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Mittwoch, 4. November 2020

Start mit Duell Gegenwart gegen Zukunft Marcel Noebels vor Deutschland Cup: „Eishockey kehrt wieder ein bisschen zum Alltag zurück, die Jungs sind alle heiß“

Yannic Seidenberg, Mathias Niederberger und Yasin Ehliz (von links) beim Training in Krefeld.
Foto: City-Press

Bundestrainer Toni Söderholm wegen einer Corona-Erkrankung nicht dabei, Absagen der eigentlichen Teilnehmer Schweiz, Slowakei und Russland sowie dem zwischenzeitlichen Nachrücker Norwegen, Spieler ohne Wettkampfpraxis und Partien ohne Zuschauer: Der am Donnerstag beginnende Deutschland Cup wird ein besonderes Turnier in besonderen Zeiten. Zumal neben der A-Nationalmannschaft mit dem Top-Team Peking auch noch eine zweite deutsche Auswahl antritt und das Teilnehmerfeld zusammen mit Lettland komplettiert. Gleich zum Auftakt treffen die beiden deutschen Mannschaften zum Duell Gegenwart gegen Zukunft aufeinander.

„Ich glaube schon, dass die Wertigkeit nicht unterschätzt werden darf. Wir wollen wirklich gute Spiele zeigen. Die U20-Spieler haben die Chance, sich vor der U20-WM nochmal zu zeigen, auch die anderen Spieler im Top-Team Peking haben die Chance sich zu zeigen. Und die Nationalmannschaft hat natürlich auch eine Verantwortung und eine Herausforderung gleichzeitig zu meistern, dass wir Spiele auf internationalem Niveau gegen Lettland bekommen“, sagt U18-Bundestrainer Steffen Ziesche, der für Söderholm einspringt und beim A-Team zudem Unterstützung von Bremerhavens Coach Thomas Popiesch erhält.

Jedes Team wird während der Tage in Krefeld in einer eigenen Blase leben. Kontakte gibt es abgesehen von den Spielen nur untereinander. Ziesche sagte: „Es wurde alles sehr gut vorbereitet und auf die nötigen Vorschriften ausgelegt. Die Jungs wurden eingewiesen, wir wurden vor dem Turnier getestet, wir wurden bei der Anreise getestet. Wir haben auch keinen Kontakt zur Außenwelt, wir sind wirklich nur unterwegs zwischen Hotel und Stadion. Das Risiko ist relativ gering, dass etwas passieren kann. Ich muss alle loben, die diese Hygienemaßnahmen ausgearbeitet haben und auch die Jungs, die setzen diese Maßnahmen wirklich sehr, sehr gut um, denn sie sind sich auch ihrer Verantwortung bewusst.“

Die Spieler freuen sich auf das Turnier. „Viele Jungs hatten noch kein richtiges Training, keine Spiele. Es ist wichtig fürs deutsche Eishockey, hier zusammen spielen zu können, zusammen arbeiten zu können. Die Stimmung ist super so wie jedes Mal. Wir haben alle unglaublichen Spaß und freuen uns, die Spiele spielen zu können“, erklärte Routinier Yannic Seidenberg.

Und Marcel Noebels ergänzte: „Eishockey kehrt wieder ein bisschen zum Alltag zurück, die Jungs sind alle heiß. Wir freuen uns zwar über eine Pause im Sommer, aber so lang muss sie dann doch nicht sein. Mit der Nationalmannschaft unterwegs zu sein, ist immer etwas Besonderes und eine Ehre. Wir wollen die Spiele sinnvoll nutzen, dem Eishockey wieder Leben geben und das Beste dafür tun, dass wir im Alltag dort weitermachen können, wo wir hier anfangen.“


DER SPIELPLAN

Donnerstag, 5. November
19.30: Deutschland - Top-Team Peking (live bei Magenta Sport/Sport1)

Freitag, 6. November
17.00: Top-Team Peking - Lettland (live bei Magenta Sport)

Samstag, 7. November
16.45: Deutschland - Lettland (live bei Magenta Sport, ab 17 Uhr auch Sport1)

Sonntag, 8. November
14.30: Finale (live bei Magenta Sport, ab 19 Uhr Highlights bei Sport1)


Kurznachrichtenticker

  • vor 5 Stunden
  • Aufgrund der Quarantäne-Maßnahmen beim ESV Kaufbeuren wurden die DEL2-Partien der Allgäuer beim EC Bad Nauheim von Freitag auf Dienstag, den 12. Januar verlegt. Das eigentlich für Sonntag geplante Heimspiel gegen die Löwen Frankfurt findet nun am 19. Januar statt.
  • vor 6 Stunden
  • Wegen eines Covid-Verdachtsfalles bei den Lausitzer Füchsen wurde das ursprünglich auf den heutigen Dienstag vorverlegte Spiel gegen Crimmitschau wieder auf den ursprünglichen Termin am 9. März verlegt. Das Team befindet sich in häuslicher Quarantäne und wartet auf die Ergebnisse von PCR-Tests.
  • gestern
  • Weitere Spielplanänderungen in der Oberliga Süd: Die für Freitag geplante Partie zwischen dem HC Landsberg und dem Höchstadter EC wurde coronabedingt verschoben. Vorgezogen wurde dagegen das Gastspiel des EV Weiden beim ECDC Memmingen (Spielbeginn ist am Freitag um 20.00 Uhr).
  • gestern
  • Nachdem das Gastspiel der Starbulls Rosenheim in der Oberliga Süd beim EC Peiting am Freitag abgesagt werden musste, treten die Grün-Weißen um 20.00 Uhr bei den Eisbären Regensburg, deren ursprünglich geplantes Heimspiel gegen den EV Lindau ebenfalls verschoben wurde, an.
  • gestern
  • Das Spiel der Oberliga Nord vom kommenden Sonntag, dem 29. November zwischen den Hannover Indians und den Rostock Piranhas wurde von 19.00 Uhr auf 15.30 Uhr vorverlegt.
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