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Donnerstag, 25. Juni 2020

Zeremonie für 16. November angesetzt Zwischen schneller Auswahl und langer Wartezeit: Hockey Hall of Fame nimmt sechs neue Mitglieder auf

Jarome Iginla im März 2019 in Calgary, als sein Trikot mit der Nummer 12 unter das Hallendach gezogen wurde.
Foto: imago images/Icon Sportswire/Brett Holmes

Jarome Iginla, Marian Hossa, Kevin Lowe, Doug Wilson, Kim St-Pierre und Ken Holland werden im November neu in die Hockey Hall of Fame aufgenommen. Lanny MacDonald, Vorsitzender der Hall of Fame, gab die Namen am Mittwoch bekannt. Das Auswahlkomitee besteht aus 18 Personen. Die Zeremonie ist für den 16. November angesetzt, vorausgesetzt die Pandemie erlaubt einen Start der Spielzeit 2020/21 bis dahin.

Iginla und Hossa wurden dabei gleich im ersten Jahr ihrer Verfügbarkeit für die Ruhmeshalle ausgewählt. Beide hatten ihre Karriere nach der Saison 2016/17 beendet. Hossa gewann unter anderem dreimal den Stanley Cup (alle mit Chicago), Iginla (625 Hauptrundentore und 1.300 Punkte) blieb dieser Titel verwehrt. Er gewann unter anderem zweimal Olympiagold, einmal den WM-Titel, wurde zweimal bester Torschütze nach der Hauptrunde und einmal bester Punktesammler.

Lowe und Wilson musste auf ihre Aufnahme dagegen viele Jahre warten: Lowe (61), der sechsmal den Stanley Cup gewann (fünfmal mit Edmonton und einmal mit den New York Rangers), war seit 2001 verfügbar. Bis 2015 war er zudem in Funktion des General Managers oder President of Hockey Operations (1999/2000 sogar als Head Coach) der Oilers tätig. Wilson, ehemaliger Norris-Trophy-Gewinner, wäre bereits ab 1996 verfügbar gewesen. Seit der Saison 2003/04 ist er General Manager der San Jose Sharks.

Hoch dekoriert ist die kanadische Torfrau Kim St-Pierre (41). Sie führte Kanada zu fünf WM-Titeln und einer Silbermedaille (Medaillen-Rekord) sowie zu drei Olympiasiegen. Sie war von 1998 bis 2011 Kanadas Nummer eins.

Auch Ken Holland war einst Torhüter, er wurde aber für seine Verdienste als Offizieller in der Kategorie „Builder“ in die Hall of Fame aufgenommen. Der 64-Jährige gehörte insgesamt 36 Jahre der Organisation der Detroit Red Wings an, bevor er sie vor dieser Saison in Richtung Edmonton verließ. Als Manager gewannen die Red Wings unter seiner Führung drei Stanley Cups (1998, 2002, 2008). 1997, nach dem Gewinn des ersten Cups nach 42 Jahren, wurde er vom Assistenten zum General Manager bestimmt.

Zu den Kandidaten, die diesmal nicht berücksichtigt wurden, zählen unter anderem Daniel Alfredsson, Rod Brind'Amour, Tom Barrasso, Theoren Fleury, Alexander Mogilny oder Keith Tkachuk. Im kommenden Jahr wären die Zwillinge Daniel und Henrik Sedin, Henrik Zetterberg, Rick Nash oder auch Jaromir Jagr erstmals wählbar.

Michael Bauer


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Notizen

  • vor 2 Stunden
  • Die Frauen des ECDC Memmingen Indians verlieren nach dem erneuten Titelgewinn eine talentierte Stürmerin. Die 16-jährige Juniorennationalspielerin Victoria Butuzov schließt sich dem Schweizer Vizemeister SC Bern an.
  • vor 21 Stunden
  • Verteidiger Marian Bauer und Torhüter Finn Becker erhalten von DEL2-Club Eisbären Regensburg eine Förderlizenz. Sie stehen bei DEL-Club Iserlohn Roosters unter Vertrag.
  • gestern
  • Goalie Andreas Magg verlässt den Süd-Oberligisten EC Peiting und wechselt in die Bayernliga zu den Peißenberg Miners. Der 29-Jährige stammt aus der Peitinger Jugend und verprachte auch den Großteil seiner Profikarriere beim ECP. 2025/26 stand er 34-mal für den Club im Tor.
  • vor 2 Tagen
  • Das U15-Perspektivteam des DEB beendete ihr erstes internationales Turnier nach zwei Siegen gegen die Slowakei und die Bayerische Auswahl, sowie zwei Niederlagen gegen Tschechien und den EC Red Bull Salzburg auf dem vierten Platz. Turniersieger wurde Gastgeber Salzburg.
  • vor 3 Tagen
  • Der Herforder EV (Oberliga Nord) hat vier weitere Abgänge vermeldet – darunter Top-Scorer Ryley Lindgren, der sich in seiner kanadischen Heimat verstärkt seiner beruflichen Zukunft widmen will. Auch Defender Yannis Walch sowie die Stürmer Matyas Kovacs und Nils Wegner gehen.
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