36) verlässt die Erding Gladiators. Seit 2019 stand der Deutsch-Kanadier im Team. In der vergangenen Saison kam er in 52 Spielen auf zwei Tore und elf Vorlagen. Er soll noch einen „gebührenden Abschied“ erhalten, heißt es von Seiten des Clubs.
  • gestern
  • Im ersten Playoff-Spiel gegen die Lindau Islanders zog sich Klavs Planics von den Füchsen Duisburg, der erst kürzlich sein Comeback gefeiert hatte, nach einem Zweikampf an der Bande eine schwere Verletzung zu. Für ihn ist die Saison damit vorzeitig beendet.
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