Johan Pennerborn
Foto: Jiri Halttunen/JYP
UPDATE (15.15 Uhr): In den letzten Wochen gab es vor allem Gerüchte um Niklas Sundblad, die Ravensburg Towerstars (DEL2) haben ihre Trainerposition nun indes anderweitig besetzt: Der Schwede Johan Pennerborn wird Nachfolger des nach Dresden abgewanderten Bo Subr. Pennerborn bringt umfangreiche aus europäischen Top-Ligen mit. Seine bisher prägendste Zeit verbrachte Pennerborn beim Traditionsclub Färjestad BK. Dort arbeitete er sich vom Nachwuchs- und Assistenztrainer zum Head Coach der Profimannschaft hoch und führte das Team unter anderem zu einem ersten und einem zweiten Platz in der SHL-Hauptrunde in aufeinanderfolgenden Spielzeiten.
Es folgte eine Engagement bei den Graz 99ers in der ICE Hockey League (2022 bis 2024). Anschließend zog es ihn nach Finnland zum Erstligisten JYP Jyväskylä – als erster ausländischer Trainer in der Vereinsgeschichte. Aufgrund familiärer Umstände entschied sich Johan Pennerborn, für die vergangene Saison kein neues Angebot anzunehmen. Nun führt ihn der Weg erstmals nach Deutschland und in die DEL2. „Mit Johan haben wir einen erfahrenen Coach nach Ravensburg gelotst, der nicht nur eine sehr gute Vita im Profieishockey mitbringt, sondern auch menschlich super zu uns passt. Wir haben uns bewusst Zeit für die Entscheidung gelassen und sehr viele Gespräche geführt, um den richtigen Trainer zu finden. Johan hat sich dabei als Favorit herauskristallisiert und ich bin sehr froh, dass er ab sofort ein Teil der Towerstars-Familie sein wird“, sagt Marius Riedel, Sportlicher Leiter der Towerstars und ergänzt: „Wir werden unser schnelles und aggressives Eishockey beibehalten und ich bin überzeugt, dass Johan unsere Spieler mitreißen wird.“
Ravensburgs (bisheriger) Ligakonkurrent vermeldete derweil am Mittwochnachmittag acht Abgänge – darunter gleichwohl keine klaren Leistungsträger, sondern mit den Verteidigern Leonhard Korus und Steven Raabe sowie den Angreifern David Cerny, Niclas Focks, Maximilian Hops und Jan Nijenhuis vielmehr sechs Rollenspieler. Der Großteil der sechs Akteure dürfte nun, wie Eishockey NEWS bereits berichtete, nach dem sportlichen Krefelder Aufstieg in der DEL2 bleiben. Cerny und Raabe werden mit den Bietigheim Steelers in Verbindung gebracht, Korus mit Finalgegner Kassel Huskies und Nijenhuis mit DEL-Absteiger Dresdner Eislöwen.
Darüber hinaus verabschiedeten die Pinguine am Mittwoch zwei Mitglieder des bisherigen Trainerstabs. Dabei handelt es sich um Goalie-Coach Anton Lukin und Steffen Ziesche, bisher Co-Trainer von Chef Thomas Popiesch. Ziesche gewann am 24. April bereits seinen zweiten Titel mit den Seidenstädtern, nachdem er 2003 als Spieler Teil des DEL-Meisterteams gewesen war, werde sich nun jedoch einer neuen sportlichen Herausforderung widmen, wie der Club mitteilte.
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