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Montag, 20. Januar 2020

Vorfall in Bad Nauheim Vier Tölzer Fans von vermummter Gruppe überfallen – Polizei sucht nach Zeugen

Symbolbild: Notarzt-Einsatzfahrzeug.
Foto: imago images / onw-images

Der Sonntagsspieltag in der DEL2 bringt weitere Negativschlagzeilen. Neben den Ausschreitungen im Ravensburger Stadion und in der Heilbronner Innenstadt gab es auch nach dem Duell des EC Bad Nauheim mit den Tölzer Löwen (Endstand 1:2 n.P.) einen gewaltsamen Zwischenfall. Wie die lokale Wetterauer Zeitung berichtet, wurden vier männliche Fans aus Bad Tölz im Alter von 17 bis 27 Jahren gegen 18:55 Uhr von einer Gruppe aus sechs bis acht dunkel gekleideten und zum Teil vermummten Personen überfallen. Die Angreifer waren hinter einer Hecke hervorgekommen und unvermittelt auf die Gästefans losgegangen. Die vier Tölzer wurden mit Schlägen und Tritten bedacht, sodass zwei davon leicht verletzt wurden, heißt es im Bericht der Polizeidirektion Wetterau.

Die Polizei in Friedberg (Tel. 06031-601-0) sucht nun Zeugen des Vorfalls, der bei den starken Abwanderungen vom Stadion nach Spielende nicht unbemerkt geblieben sein dürfte. Darüber hinaus bittet die Polizei um weitere Hinweise auf die Gruppe der Angreifer. Polizeipressesprecherin Sylvia Frech wollte auf Nachfrage der Wetterauer Zeitung den Täterkreis nicht einengen und sprach von einem Ausnahmefall. Ärger gab es jedoch schon beim Gastspiel der Bad Nauheimer Anfang Dezember in Bad Tölz, weil vielfach Schmierereien mit Bezug zum EC und der Ultra-Szene in der oberbayerischen Kurstadt aufgetaucht waren.

Andreas Ortwein, der Geschäftsführer des EC Bad Nauheim, verurteilte den Vorfall gegenüber der Wetterauer Zeitung: „Solche Dinge gehören einfach nicht zum Eishockey - und solche Leute gehören auch nicht in unser Stadion. Klar ist aber auch: Was außerhalb des Stadions liegt, können wir nicht beeinflussen. Diese Leute sind aber in jedem Fall nicht repräsentativ für das Umfeld des EC Bad Nauheim." 3.134 Zuschauer waren am Sonntag zum Familientag ins Colonel-Knight-Stadion gekommen.


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Kurznachrichtenticker

  • vor 3 Stunden
  • Die Adler Mannheim müssen im Hauptrundenendspurt ohne ihren Verteidiger Joonas Lehtivuori auskommen. Der 31-jährige Finne laboriert seit dem Heimspiel gegen die Düsseldorfer EG an einer Armverletzung und steht nach Clubangaben voraussichtlich erst zu Beginn der Playoffs wieder zur Verfügung.
  • vor 15 Stunden
  • Nickolas Bovenschen hat seinen Vertrag bei den Hannover Indians bis zum Ende der Saison 2020/21 verlängert. Der 35-jährige Verteidiger steht seit 2016 für den Nord-Oberligisten auf dem Eis und bestritt in der laufenden Saison bis dato 37 Partien (zwei Tore, fünf Assists).
  • vor 15 Stunden
  • Die TecArt Black Dragons Erfurt haben ihr Nachholspiel der Oberliga Nord gegen den Krefelder EV 81 nach 2:0-Führung noch mit 2:3 verloren und damit ihre letzte Chance auf das Erreichen der Pre-Playoffs verspielt. Den entscheidenden Treffer erzielte Michael Jamieson 1:02 Minuten vor dem Ende.
  • vor 22 Stunden
  • Die Hannover Scorpions erhalten ab dem kommenden Wochenende Unterstützung vom ehemaligen DEL-Spieler Marian Dejdar. Der 36-jährige Angreifer spielte schon in den vergangenen Saison für die Niedersachsen. Weiter offen ist hingegen die Trainerfrage beim Nord-Oberligisten.
  • gestern
  • Nord-Oberligist EXA IceFighters Leipzig muss bis auf Weiteres auf Goran Pantic und Antti Paavilainen verzichten. Pantic hatte die Partie am 14. Februar in Krefeld aus gesundheitlichen Gründen nicht zu Ende führen können, Untersuchungen laufen noch. Paavilainen liegt mit einer Virusinfektion flach.

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