Dienstag, 10. Oktober 2017

Champions Hockey League am Dienstag Deutsche Teams glänzen: Neben Mannheim zieht auch München als Gruppenerster ins Achtelfinale ein

<p>Mannheims Luke Adam (rechts) freut sich über das zwischenzeitliche 1:0 im CHL-Spiel gegen Esbjerg (Endstand 4:1). Foto: imago<br/></p>

Mannheims Luke Adam (rechts) freut sich über das zwischenzeitliche 1:0 im CHL-Spiel gegen Esbjerg (Endstand 4:1). Foto: imago

Zwei Teams aus der Deutschen Eishockey Liga haben am Dienstag im letzten Gruppenspiel der Vorrunde in der Champions Hockey League für Furore gesorgt. War der Sieg der Adler Mannheim (Endstand 4:1) über den dänischen Vertreter Esbjerg noch erwartbar, so kann der Erfolg des EHC Red Bull München in Gävle als kleine Sensation eingestuft werden. Denn: Beim 3:2-Auswärtssieg in Schweden verzichteten die Oberbayern auf zahlreiche Leistungsträger, weil die Qualifikation für das Achtelfinale (zumindest als Gruppenzweiter) schon vorab sicher war. Am Ende des Tages sind nun aber Mannheim und München als Gruppensieger für das Achtelfinale qualifiziert.

Mannheim wollte sich den Sieg in Gruppe D nicht mehr nehmen lassen. Gegen das dänische Team aus Esbjerg gingen die Adler im ersten Drittel durch Luke Adam und Markus Kink 2:0 in Führung und hatten das Match eigentlich sicher im Griff. Im Mittelabschnitt machten die Gastgeber dann aber zu wenig und wurden dafür bestraft. Fleming verkürzte für die Dänen auf 1:2. Im Schlussdrittel machten die Adler dann aber früh alles klar. Zunächst erhöhte Chad Kolarik in der 43. Minute auf 3:1, wenig später ließ Verteidiger Aaron Johnson in doppelter (!) Unterzahl das 4:1 folgen. Damit war das Match vorzeitig entschieden.

Ebenfalls den Gruppensieg holte sich der EHC Red Bull München, der dank des 3:2-Auswärtserfolges in Schweden Gävle noch von Platz eins verdrängte. Das Match war an Spannung kaum zu überbieten, zumal die Gäste aus Bayern schon 0:2 im Rückstand waren. Nach dem Ausgleich durch Frank Mauer in der 58. Minute nahm Münchens Coach Don Jackson in der Schlussminute auch noch Torhüter Kevin Reich vom Eis, um das scheinbar Unmögliche möglich zu machen. Und Youngster Max Daubner gelang tatsächlich eine Sekunde vor dem Ende noch der Siegtreffer.

Dabei hatte Meister München hatte - wie angekündigt - viele Stammkräfte wie Wolf, Aucoin, Jaffray, Seidenberg, Macek, Pinizzotto und Joslin geschont. Dafür kamen zahlreiche Nachwuchskräfte wie die Garmischer Förderlizenzspieler Eder, Mayenschein oder Daubner zum Einsatz. Zudem durften Spieler aus dem Salzburger Nachwuchsteam wie Postel, Grosse, Strodel oder Quaas CHL-Luft schnuppern.

Erst am Mittwoch steht für Wolfsburg der letzte Spieltag in der Gruppe A auf dem Programm. Dabei hilft den Grizzlys beim EC Red Bull Salzburg nur ein Sieg, um doch noch als Gruppenzweiter ins Achtelfinale einziehen zu können.



Kurznachrichtenticker

  • vor einer Stunde
  • Torhüter Daniel Allavena (SC Riessersee/DEL2) erhält eine Förderlizenz für den EC Peiting aus der Oberliga Süd.
  • vor 6 Stunden
  • Die Eisbären Regensburg aus der Oberliga Süd haben den 23-jährigen Torhüter Justin Schrörs verpflichtet. Schrörs stand zuletzt beim EV Duisburg in der Oberliga Nord unter Vertrag und erhält zunächst einen Probevertrag bis zum 15. Januar.
  • vor 8 Stunden
  • Die deutsche U17-Nationalmannschaft hat auch das zweite Testspiel gegen Österreich gewonnen. In Füssen setzte sich die DEB-Auswahl mit 6:5 (1:1, 2:2, 3:2) durch. Eine Niederlage kassierte dagegen die Frauen-Nationalmannschaft beim Turnier in Finnland. Das Team unterlag Russland 1:3 (0:2, 1:0, 0:1).
  • gestern
  • Chris Neil beendet mit 38 Jahren seine aktive Karriere. Der Angreifer bestritt alle seine 1.121 NHL-Einsätze (269 Scorer-Punkte, 2.726 Strafminuten) im Trikot der Ottawa Senators.
  • gestern
  • Nach dem Leggio-Vorfall in der DEL: Auch die DEL2 passt die Regeln dementsprechend an. Somit erhält auch in der DEL2 eine Mannschaft in einer Break-away-Situation ein Tor zugesprochen, falls der gegnerische Torwart absichtlich das Tor verschiebt oder seine Maske abnimmt.

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