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Montag, 26. Dezember 2022

Der 30. DEL2-Spieltag am Montag Shutouts für Keanu Salmik und Devin Williams, Spitzenreiter Kassel bremst die Eislöwen aus, Selb bezwingt Krefeld

Freiburgs 17-jähriger Torhüter Keanu Salmik blieb in Weißwasser ohne Gegentor.
Foto: Thomas Heide

Am 30. DEL2-Spieltag erkämpfte sich Tabellenführer Kassel einen 4:2-Auswärtssieg bei den formstarken Dresdner Eislöwen. Verfolger Kaufbeuren feierte am zweiten Weihnachtsfeiertag ein souveränes 6:1 gegen die Eispiraten Crimmitschau. Am Montagabend waren auch die Eisbären Regensburg (4:0 gegen Ravensburg) und der EHC Freiburg (4:0 in Weißwasser) erfolgreich. Der EV Landshut sicherte sich drei wichtige Zähler durch ein spätes Comeback gegen die Heilbronner Falken. Ebenfalls drei Punkte fuhren am späten Montagabend der EC Bad Nauheim nach einem klaren 6:1 über das Schlusslicht aus Bayreuth und die Selber Wölfe ein, die sich im Duell mit Krefeld einen 4:3-Heimerfolg erkämpften.

Vor 3.605 Zuschauern in Dresden brachte Jordan Knackstedt die Eislöwen mit einer sehenswerten Einzelleistung in Front. Kassel kam allerdings noch vor der ersten Pause durch einen Powerplay-Treffer von Tristan Keck zum Ausgleich. Im Schlussabschnitt zogen die Schlittenhunde durch Jake Weidner, Keck und Tim McGauley auf 1:4 davon. David Suvanto gelang lediglich noch das 2:4, sodass die Dresdner Siegesserie bei sechs Matches endete. Für die Huskies war es hingegen der fünfte Dreier in Folge.

Der zweitplatzierte ESV Kaufbeuren fertigte die Eispiraten Crimmitschau mit 6:1 ab. Beim souveränen Erfolg der Allgäuer schnürte Jacob Lagacé einen Doppelpack. Tyler Spurgeon und Markus Schweiger sammelten je drei Zähler. Bei den klar unterlegenen Westsachsen landete lediglich Top-Scorer Filip Reisnecker auf dem Scoreboard. Der Shootingstar hatte zwischenzeitlich den 1:1-Ausgleich (9.) markiert. Das gleiche Ergebnis zeigte die Anzeigentafel nach 60 Spielminuten in Bad Nauheim, wo der Gast aus Bayreuth unter die Räder kam. Die Tigers gingen in Person von Tom Schwarz zwar mit 1:0 in Führung, doch die restlichen Treffer des Abends erzielten allesamt die Hessen, drei davon noch im ersten Abschnitt. Bei den Gästen wurde Torhüter Lukas Schulte (19) bei seinem DEL2-Debüt nach fünf Gegentoren in gut 30 Minuten ersetzt, bei den Hausherren musste im Schlussabschnitt Starttorhüter Felix Bick verletzt raus und Niklas Lunemann (20) spielte für die letzten knapp 16 Minuten.

Dramatisch verlief das Duell am Playoff-Strich zwischen Landshut und Heilbronn. Die Niederbayern gingen früh durch Förderlizenzspieler Bastian Eckl in Führung, doch die Falken drehten in der Folge den Spieß um und führten jeweils knapp mit 2:1 und 3:2. Doch die letzte Wende in diesem Krimi gehörte den Hausherren, die in Person von Nick Pageau und Marco Pfleger das Spiel erneut drehten und dem EVL einen 4:3-Erfolg bescherten. Das gleiche Ergebnis sahen die gut 1.800 Zuschauer in Selb, wo sich die einheimischen Wölfe knapp gegen den DEL-Absteiger aus Krefeld durchsetzten. 33 Saves von Michel Weidekamp und zwei entscheidende Treffer der Kontingentstürmer Nick Miglio und Mark McNeill in der Schlussphase der Begegnung sorgten für den zweiten Erfolg der Oberfranken an diesem Wochenende.
 

Die Spielstenogramme (7 Einträge)

 

 

Der EHC Freiburg trotzte der ungünstigen Ansetzung und holte nach langer Anreise ein 4:0 in Weißwasser. Der 17-jährige Torhüter Keanu Salmik überzeugte mit 36 Saves. Somit feierte der Youngster seinen ersten Sieg sowie den ersten Shutout im Profibereich. Außerdem war Wölfe-Stürmer Shawn O’Donnell mit vier Scorer-Punkten (zwei Tore, zwei Vorlagen) besonders auffällig. Verteidiger Michael Prapavessis erzielte mit einem Empty-Net-Goal sein erstes DEL2-Tor.

Ohne Gegentreffer blieb auch Regensburgs Goalie Devin Williams. Die Eisbären bezwangen die Ravensburg Towerstars mit 4:0, der gebürtige Amerikaner verbuchte 43 Paraden. Nikola Gajovsky war beim Coup über das Top-Vier-Team zweimal erfolgreich, zudem tauchten Richard Divis und Jakob Weber unter den Torschützen auf.

Tim Heß/Sebastian Groß


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Notizen

  • vor 21 Stunden
  • Das Trainerteam der Grizzlys Wolfsburg (PENNY DEL) steht: Mit Tyler Dietrich (zuletzt Fehervar/ICE HL) haben die Niedersachsen einen zweiten Co-Trainer verpflichtet, der einen Zweijahresvertrag bis 2028 unterschrieben hat.
  • gestern
  • Stürmer Joseph Cramarossa, zuletzt bei den Augsburger Panthern, wechselt zum Villacher SV in die ICE Hockey League.
  • vor 2 Tagen
  • Neben Head Coach Tyler Haskins und Co-Trainer Heiko Vogler bleibt auch Torwarttrainer Jonas Forsberg den Grizzlys Wolfsburg erhalten. Der Schwede verlängerte seinen Vertrag bis 2028.
  • vor 5 Tagen
  • Riley Damiani hat einen neuen Club gefunden. Der kanadische Stürmer, zuletzt zwei Jahre bei den Augsburger Panthern in der PENNY DEL aktiv, spielt in der kommenden Saison beim Schweizer Zweitligisten HC La Chaux-de-Fonds.
  • vor 7 Tagen
  • Die Frauen des ECDC Memmingen Indians verlieren nach dem erneuten Titelgewinn eine talentierte Stürmerin. Die 16-jährige Juniorennationalspielerin Victoria Butuzov schließt sich dem Schweizer Vizemeister SC Bern an.
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