Montag, 24. April 2017

Vor dem sechsten Vergleich zwischen Löwen und Steelers Titel für Frankfurt oder ultimativer Showdown in Bietigheim? Hochspannung in der DEL2-Finalserie

<p>Nach dem umkämpften fünften Vergleich werden sich die Löwen Frankfurt und die Bietigheim Steelers auch in Spiel sechs am Dienstagabend mit Sicherheit nichts schenken. In dieser Szene aus Spiel fünf duellieren sich Frankfurts Kapitän Patrick Jarrett (weißes Trikot) und Steelers-Angreifer Marcel Rodman.<br/>Foto: Hübner<br/></p>

Nach dem umkämpften fünften Vergleich werden sich die Löwen Frankfurt und die Bietigheim Steelers auch in Spiel sechs am Dienstagabend mit Sicherheit nichts schenken. In dieser Szene aus Spiel fünf duellieren sich Frankfurts Kapitän Patrick Jarrett (weißes Trikot) und Steelers-Angreifer Marcel Rodman.
Foto: Hübner

Es hatten vor dem abgelaufenen Wochenende wohl nicht allzu viele Beobachter damit gerechnet, dass die DEL2-Finalserie zwischen den Bietigheim Steelers und den Löwen Frankfurt bis in ein Spiel sechs gehen würde: Schließlich schienen die Löwen nach drei Siegen zum Auftakt der Best-of-seven-Serie - davon zwei auswärts - eindeutig auf Titel-Kurs. Dann jedoch meldete sich Bietigheim mit zwei Erfolgen am Freitag (3:2 auswärts) sowie am Sonntag (2:1 in eigener Halle) eindrucksvoll zurück, und plötzlich ist diese Serie vor dem sechsten Vergleich in der Frankfurter Eissporthalle am Ratsweg am Dienstagabend wieder hochspannend. Verwandeln die Löwen dann vor heimischem Publikum ihren dritten Matchpuck, oder erzwingt Hauptrundenchampion Bietigheim ein alles entscheidendes siebtes Spiel?

"Wir glauben immer an uns, und wir glauben daran, dass wir in Frankfurt gewinnen können. Noch denken wir aber nicht an ein mögliches siebtes Spiel am Freitag in Bietigheim", versichert Steelers-Trainer Kevin Gaudet (53): "Wir konzentrieren uns einzig und allein auf das Spiel in Frankfurt und denken step by step - von Wechsel zu Wechsel, von Drittel zu Drittel. Das ist es, worauf es ankommt."

Im anderen Lager setzt man unterdessen auf eine Trotzreaktion: "Aus dem Frust über die späte Niederlage in Spiel fünf werden wir Energie ziehen", glaubt Frankfurts in den laufenden Playoffs bislang bärenstarker Flügelstürmer Lukas Laub (22). "Und spätestens, wenn wir dann am Dienstagabend in unsere volle Halle einlaufen, werden wir hochmotiviert sein. Was gibt es schließlich schöneres als die Chance, in der eigenen Halle und vor den eigenen Fans den Titel zu holen?"

Spiel sechs der DEL2-Finalserie zwischen den Löwen Frankfurt, die weiterhin auf Verteidiger Mike Card (31) sowie auf den in den Playoffs nicht spielberechtigten Flügelstürmer Dennis Reimer (23) verzichten müssen, und den Bietigheim Steelers beginnt am Dienstagabend um 19.30 Uhr und kann wie gewohnt live bei SpradeTV verfolgt werden.


WIE GEHT SPIEL SECHS DER DEL2-FINALSERIE AUS? STIMMEN SIE AB!



Kurznachrichtenticker

  • vor 20 Minuten
  • Der deutsche Schiedsrichter Daniel Piechaczek darf am 6. Februar gemeinsam mit dem US-Amerikaner Marc Lemelin, der ebenfalls bereits in der DEL zum Einsatz kam, das CHL-Endspiel zwischen Växjö und JYP Jyväskylä leiten. Mit Lukas Kohlmüller wird zudem auch ein deutscher Linienrichter dabei sein.
  • vor 5 Stunden
  • In der vergangenen Nacht fanden in der NHL lediglich zwei Spiele statt. Der amtierende Stanley-Cup-Champion Pittsburgh Penguins um den deutschen Tom Kühnhackl unterlag bei den Anaheim Ducks 3:5. Außerdem gewannen die Boston Bruins gegen die Montreal Canadiens mit 4:1.
  • vor 20 Stunden
  • Die Eispiraten Crimmitschau müssen voraussichtlich rund zwei Wochen lang auf Verteidiger Andre Schietzold verzichten: Der Kapitän des Tabellenachten der DEL2 musste sich bereits am Montag wegen einer Entzündung am Arm einem kleinen operativen Eingriff unterziehen.
  • gestern
  • Verteidiger Marc Kohl vom DEL2-Club EC Bad Nauheim weilt in dieser Woche für ein Probetraining beim Liga-Konkurrenten Lausitzer Füchse. Der 26-Jährige, der zuletzt wegen einer Knieverletzung seit Mitte November pausieren musste, bestritt bislang 306 Zweitligapartien mit 44 Scorer-Punkten.
  • gestern
  • Vertragsauflösung: Stürmer Juuso Rajala (29) verlässt die Dresdner Eislöwen aus der DEL2 endgültig. Der Finne (71 Punkte in 71 DEL2-Partien) war von den Sachsen bereits Mitte Dezember freigestellt worden und hatte seitdem auf Tryout-Basis für den schwedischen Zweitligisten IF Troja-Ljungby gespielt.

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