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Freitag, 9. Januar 2026

Der 33. Spieltag der DEL2 Last-Minute-Erfolg für Bad Nauheim, Krefeld und Regensburg gewinnen überzeugend, Kolarz erneut ohne Gegentor

Youngster Timo Kose (rechts) trifft bei seinem Debüt für den EC Bad Nauheim in der Schlussminute gegen Weiden zum 2:2. Das freut auch Routinier Christopher Fischer.
Foto: Andreas Chuc

Vor allem für die Heimmannschaften gab es es am 33. Spieltag der DEL2 viel zu jubeln. Tabellenführer Krefeld gewann mit 6:3 gegen den EV Landshut. Der EHC Freiburg schlug die Lausitzer Füchse mit 2:1, die Starbulls Rosenheim ließen beim 3:0 gegen Kaufbeuren nichts anbrennen. In Bad Nauheim sah es lange nach einem Auswärtssieg der Blue Devils Weiden aus, bis die Roten Teufel kurz vor Schluss ausglichen und dann in der Overtime den Heimsieg perfekt machten. Die Eisbären Regensburg schlugen die Bietigheim Steelers eindrucksvoll mit 5:1. Die einzige Auswärtsmannschaft, die sich über einen Sieg freuen konnte, waren die Kassel Huskies, die die Ravensburg Towerstars mit 4:2 schlugen.

Noch bevor die Partie zwischen den Krefeld Pinguinen und dem EV Landshut am Freitagabend losging wurde es in der Yayla-Arena emotional, denn die Pinguine gedachten ihrem am gestrigen Tage verstorbenen Mannschaftsarzt Martin Wazinski mit einer Schweigeminute. Die ersten Momente des Spiels gehörten dann den Gästen, bevor die Krefelder ihren Status als Tabellenprimus untermauerten. Nach 0:1-Rückstand gewann das Team von Thomas Popiesch mit 6:3 gegen den EV Landshut und fuhr damit den fünften Sieg in Serie ein. Philip Gogulla war mit zwei Toren und einer Vorlage an der Hälfte der Krefelder Treffer direkt beteiligt. Die Gäste aus Landshut verpassten durch die Niederlage den Anschluss an das Top-Trio der Liga.

Für den EC Bad Nauheim und den EHC Freiburg gab es im Abstiegskampf Erfolgserlebnisse vor heimischer Kulisse. Bad Nauheim gewann in einem Last-Minute-Krimi mit 3:2 nach Verlängerung gegen die Blue Devils Weiden. Die Kurstädter kamen erst 30 Sekunden vor Schluss durch Debütant Timo Kose zum Ausgleich und brauchten in der Overtime dann nur 26 Sekunden um die Partie vollständig zu drehen. Davis Koch nutzte dabei ein sehenswertes „Spin-O-Rama“-Zuspiel von Parker Bowles. Die Wölfe aus Freiburg siegten zu Hause gegen die Lausitzer Füchse mit 2:1. Die Ostsachsen haderten dabei mit einem nicht anerkannten Tor von Adam Brady.

Die Spiele im Stenogramm (6 Einträge)

 

 

Die Starbulls Rosenheim und die Eisbären Regensburg fuhren zeitgleich ungefährdete Heimsiege ein. Rosenheim gewann mit 3:0 gegen Tabellenschlusslicht Kaufbeuren. Starbulls-Stürmer Teemu Pulkkinen traf dabei zum zweiten Mal in dieser Saison doppelt – seinen ersten Doppelpack schnürte der Finne Ende November vergangenen Jahres ebenfalls gegen Kaufbeuren. Torhüter Christopher Kolarz hielt seine bärenstarke Form mit seinem zweiten Shutout in den letzten drei Spielen. Die Eisbären Regensburg gewannen mit 5:1 gegen die Bietigheim Steelers. Die Regensburger Sturmreihe um Jeremy Bracco, Samuel Payeur und Kevin Slezak erwieß sich dabei als äußerst treffsicher und war für insgesamt drei Treffer verantwortlich.

Den einzigen Auswärtssieg am Freitagabend bejubelten die Kassel Huskies. Die Nordhessen gewannen mit 4:2 bei den Ravensburg Towerstars und verteidigten damit den zweiten Tabellenplatz. Huskies-Stürmer Hunter Garlent traf in den letzten Minuten der Partie doppelt und bescherte Kassel so den vierten Sieg in Folge.

Hanna Füller


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Notizen

  • vor 8 Stunden
  • Die deutsche Nationalmannschaft hat bei den Paralympics auch das letzte Gruppenspiel verloren. Gegen Italien gab es am Dienstag ein 1:2. Die Auswahl erzielte dabei ihr erstes Tor seit den Spielen 2006. Weiter geht es am Donnerstag mit dem ersten Platzierungsspiel um Platz fünf.
  • vor 15 Stunden
  • Mit Mark Waldhausen (36) verlässt die Erding Gladiators. Seit 2019 stand der Deutsch-Kanadier im Team. In der vergangenen Saison kam er in 52 Spielen auf zwei Tore und elf Vorlagen. Er soll noch einen „gebührenden Abschied“ erhalten, heißt es von Seiten des Clubs.
  • vor 16 Stunden
  • Im ersten Playoff-Spiel gegen die Lindau Islanders zog sich Klavs Planics von den Füchsen Duisburg, der erst kürzlich sein Comeback gefeiert hatte, nach einem Zweikampf an der Bande eine schwere Verletzung zu. Für ihn ist die Saison damit vorzeitig beendet.
  • gestern
  • Mit 18 Stichen ist Linus Wernerson Libäck nach seiner foulbedingten Verletzung beim Spiel in Bad Tölz genäht worden. Es gehe ihm den Umständen entsprechend so weit gut, teilen die Hammer Eisbären mit. Der Stürmer muss sich nach der Rückkehr nach Hamm weiteren Untersuchungen unterziehen.
  • vor 3 Tagen
  • Jake Ustorf, Stürmer der Nürnberg Ice Tigers, fällt bis Saisonende aus. Grund ist eine Handverletzung.
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