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Dienstag, 3. Dezember 2019

Viertelfinal-Hinspiel in der CHL Nach 1:5 bei Djurgarden Stockholm droht das Aus in der Champions Hockey League: München ohne Chance in Schweden

Nicht glücklich konnten Yasin Ehliz und seine Münchener Teamkollegen mit der Vorstellung am Dienstagabend in Stockholm sein.
Foto: imago images / Gepa Pictures

Der EHC Red Bull München musste im Viertelfinal-Hinspiel der Champions Hockey League am Dienstagabend eine 1:5-Niederlage bei Djurgarden Stockholm einstecken. Der letzte verbliebene DEL-Vertreter war gegen den läuferisch bärenstarken Club aus der SHL über weite Strecken chancenlos und hatte wenig Zugriff auf Spiel und Gegner. Mit zwei Treffern im Mittelabschnitt zog der Gastgeber davon und hat sich vor dem Rückspiel in einer Woche einen Vier-Tore-Vorsprung erspielt.

Der schwedische Gastgeber suchte von Beginn an mit viel Tempo den Weg nach vorne – und belohnte sich mit dem 1:0 in der 7. Spielminute durch den ehemaligen NHL-Torjäger Patrik Berglund bei angezeigter Strafe gegen München. Doch die Antwort der Gäste aus der DEL ließ erst einmal nicht lange an sich warten. Nur knapp zwei Minuten später erzielte Jason Jaffray, der erst am vergangenen Wochenende sein Comeback in der DEL nach langer Verletzungspause gab, nach toller Vorarbeit von Frank Mauer den 1:1-Ausgleich.

Doch die Mannschaft von Trainer Don Jackson konnte das Unentschieden nicht lange halten. Quasi im Gegenzug traf Stürmer Gustav Possler, der einen Schuss von Tom Nilsson abfälschte, zum 2:1 für die Hausherren, was auch der Stand nach 20 Spielminuten war. Im zweiten Abschnitt legten die läuferisch starken Schweden dann noch eine Schippe drauf und ließen dem Gast aus München kaum mehr einen Zugriff auf das Spiel. Die logische Folge: Die Treffer zum 3:1 und 4:1 (31./35.) für Djurgarden nach einem Konter und durch einen Schuss von der blauen Linie.

DAS SPIEL IM STENOGRAMM: (1 Einträge)

 

Der Drei-Tore-Rückstand veranlasste Münchens Head Coach Jackson dazu, für das Schlussdrittel Torhüter Kevin Reich durch Daniel Fießinger (23) zu ersetzen. Für den Youngster war es der erste Einsatz in der CHL. Jackson rüttelte sein Team damit zwar etwas wach und die Gäste aus der DEL konnten sich zeitweise aus der Umklammerung durch den SHL-Club befreien. Doch den einzigen Treffer im Schlussabschnitt markierten erneut die Schweden: Anton Hedman hatte das letzte Wort des Abends und sorgte für den 5:1-Endstand. Unbestritten eine gewaltige Hypothek vor dem Rückspiel am kommenden Dienstag um 20:00 Uhr in München.

In den weiteren Viertelfinal-Hinspielen am Dienstag konnte sich der EHC Biel durch einen 3:2-Erfolg beim Titelverteidiger Frölunda Göteborg eine sehr gute Ausgangslage für das Rückspiel in der Schweiz erarbeiten. Zwei späte Treffer der Schweden verhinderten einen noch komfortableren Vorsprung der Gäste. Völlig offen ist das Duell zwischen dem letzten tschechischen Vertreter Hradec Kralove und dem EV Zug. Das Hinspiel zwischen dem Mannheim-Bezwinger aus dem Achtelfinale und dem Tabellensechsten der Schweizer National League endete 1:1-unentschieden. Lulea Hockey wurde beim 2:1-Erfolg in Lausanne seiner Favoritenrolle gerecht.

Sebastian Groß

Die weiteren Spiele in der Übersicht:
Mountfield Hradec Kralove - EV Zug 1:1 (0:1, 0:0, 1:1)
Frölunda Göteborg - EHC Biel 2:3 (0:0, 0:2, 2:1)
Lausanne HC - Lulea Hockey 1:2 (0:0, 1:1, 0:1)

 


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Notizen

  • gestern
  • Der HC Davos hat sich als erstes Team für die Champions Hockey League 2026/27 qualifiziert. Der Traditionsclub kann seit Samstag nicht mehr von den ersten beiden Plätzen in der Hauptrunde der National League in der Schweiz verdrängt werden.
  • vor 2 Tagen
  • Pavel Avdeev, vor der Saison ein Neuzugang des Herforder EV (Oberliga Nord), hat seinen deutschen Pass erhalten und kann daher ab sofort für die Ice Dragons spielen. Der 23-jährige Stürmer hatte sich bei Regionalligist Eisadler Dortmund (18 Spiele, 27 Punkte) fit gehalten.
  • vor 2 Tagen
  • Das NHL-Ergebnis am Freitag: Chicago – Columbus 2:4.
  • vor 2 Tagen
  • Die Hammer Eisbären haben den Vertrag mit Ugnius Cizas aufgelöst. Der Litauer kam in 38 Einsätzen auf zwölf Tore und sieben Assists für den Nord-Oberligisten. „Wir beobachten den Markt, werden aber keine voreiligen Schlüsse ziehen“, so Geschäftsführer Martin Köchling über eine Nachverpflichtung.
  • vor 3 Tagen
  • Die Adler Mannheim (PENNY DEL) haben die Arbeitspapiere mit Co-Trainer Curt Fraser und Torwarttrainer Petri Vehanen verlängert. Der 68-jährige US-Amerikaner Fraser kam 2023 aus der KHL nach Mannheim. Vehanen gehört indes schon seit der Spielzeit 2021/22 zum Trainerteam der Adler.
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