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Freitag, 17. Januar 2020

Der 38. DEL2-Spieltag am Freitag Frankfurt gewinnt Hessenderby, Landshut dreht Partie bei Carlsson-Debüt, Bietigheim schießt Bad Nauheim ab

Die Löwen Frankfurt (dunkle Trikots) gewannen ein spannendes Derby am Ende knapp mit 4:3 gegen Spitzenreiter Kassel. Foto: Hübner

Spieltag 38 und damit der Auftakt zu drei Spielen in den nächsten fünf Tagen: Im Fokus stand das Hessenderby zwischen Frankfurt und Kassel, welches die Löwen mit 4:3 siegreich gestalten konnten. Erfolgreich verlief das Debüt von Landshuts Trainer Leif Carlsson, der Aufsteiger bog einen hohen Rückstand in einen Sieg nach Overtime gegen Dresden um. Stark verbessert zeigten sich die Bietigheim Steelers beim 7:0 gegen Bad Nauheim, Bayreuth (7:5 in Bad Tölz) und Crimmitschau (4:2 gegen Heilbronn) sorgten für Aufsehen.

Gänsehautatmosphäre vor 6.770 Zuschauern in Frankfurt: Der große Rivale aus Kassel war zu Gast und der Tabellenführer hielt im ersten Abschnitt dem gewohnt stürmischen Beginn der Frankfurter stand. Dann aber schlug wieder einmal Stephen MacAulay für die Hausherren zu (21.), allerdings gelang Ben Duffy postwendend der Ausgleich. Im Anschluss fanden beide Teams immer mehr Lücken in der gegnerischen Defensive. Corey Trivino brachte die Huskies nach 35 Minuten mit seinem zweiten Tor erstmals in Führung. Im letzten Drittel kam Frankfurt aber zurück. Denn: Manuel Strodel (43.) und Adam Mitchell (49.) drehten die Partie wieder um. Dieses knappe Resultat brachten die Gastgeber mit viel Einsatz über die Zeit, Kassel verlor das dritte Spiel in Folge.

Torlos bliebt das erste Drittel beim Debüt von Leif Carlsson an der Bande von Aufsteiger Landshut. Die Eislöwen, bei denen erstmals Neuzugang Riku Helenius zwischen den Pfosten stand, verteidigten kompakt. Zudem hielt der Finne, der 2006 in der ersten Runde von Tampa Bay gedraftet wurde, gut. Teamkollege Nick Huard markierte nach 26 Minuten in Überzahl die Führung für die Sachsen, die Jordan Knackstedt und Alexander Dotzler ausbauten (32./38.). Entschieden war aber noch nichts, Maximilian Brandl läutete in der 48. Minute die Aufholjagd ein. Die Gäste fingen wie so oft an zu wackeln und Max Hofbauer glich tatsächlich noch aus (59.). Es kam wie es kommen musste, in der Overtime war Jeff Hayes für die Niederbayern zur Stelle (63.).

Spektakulär ging es in Kaufbeuren los. Jere Laaksonen brauchte nur 18 Sekunden für seinen Doppelpack (5.), aber Daniel Stiefenhofer (7.) verkürzte für Ravensburg. Danach beschränkten sich beide Teams stärker auf die Defensive. Erst in der 45. Minute passierte wieder was, Justin Volek glich für die Gäste aus. Das Finish gehörte allerdings den Jokern: Fabian Koziol stellte den alten Abstand wieder her. Dabei sollte es bis zum Ende bleiben, Kaufbeuren präsentiert sich damit zu Hause weiter stark.

Die Spiele im Stenogramm (7 Einträge)

 

Nach der öffentlichen Stellungnahme des Aufsichtsratsvorsitzenden Gerhard Kaufmann unter der Woche starteten die Steelers mit viel Dampf in ihr Heimspiel gegen Bad Nauheim. Yannick Wenzel sorgte für die frühe Führung in der dritten Minute, Norman Hauner legte nach (16.). Danach fiel den Gästen nicht mehr viel ein, zum Ende hing gelang Bietigheim fast alles und es wurde deutlich. Brett Breitkreuz und Guillaume Leclerc trafen jeweils doppelt. Der erste Sieg nach zuvor fünf Pleiten. Ausgeglichen war es in Freiburg, wo der Gast aus Weißwasser seine aufsteigende Form bestätigte. Mike Hammond brachte die Füchse kurz nach der ersten Pause sogar in Front. Und diese sollte lange Zeit halten, erst in der 49. Minute stellte Luke Pither auf Einstand. Danach entwickelte sich ein dramatischer Showdown, bei dem Freiburg durch Peter Spornberger (56.) der letzte Punch gelang. Es sollte der Siegtreffer sein, die Wölfe fuhren dadurch den zehnten Heimsieg nacheinander ein.

In Bad Tölz brauchte Lubor Dikelka nur 39 Sekunden, um seine Löwen in Führung zu bringen. Es entwickelte sich ein munteres Toreschießen mit vielen Treffern auf beiden Seiten. Bayreuth ging mit einem Tor Rückstand in den Schlussabschnitt, erzielte dann aber in nur drei Minuten drei Tore. Am Ende wurde es nochmal knapp, aber Tyler Gron machte mit seinem dritten Tor den Überraschungssieg perfekt. Bad Tölz rutscht damit aus den Top sechs. Im Duell zwischen Tabellenschlusslicht Crimmitschau und dem Zweitplatzierten aus Heilbronn machten es die Eispiraten von Beginn an gut. Die Sachsen kämpften und hatten in Austin Fyten und Lukas Vantuch die entscheidenden Akteure in ihren Reihen. Beide markierten einen Doppelpack zum knappen Sieg.

Tony Poland


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Kurznachrichtenticker

  • vor 3 Stunden
  • Die Adler Mannheim müssen im Hauptrundenendspurt ohne ihren Verteidiger Joonas Lehtivuori auskommen. Der 31-jährige Finne laboriert seit dem Heimspiel gegen die Düsseldorfer EG an einer Armverletzung und steht nach Clubangaben voraussichtlich erst zu Beginn der Playoffs wieder zur Verfügung.
  • vor 15 Stunden
  • Nickolas Bovenschen hat seinen Vertrag bei den Hannover Indians bis zum Ende der Saison 2020/21 verlängert. Der 35-jährige Verteidiger steht seit 2016 für den Nord-Oberligisten auf dem Eis und bestritt in der laufenden Saison bis dato 37 Partien (zwei Tore, fünf Assists).
  • vor 15 Stunden
  • Die TecArt Black Dragons Erfurt haben ihr Nachholspiel der Oberliga Nord gegen den Krefelder EV 81 nach 2:0-Führung noch mit 2:3 verloren und damit ihre letzte Chance auf das Erreichen der Pre-Playoffs verspielt. Den entscheidenden Treffer erzielte Michael Jamieson 1:02 Minuten vor dem Ende.
  • vor 22 Stunden
  • Die Hannover Scorpions erhalten ab dem kommenden Wochenende Unterstützung vom ehemaligen DEL-Spieler Marian Dejdar. Der 36-jährige Angreifer spielte schon in den vergangenen Saison für die Niedersachsen. Weiter offen ist hingegen die Trainerfrage beim Nord-Oberligisten.
  • gestern
  • Nord-Oberligist EXA IceFighters Leipzig muss bis auf Weiteres auf Goran Pantic und Antti Paavilainen verzichten. Pantic hatte die Partie am 14. Februar in Krefeld aus gesundheitlichen Gründen nicht zu Ende führen können, Untersuchungen laufen noch. Paavilainen liegt mit einer Virusinfektion flach.

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