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Mittwoch, 10. Juli 2019

Neuer Mann für die Defensive Löwen Frankfurt ersetzen verletzten Dan Spang mit dem Kanadier Steven Delisle

Steven Delisle im Einatz für den HC Sparta Prag.
Foto: imago images/CTK Photo

Die Löwen Frankfurt aus der DEL2 sind noch einmal auf dem Spielermarkt tätig geworden. Nötig geworden war dies, weil sich US-Boy Dan Spang schwer am Rücken verletzte. Da nicht abzusehen ist, ob der 35-Jährige seine Karriere noch fortsetzen kann, wurde der Vertrag in beidseitigem Einvernehmen aufgelöst. Als Nachfolger habem die Hessen Steven Delisle verpflichtet. Der kanadische Defender spielte zuletzt beim HC Sparta Prag in Tschechiens erster Liga.

Der 28-jährige Delisle wurde im NHL Draft 2008 in der vierten Runde von den Columbus Blue Jackets ausgewählt. Er absolvierte in den folgenden Jahren 178 reguläre Saisonspiele in der AHL und erzielte 33 Punkte (sechs Tore, 27 Assists). Zudem kam Delisle auf 297 Strafminuten. Außerdem kam der Rechtsschütze 119 Mal in der ECHL zum Einsatz (26 Zähler).

2017/2018 wechselte Delisle dann nach Europa zum slowakischen Erstligisten HC Banska Bystrica. In 27 regulären Saisonspielen kam er auf sieben Punkte (drei Treffer, vier Vorlagen). In den Playoffs ließ der Quebecer bei 16 Einsätzen ein Tor und vier Beihilfen folgen und wurde slowakischer Meister. Vergangene Saison schloss sich Delisle dem HC Sparta Prag an. In der ersten tschechischen Liga markierte er in 47 Matches vier Tore und lieferte zwei Assists.

Löwen-Sportdirektor Franz-David Fritzmeier zu Steven Delisle: "Wir sind froh, dass wir Steven Delisle von unserem Konzept überzeugen konnten. Es bedeutet uns viel, dass er den Schritt von Sparta Prag zu uns nach Frankfurt macht. Sein Ex-Coach Uwe Krupp hat ihn mir ausdrücklich empfohlen. Steven ist ebenso wie Dan Spang ein absoluter Führungsspieler und verfügt dazu über eine enorme körperliche Präsenz. Er soll der neue Stabilisator unserer Abwehr werden."

Steven Delisle: "Ich habe von ehemaligen Mitspielern und Freunden eine Menge gute Dinge über die Löwen-Organisation und die Stadt Frankfurt gehört - vor allem aber von den Fans. Die Fans sind einer der Gründe, warum ich es liebe, in Europa zu spielen. Diese Nähe zu den Fans ist einzigartig und ich freue mich auf die Stimmung in Frankfurt."

Dan Spang: "Ich möchte mich bei den Löwen und den Fans bedanken. Ich hatte eine unvergessliche Zeit in Frankfurt und werde die Spiele in der Eissporthalle nie vergessen. Nach Heimsiegen mit meiner Tochter Serenity gemeinsam auf dem Eis zu stehen und mit den Fans zu feiern - das sind Erinnerungen, die immer bleiben werden. Ich wünsche dem Team und der Löwen-Organisation alles Gute für die Zukunft."


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Kurznachrichtenticker

  • vor 5 Stunden
  • Die deutsche U16-Nationalmannschaft hat ihr abschließendes Spiel beim 4-Nationen-Turnier in Zell am See (Österreich) verloren. Die Mannschaft von U16-Bundestrainer Thomas Schädler unterlag Gastgeber Österreich mit 2:5 (0:2, 0:2, 2:1).
  • vor 10 Stunden
  • Die Dresdner Eislöwen bestätigten, dass Joe-Richard Kiss mit einem U21-Fördervertrag für das DEL2-Team ausgestattet wird. Der Stürmer (19) durchlief alle U-Teams der TecArt Black Dragons Erfurt und kam 2018/19 in 27 Oberligaspielen seines Heimatclubs zum Einsatz (ein Tor, vier Assists).
  • vor 11 Stunden
  • Noch in der Saisonvorbereitung ereilen die Löwen Frankfurt (DEL2) erste Verletzungen. Carter Proft wird dem Team voraussichtlich zwei Wochen mit einer Oberkörperverletzung fehlen. Auch Mike Fischer wird den Löwen zumindest am kommenden Wochenende beim Heim- und Auswärtsspiel gegen Heilbronn fehlen.
  • vor 13 Stunden
  • Die Selber Wölfe haben mit dem Angreifer Kenny Turner einen weiteren Spieler verpflichtet. Der Kanadier, der zuletzt für die University of Waterloo in der USports-League (sechs Spiele, ein Tor) auf dem Eis stand, soll in Kürze einen deutschen Pass erhalten.
  • vor 14 Stunden
  • Durch Treffer von Sonja Weidenfelder, Anna-Maria Fiegert, Carina Strobel, Kelsey Soccio sowie Julia Zorn kam die deutsche Frauen-Nationalmannschaft zum Auftakt ihres Drei-Nationen-Turniers in Budapest (Ungarn) zu einem 5:1-Erfolg (3:0, 0:0, 2:1) gegen die Gastgeberinnen.

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