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Mittwoch, 10. Juli 2019

Überraschung in Russland Bestätigt: Bisheriger Assistent Alexei Kudashov löst Ilya Vorobyov als Head Coach der Sbornaja und von SKA St. Petersburg ab

Alexei Kudashov (rechts) ist sowohl beim KHL-Branchenriesen SKA St. Petersburg als auch bei der russischen Nationalmannschaft der Nachfolger von Ilya Vorobyov (links).
Foto: imago images/ITAR-TASS/Sergei Savostyanov

UPDATE: Überraschung im russischen Eishockey: Ilya Vorobyov muss seinen Posten als Nationaltrainer abgeben. Dies berichtete die russische Nachrichtenagentur TASS am Dienstagabend und wurde mittlerweile auch vom Verband selbst bestätigt. Beerbt wird der langjährige DEL-Angreifer von seinem bisherigen Assistenten Alexei Kudashov, der als Head Coach die beiden KHL-Teams Atlant Mytishchi (September 2013 bis April 2015) und Lokomotiv Yaroslavl (Mai 2015 bis Oktober 2017) betreute.

"Um die Arbeit des Trainerstabs zu verbessern, wurde die Entscheidung getroffen, Kudashov zum Chefcoach der russischen Nationalmannschaft zu befördern. Vorobyov wird dem Trainerstab des Nationalteams allerdings weiterhin angehören", sagte eine namentlich nicht genannte Quelle aus dem engeren Umfeld der Sbornaja gegenüber TASS, noch bevor die offizielle Mitteilung seitens des russischen Verbandes erging. Der mittlerweile 44-jährige Vorobyov hatte die Eishockey-Großmacht im April 2018 als Nachfolger des zurückgetretenen Olegs Znaroks übernommen, zuletzt als Topfavorit mit einem herausragend besetzten Kader bei der diesjährigen Weltmeisterschaft in der Slowakei jedoch lediglich die Bronzemedaille gewonnen.

Kudashov (47), der während seiner aktiven Laufbahn als Center für Russland an drei WM-Turnieren sowie den Olympischen Winterspielen 1994 teilnahm und Mitte der 1990er Jahre insgesamt 74 DEL-Partien (58 Scorer-Punkte) für die Düsseldorfer EG bestritt, wird Vorobyov im Übrigen auch als Head Coach von SKA St. Petersburg ersetzen. Der KHL-Branchenriese war in der abgelaufenen Saison 2018/19 im Western-Conference-Finale in sieben Begegnungen am späteren Champion CSKA Moskau gescheitert. Auch bei SKA war Kudashov zuletzt Vorobyovs Assistent.

"Der Job als Head Coach ist mit größter Verantwortung verbunden, speziell bei einem Club wie SKA. Ich möchte dem Management für sein Vertrauen danken. Wir haben viel Arbeit vor uns und die höchsten Ziele - das muss bei SKA so sein. Unter den Trainern herrscht großes gegenseitiges Verständnis, jeder kennt seine persönliche und generelle Verantwortung für die Resultate", so Kudashov auf der Website des KHL-Clubs - und weiter: "Im Moment ist es unser Hauptziel, das Team auf die neue Saison vorzubereiten. Ich bin mir sicher, dass es keine Anpassungsprobleme geben wird, jeder hier ist Profi."


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Kurznachrichtenticker

  • vor 18 Stunden
  • Die New Jersey Devils haben den Vertrag mit dem Nummer-Eins-Pick 2017, Nico Hischier, vorzeitig um sieben Jahre verlängert. Der 20-jährige Center wird dabei ab der kommenden Saison 7,25 Milllionen US-Dollar pro Jahr verdienen.
  • gestern
  • Die deutsche U16-Nationalmannschaft hat ihr zweites von drei Spielen beim Zwei-Nationen-Turnier in Vierumäki (Finnland) verloren. Das Team von U16-Bundestrainer Thomas Schädler unterlag dem Gastgeber aus Finnland mit 3:6 (2:1, 1:2, 0:3). Die DEB-Torschützen: Julian Lutz, Luca Hauf und Roman Kechter.
  • gestern
  • Fabian Zick wird bei den Starbulls Rosenheim (Oberliga Süd) am Freitagabend im Heimspiel gegen den EV Lindau sein Saisondebüt geben. Der 28-jährige Angreifer musste bisher aufgrund einer Schulterverletzung pausieren.
  • vor 2 Tagen
  • Die deutsche U16-Nationalmannschaft hat ihr erstes von drei Spielen beim Turnier in Vierumäki (Finnland) verloren. Das Team von U16-Bundestrainer Thomas Schädler unterlag dem Gastgeber aus Finnland mit 2:5 (0:1, 1:1, 1:3). Die DEB-Torschützen: Moritz Elias und Roman Kechter.
  • vor 2 Tagen
  • Der Kanadier Kenny Turner hat die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten und wird ab sofort für Selb in der Oberliga Süd auflaufen. Der Stürmer kam im Sommer von der University of Waterloo, bestritt die Vorbereitung mit den Wölfen und musste seit Saisonstart als überzähliger Ausländer zuschauen.

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