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Samstag, 27. April 2019

Interview nach Spiel 5 "Wir wussten, dass verlieren komplett verboten war" – Frankfurts Verteidiger Max Faber

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Frankfurts Verteidiger Maximilian Faber.
Foto: Hübner

"Löwen geben niemals auf, sie kämpfen." Mit diesem Motto meldeten sich die Frankfurter Löwen im DEL2-Finale gegen die Ravensburg Towerstars am Freitagabend eindrucksvoll zurück und verkürzten in der Best-of-seven-Serie auf 2:3 nach Siegen. Das Selbstvertrauen ist nach dem 3:1-Heimsieg zurück in der Frankfurter Kabine, wie Top-Verteidiger Max Faber bestätigt.

Herr Faber, mit einem Hechtsprung verhinderten Sie eine Minute vor Schluss den möglichen Ravensburger Ausgleichstreffer. Am Ende gewinnen die Löwen mit 3:1-Toren. Was war das für ein Spiel?
Max Faber: "Auf einmal lag der Puck frei vor unserem Tor und der Ravensburger Spieler kam angefahren. Da bin ich nach hinten gesprungen und konnte die Situation klären. Wir wussten, dass verlieren komplett verboten war. Nach den letzten beiden Niederlagen haben wir die richtige Antwort gegeben."
Zuletzt hagelte es 13 Gegentore in zwei Spielen. So konnte es nicht weitergehen, oder?
Faber: "Unsere Konzentration galt nun der Defensive. Dieses Harakiri-Spiel, dass Ravensburg besser kann als wir, haben wir abgestellt. Man hat gesehen, dass wir stark sind, wenn wir unser System spielen und uns komplett daran halten. Aus meiner Sicht hat dann Ravensburg keine Chance."
Die Serie steht jetzt 2:3 aus Sicht der Löwen. Am Sonntag muss Ihr Team wieder gewinnen, damit die Serie am Dienstag zum Abschluss in Frankfurt endet. Wie groß ist nun das Selbstvertrauen?
Faber: "Wir haben Ravensburg nun dort, wo wir sie haben wollten. Wir hatten alle an Selbstvertrauen verloren, ich auch, keine Frage. Aber mit dem Sieg ist der Glaube jetzt wieder zurück. Ich bin sicher, dass wir uns alle am Dienstag wieder auf dem Franfurter Eis sehen. Großes Kompliment an unsere Fans. Nach dem Spiel hatte ich Gänsehaut."

Frank Gantert


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Kurznachrichtenticker

  • vor 3 Stunden
  • Die Ticketnachfrage für das Hockey Open Air 2020 in Dresden reißt nicht ab: Nach drei Verkaufswochen sind nur noch knapp 5.000 Karten verfügbar. Zahlreiche Blöcke, besonders in den Top-Kategorien, sind schon komplett belegt. Das vermeldeten die Eislöwen am Mittwochmittag.
  • vor 3 Stunden
  • Der Kanadier Jim Midgley wird zur neuen Saison Co-Trainer von Head Coach Jason O'Leary bei den Iserlohn Roosters (DEL). Der 41-Jährige war zuletzt in der Saison 2017/18 Cheftrainer bei den Halifax Mooseheads in der QMJHL.
  • vor 3 Stunden
  • Die Crocodiles Hamburg (Oberliga Nord) haben Jan Tramm verpflichtet und mit einem Zweijahresvertrag ausgestattet. Der 23-jährige Verteidiger spielte zuletzt für die Füchse Duisburg und bestritt in der Saison 2018/19 54 Oberligaspiele (zwei Tore, zwölf Assists).
  • gestern
  • Der langjährige NHL-Verteidiger Brooks Orpik hat seine Karriere nach über 1.000 Spielen beendet. Der 38-Jährige gewann zweimal (Pittsburgh/Washington) den Stanley Cup.
  • gestern
  • Auch Lean Bergmann (San José), Dominik Bokk (St. Louis), Justin Schütz (Florida), Moritz Seider (Detroit) und Nico Sturm (Minnesota) nehmen wie erwartet an den Development Camps ihrer NHL-Clubs teil. Zudem sind Nino Kinder und Wojciech Stachowiak per Einladung in Los Angeles dabei.

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