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Montag, 13. Mai 2019

Interview nach der ersten Einheit Philipp Grubauer: „Ich habe ja nun drei Tage frei gehabt. Der Tank ist wieder aufgefüllt.“

<p>Philipp Grubauer nach seinem ersten Training in Kosice.<br/>Foto: Marga<br/></p>

Philipp Grubauer nach seinem ersten Training in Kosice.
Foto: Marga

Genau 24 Stunden nach der Landung in Kosice ging Philipp Grubauer am Montagnachmittag mit den Trainern der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft erstmals aufs Eis. Während die Spieler nach den beiden Partien vom Wochenende einen freien Tag hatten, wurde Grubauer von Bundestrainer Toni Söderholm und seinen Kollegen unter Beschuss genommen. Doch getroffen haben die Coaches wenig bis gar nichts. Bundestrainer Söderholm sagte nach der Einheit: "Heute war nicht mein Tor-Tag." Um sich an die größere Eisfläche nach drei Tagen ohne Training zu gewöhnen, war der Kurzeinsatz für den NHL-Goalie jedoch durchaus hilfreich.

Herr Grubauer, wie fühlen Sie sich nach dem langen Flug und einer wahrscheinlich kurzen Nacht?
Philipp Grubauer: "Der Abschied aus Colorado war natürlich mit einem weinenden Auge nach Spiel 7. Aber man freut sich schon auch sehr, hierher zu kommen und die Nationalmannschaft vertreten zu können. Ich habe den Sieg über Dänemark am Sonntag auch direkt im Stadion verfolgt."

Bei der kurzen Einheit mit den Coaches ließen Sie und Ihr Kollege Niklas Treutle nicht allzu viele Scheiben passieren...
Grubauer (lacht): "Die haben das Tor ja gar nicht getroffen. Nein, ohne Spaß: Wir waren froh, dass wir ein paar Schüsse erhalten haben. Und es war auch gut, um die Trainer etwas kennen zu lernen."

Wie voll ist der Tank noch nach den intensiven Playoffs mit Colorado?
Grubauer: "Ich habe ja nun drei Tage frei gehabt. Der Tank ist wieder aufgefüllt."

Wie schwer fällt die Umstellung auf die größere Eisfläche?
Grubauer: "Das ist schon eine Umstellung. Alles ist etwas langsamer und man hat mehr Zeit. Von der Übersicht ist es so für einen Torhüter etwas einfacher. Aber die Bande hinter dem Tor ist schon gefühlt einen halben Kilometer weg und die Winkel sind anders."

Werden Sie am Dienstagabend gegen Frankreich im Tor stehen?
Grubauer: "Wir haben das noch nicht besprochen. Aber ich wäre bereit, wenn es der Fall sein würde."

Interview: Sebastian Groß


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Kurznachrichtenticker

  • vor 16 Stunden
  • Der 19-jährige Verteidiger Nick Dolezal wechselt aus der DNL-Mannschaft des ERC Ingolstadt zu Oberliga-Club Höchstadt Alligators. Zudem bleibt Verteidiger Patrick Wiedl beim EHC. Stürmer Friedrich Kolesnikov verlässt den Verein hingegen mit noch unbekanntem Ziel.
  • vor 16 Stunden
  • Die Iserlohn Roosters (DEL) haben Stürmer Daniel Weiß (Nürnberg) als Neuzugang bestätigt. Der 29-Jährige sammelte 2018/19 in 60 Spielen 30 Punkte (elf Tore, 19 Assists). In seiner Karriere absolvierte der Linksschütze bereits über 500-DEL-Spiele.
  • vor 18 Stunden
  • Stürmer Max Lukes (23) trägt auch kommende Saison das Trikot der Bietigheim Steelers. 2018/19 gelangen ihm in 51 Spielen fünf Tore und 13 Vorlagen. Geschäftsführer Volker Schoch: „Max ist ein junger deutscher Spieler, der seit drei Jahren immer alles gibt und ein wichtiger Teil unseres Spiels ist.“
  • vor 19 Stunden
  • Ivy van den Heuvel, Kapitän der Tilburg Trappers, hat mit 30 Jahren einen Schlussstrich unter seine aktive Spielerkarriere gezogen. Der Angreifer wurde von 2016 bis 2018 dreimal in Folge Oberliga-Meister und verbuchte in 235 Oberliga-Einsätzen 106 Tore sowie 146 Vorlagen.
  • vor 19 Stunden
  • Für den wegen häuslicher Gewalt suspendierten Slava Voynov besteht nach einem Schiedsspruch nun doch die Möglichkeit der NHL-Rückkehr nach 41 Partien 2019/20. Die LA Kings, bei denen seine NHL-Transferrechte liegen, ließen aber schon verlauten, nicht mit dem Russen zu planen.

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