Bei allen drei bisherigen Aufeinandertreffen nahm Weißwasser Punkte gegen Ravensburg mit.
Foto: Thomas Heide
Die Lausitzer Füchse sind das Team der Stunde in der DEL2. Mit fünf Siegen in Folge rückten die Ostsachsen an den sechsten Tabellenplatz heran – mit nur drei Punkten Rückstand auf Regensburg. „Das Team ist gereift. Man sieht, dass die individuellen Fehler größtenteils abgestellt werden konnten. Viele der jungen Spieler haben sich gesteigert“, sieht Stürmer Eric Valentin in unserer aktuellen Print-Ausgabe Fortschritte seines Teams. Am Wochenende steht neben dem Duell in Bad Nauheim auch die Partie gegen die Ravensburg Towerstars an. Zweimal konnten sich die Füchse bislang gegen die Oberschwaben durchsetzen, einmal gewann die Auswahl von Bo Subr.
Apropos Düsseldorf: Die DEG absolviert in dieser Woche noch zwei weitere Heimspiele. Nummer eins ging am Dienstag gegen den EC Bad Nauheim verloren. Nach dem 1:4 gegen seinen Ex-Club wurde Düsseldorfs Trainer Harry Lange deutlich: „Der Killerinstinkt fehlt. Am Ende geht es um die Frage: Ist das DEG-Trikot für den ein oder anderen zu schwer? Es geht jetzt darum, die DEG zu retten und dann zu klären: mit wem können wir gehen – und mit wem nicht?“. Die Marschroute für die beiden noch bevorstehenden Heimspiele gegen Landshut und erneut Bad Nauheim an den nächsten beiden Spieltagen ist also klar.
Großen Druck verspüren aktuell die Eispiraten Crimmitschau. Die Westsachsen haben an der Playoff-Grenze nur noch zwei Punkte Vorsprung auf Freiburg (11.). Zuletzt ging der Trend nach unten. Elf Niederlagen aus den letzten 14 Partien sprechen eine deutliche Sprache, weswegen es für die Eispiraten tabellarisch aktuell eng wird. Es ist also an der Zeit, sich Luft zu verschaffen, wenn man die Playdowns umgehen möchte. Ein Sieg gegen Bietigheim oder Landshut, was die nächsten Aufgaben der Crimmitschauer sein werden, würde dabei ein wichtiges Zeichen setzen. Dabei helfen soll Philipp Kuhnekath, der am Mittwoch von Bad Nauheim zu den Eispiraten wechselte.
Lisa Taduschewski