Anzeige
Mittwoch, 1. September 2021

Erster WM-Titel seit 2012 Marie-Philip Poulin schießt Kanadierinnen in der Overtime zum Sieg gegen den Dauerrivalen USA

Als Gastgeber in Calgary sicherten sich die Kanadierinnen ihren ersten Titel bei einer Frauen-Weltmeisterschaft seit 2012.
Foto: imago images/ZUMA Press/ Jeff McIntosh

Mit ihrem Treffer nach 7:22 Minuten Spielzeit in der Verlängerung sorgte Marie-Philip Poulin für den 3:2-Finalerfolg der kanadischen Frauen gegen die USA und damit den ersten Weltmeistertitel für die Kanadierinnen seit 2012. Zuletzt hatten die US-Amerikanerinnen bei fünf Frauen-Weltmeisterschaften in Folge den Titel geholt.

Der Siegtreffer fand erst nachträglich seine Anerkennung. Da der Puck sehr schnell ins Tor, jedoch ebenso schnell wieder herausging, ging die Partie zunächst weiter. Dazu erklärte Poulin nach der Partie: „Ich wusste irgendwie, dass es drin war, aber als wir diesen Summer hörten, war es ein großartiges Gefühl.“ Die 30-jährige Kapitänin der Kanadierinnen ist damit die erste Spielerin, die zu drei Goldmedaillen (zuvor zweimal bei Olympia) ihres Landes den entscheidenden Treffer beisteuerte.

In den vorangegangenen 60 Minuten waren zunächst die US-Amerikanerinnen, die das erste Aufeinandertreffen gegen die Gastgeberinnen in der Vorrunde mit 1:5 verloren hatten, durch einen Doppelpack von Alex Carpenter im Auftaktdrittel mit 2:0 in Führung gegangen. Diesen Rückstand hatten wiederum die Kanadierinnen im Mittelabschnitt durch Tore von Brianne Jenner und Jamie Lee Rattray egalisiert.

Die Bronzemedaille in Calgary sicherte sich indes Finnland dank eines 3:1-Erfolges gegen die Schweiz. Bereits in der zweiten Spielminute brachte Tanja Niskanen die Finnen mit ihrem Treffer auf die Siegerstraße. Nach 54 Sekunden im Mittelabschnitt erhöhte Elia Viitasuo auf 2:0. Knapp drei Minuten später brachte Lara Stalder auch die Schweizerinnen erstmals auf die Anzeigetafel. Es sollte jedoch der einzige Torerfolg für die Eidgenossinnen bleiben. Noch im zweiten Spielabschnitt sorgte Petra Nieminen für den 3:1-Endstand.

Rang fünf und damit den Verbleib in der A-Gruppe sicherte sich unterdessen die Auswahl der russischen Athletinnen. Dank Treffer von Valeria Pavlova sowie Viktoria Kulishova setzten sich die Russinnen gegen Japan mit 2:0 durch. Die deutsche Auswahl hatte in ihrem Platzierungsspiel gegen Russland bereits am Sonntag mit 2:3 den Kürzeren gezogen und das Turnier damit auf Rang acht beendet.


Anzeige
Anzeige

Notizen

  • vor 21 Stunden
  • Für Bayreuths Stürmer Lennard Habeck (32 Einsätze, vier Tore, sechs Vorlagen in der Oberliga Süd) ist die Saison vorzeitig beendet. Der 20-Jährige muss sich aufgrund einer Schulterverletzung einer OP unterziehen.
  • gestern
  • Maximilian Söll fällt den Bietigheim Steelers (DEL2) mit einer Unterkörperverletzung in den kommenden Wochen aus. Brett Kemp (Oberkörperverletzung) könnte etwaig am Wochenende ins Aufgebot zurückkehren.
  • gestern
  • Die Eisbären Berlin (PENNY DEL) nehmen an der Jubiläumsausgabe des Dolomiten Cup teil. Sie treten vom 21. bis 23. August 2026 in Neumark/Südtirol zur 20. Ausgabe des Vorbereitungsturniers an. Die weiteren Teilnehmer sind noch nicht kommuniziert.
  • gestern
  • Neuer Co-Trainer für Leif Carlsson: Patric Wener (bis Ende November Cheftrainer des Oberligisten Leipzig) übernimmt die Rolle beim ESV Kaufbeuren. Nach Carlssons Berufung hatte Interimscheftrainer Andrew Donaldson (eingeplant als Co-Trainer) am Wochenende um Vertragsauflösung gebeten.
  • gestern
  • Yannick Veilleux wird den Eisbären Berlin am Freitag beim Spiel gegen den ERC Ingolstadt nicht zur Verfügung stehen. Der Stürmer ist nach seinem dritten Faustkampf der Saison automatisch für eine Partie gesperrt.
Anzeige

Die Eishockey NEWS-App

Lesen Sie jetzt alles über die schnellste Mannschaftssportart der Welt auf Ihrem Tablet oder Smartphone. Alle deutschen Ligen, die NHL und die europäischen Clubs finden Sie auf einen Klick. Mit allen Artikeln und Bildern.