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Dienstag, 19. November 2019

Die Dienstagspartien der Champions Hockey League CHL-Aus für Augsburg und Mannheim: AEV scheitert in Biel erst in der Overtime, Adler kommen gegen Hradec Kralove nicht über Remis hinaus

Zu wenig: Angreifer Phil Hungerecker (25) erzielte zwar das 1:1 für Mannheim im CHL-Achtelfinalrückspiel gegen Mountfield Hradec Kralove, doch das zweite Tor zur Verlängerung sollte den Adlern nicht mehr gelingen.
Foto: imago images/masterpress

Die Adler aus Mannheim haben das Viertelfinale der Champions-Hockey-League-Saison 2019/20 verpasst. Nach der 0:1-Hinspielniederlage bei Mountfield Hradec Kralove am vergangenen Mittwoch kam der amtierende deutsche Meister am Dienstagabend im Rückspiel gegen die Tschechen vor heimischem Publikum nicht über ein 1:1 (0:0, 0:1, 1:0) hinaus und verabschiedete sich somit aus dem Wettbewerb. Dabei fehlten den Adlern nach einem ordentlichen Auftaktdrittel insbesondere im zweiten Abschnitt die zündenden Offensivideen, um das Resultat des ersten Vergleichs umbiegen zu können.

So waren es sogar die Besucher aus Tschechien, die das Geschehen im Mitteldrittel zunehmend an sich rissen und sich immer wieder gute Gelegenheiten erarbeiten. Das 1:0 für Hradec Kralove 53 Sekunden vor der zweiten Pause durch Matej Chalupa, der einen Alleingang mit seiner Rückhand unter die Latte des von Dennis Endras gehüteten Adler-Gehäuses setzte, war daher nicht unverdient, und auf ein Mannheimer Comeback deutete zu diesem Zeitpunkt nicht mehr viel hin.

Im dritten Abschnitt hatte die Partie dann allerdings doch noch einmal eine Menge Spannung zu bieten. Etwas mehr als zehn Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit fälschte Phil Hungerecker einen Schuss von Defender Joonas Lehtivuori zum 1:1 für die Adler ab, und als Hradec Kraloves Verteidiger Oskars Cibulskis in der 58. Spielminute wegen eines Beinstellens auf die Strafbank musste, bot sich den Quadratestädtern die große Chance, sich doch noch in die Overtime zu retten. Obwohl Mannheims Head Coach Pavel Gross Goalie Endras vom Eis nahm und damit eine Zwei-Mann-Überzahl herstellte, gelang den Adlern jedoch kein zweiter Treffer mehr.

Die Spiele der deutschen Teams in der Statistik (2 Einträge)

 

 

Dagegen schafften es die Augsburger Panther beim EHC Biel bis in die Verlängerung, unterlagen den favorisierten Schweizern dort allerdings mit 1:2 (0:0, 1:1, 0:0, 0:1) und schieden somit nach dem 2:2 im Hinspiel vor einer Woche ebenfalls aus. Ohne Zweifel dürfen sich die Panther jedoch erhobenen Hauptes aus der Champions Hockey League verabschieden, zeigte das Team von Head Coach Tray Tuomie im zweiten Vergleich gegen den Tabellenzweiten der Schweizer National League doch einmal mehr eine bemerkenswerte kämpferische Leistung. So hatten die Fuggerstädter, für die Drew LeBlanc 125 Sekunden vor der zweiten Drittelpause just in einer Bieler Druckphase den 0:1-Rückstand durch Tino Kessler (22.) ausgeglichen hatte, einen großen Anteil daran, dass etwas mehr als 4.600 Zuschauer in der Tissot Arena – darunter rund 1.200 (!) AEV-Fans – eine hochspannende, intensive und temporeiche Partie mit guten Gelegenheiten auf beiden Seiten sahen.

In der Overtime machte Biel dann jedoch den spritzigeren Eindruck, und nachdem die Schweizer Gastgeber zu Beginn der Verlängerung zunächst beste Möglichkeiten zur Entscheidung ungenutzt gelassen hatten, war es schließlich der stets gefährliche finnische Weltmeister Toni Rajala, der von einem groben Missverständnis in der Augsburger Defensive profitierte, alleine auf den kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit für den verletzten Olivier Roy eingewechselten Markus Keller zulaufen durfte, den Panther-Goalie umkurvte und gekonnt zum nun verdienten 2:1 einschob (64.). Damit endete die mehr als beachtliche Champions-Hockey-League-Reise der Augsburger Panther, die keine einzige (!) ihrer acht Begegnungen in diesem Wettbewerb nach 60 Minuten verloren haben.

Die CHL-Resultate vom Dienstagabend in der Übersicht (1 Einträge)

 

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Kurznachrichtenticker

  • gerade eben
  • Nico Sturm erzielte in der Nacht zum Samstag den 1:0-Siegtreffer für Iowa Wild gegen die Manitoba Moose um Leon Gawanke. Für den 24-jährigen Angreifer war es der zehnte Saisontreffer im 37. AHL-Spiel. Zudem sammelte er bis dato noch zwölf Assists.
  • vor 20 Stunden
  • Berlins Trainer Serge Aubin ist aufgrund eines Trauerfalls nach Kanada gereist. Bei den beiden DEL-Spielen am Wochenende werden die Eisbären von ihren Co-Trainern Craig Streu und Gerry Fleming gecoacht. Zudem wird Sportdirektor Stéphane Richer aus formellen Gründen ebenfalls mit an der Bande stehen.
  • vor 22 Stunden
  • Tim Sezemsky, der Bruder von Augsburgs Simon Sezemsky, unterschrieb einen U21-Fördervertrag mit dreijähriger Laufzeit bei den Ravensburg Towerstars.
  • gestern
  • Thomas Schmid verlässt den Deggendorfer SC und schließt sich dem EC Peiting (beide Oberliga Süd) an. In 30 Spielen erzielte der 25-jährige Verteidiger in dieser Saison für den DSC ein Tor und bereitete vier Treffer vor.
  • gestern
  • Angreifer Chase Clayton (32 Spiele, zwölf Tore, zehn Vorlagen) verlässt die Blue Devils Weiden und wechselt in die Oberliga Nord zu den TecArt Black Dragons Erfurt. Diese mussten Milan Kostourek gen Höchstadt ziehen lassen und waren somit auf der Suche nach Ersatz.

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