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Samstag, 23. November 2019

Ehemaliger Landshuter ist potenzieller Fasel-Nachfolger Tschechischer Eishockeyverband unterstützt IIHF-Präsidentschaftskandidatur von Petr Briza

Der mittlerweile 54-jährige Tscheche Petr Briza, einst Goalie des EV Landshut, kandidiert für die Nachfolge des scheidenden IIHF-Präsidenten René Fasel.
Foto: imago images/CTK Photo

Petr Briza, seines Zeichens ehemaliger tschechischer Nationaltorwart und Ex-Vorstandsvorsitzender von Sparta Prag, wird für den Chefposten des Eishockey-Weltverbandes IIHF kandidieren. Am Freitag hat der Exekutivausschuss des tschechischen Eishockeyverbandes CSLH die Kandidatur von Briza gebilligt und dem 54-Jährigen einstimmig seine volle Unterstützung ausgesprochen.

Briza ist einer von mehreren Kandidaten, die für die Nachfolge des scheidenden IIHF-Präsidenten René Fasel antreten. Der Schweizer wird 2020 seine über 25 Jahre währende Präsidentschaft beenden, sein Nachfolger wird im September auf dem Kongress des Weltverbandes in St. Petersburg gewählt. Nach Informationen des Internationalen Verbandes für Sportjournalisten (AIPS) haben ebenso DEB-Präsident Franz Reindl, der Däne Henrik Bach Nielsen, der Kanadier Bob Nicholson sowie der Weißrusse Sergej Gontcharov Interesse, für den Chefposten des Weltverbandes zu kandidieren.

„Für unser Eishockey ist die Vertretung in den Führungsstrukturen der IIHF sehr lohnenswert, und Petr Briza, der im internationalen Eishockey ein ansehnliches Renommee genießt, hat dort bereits große Erfahrungen gesammelt. Seit mehreren Jahren repräsentiert er uns erfolgreich im IIHF Council. Er ist eindeutig ein würdiger Kandidat. Das bestätigen auch die Meinungen unserer internationalen Partner, die wir diesbezüglich angesprochen haben“, wird Tomas Kral, der Präsident des Tschechischen Eishockeyverbandes, in einem Pressebericht zitiert.

In seiner aktiven Zeit spielte Briza unter anderem in der deutschen Bundesliga und der 1994 gegründeten DEL: Von 1993 bis 1999 hütete er den Kasten des EV Landshut. Mit Sparta Prag wurde er viermal Meister in der Tschechoslowakei (1990) und in Tschechien. Seinen größen Erfolg mit der Nationalmannschaft feierte Briza im Jahr 1993, als er bei der Weltmeisterschaft in München sowie Dortmund Silber gewann und zum besten Goalie des Turniers gekürt wurde. Als späterer Sportfunktionär hat sich Briza insbesondere bei der Gründung der Champions Hockey League und als Organisationschef des Spielorts Prag bei der WM 2015 in Tschechien hervorgetan.

Lothar Martin


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Notizen

  • vor 12 Stunden
  • D.J. Busdeker, Topscorer und Toptorjäger der Augsburger Panther (PENNY DEL), fällt seinem Club zwei bis drei Wochen aus. Grund ist eine Unterkörperverletzung.
  • gestern
  • Der HC Davos hat zum 17. Mal den Spengler Cup gewonnen und ist damit wieder alleiniger Rekordchampion. Im Endspiel am Silvestermittag schlug der Gastgeber die U.S. Collegiate Selects mit 6:3 (2:1, 1:2, 0:3). Dabei fielen die drei entscheidenden Tore erst in der Schlussphase ab der 56. Minute.
  • gestern
  • NHL-Ergebnisse am Dienstag: Florida - Montreal 2:3 n.V. (0:0, 0:0, 2:2, 0:1), Pittsburgh - Carolina 5:1 (3:0, 2:1, 0:0), Toronto - New Jersey 4:0 (1:0, 1:0, 2:0), Chicago - N.Y. Islanders 2:3 n.P. (0:2, 2:0, 0:0, 0:0, 0:1), Vancouver - Philadelphia 3:6 (1:1, 0:2, 2:3).
  • gestern
  • U20-WM am Dienstag: Lettland qualifizierte sich mit einem 6:3 gegen Dänemark für das Viertelfinale. Die Dänen sind damit Gegner der ebenfalls sieglosen DEB-Auswahl beim Spiel um den Klassenerhalt in der Top-Division am Freitag. Spielbeginn ist 18.30 Uhr deutscher Zeit (live bei MagentaSport).
  • gestern
  • Die US Collegiate Selects (5:3 im Halbfinale gegen Sparta Prag) und Gastgeber HC Davos (3:1 gegen Fribourg-Gottéron) bestreiten am Mittwoch um 12.10 Uhr das Endspiel beim Spengler Cup.
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