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Sonntag, 9. November 2025

Deutschland Cup, Spieltag drei 3:0: DEB-Auswahl lässt der Slowakei keine Chance und feiert Turniersieg in Landshut – Franzreb mit Shutout

Deutschland-Cup-Sieger 2025: Die deutsche Nationalmannschaft.
Foto: City-Press

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat mit einem souveränen 3:0-Sieg über die Slowakei am Sonntagnachmittag den Deutschland Cup 2025 in Landshut gewonnen. Damit machte es die Männer der Frauen-Auswahl des DEB gleich, die bereits am Samstagnachmittag mit einem 9:1-Kantersieg über Ungarn Platz eins beim Heimturnier eingetütet hatte. Nicht einmal 24 Stunden nach der herben Pleite gegen Österreich war das deutsche Team trotz der kürzeren Pause im Vergleich mit den bis dato ungeschlagenen Slowaken in allen Belangen überlegen und bog schon früh auf die Siegerstraße ein. Im Tor ließ sich Maximilian Franzreb von den Adlern aus Mannheim bis zum Ende der Partie nicht überwinden.

Deutschland begann schwungvoll – trotz des späten Spiels am Vorabend – und ließ von Beginn an erkennen, dass man die 2:5-Pleite gegen Österreich schnell vergessen machen wollte. In der vierten Minute wäre der gute Start der DEB-Auswahl beinahe mit dem zweiten Turniertreffer von Moritz Müller belohnt worden, doch der Kapitän der deutschen Mannschaft scheiterte am Pfosten. In der Folge gab es reichlich Möglichkeit, Powerplay zu üben. Doch auch zwei Fünf-gegen-drei-Situationen in den ersten zehn Spielminuten konnten die Jungs von Bundestrainer Kreis nicht in einen Führungstreffer verwandeln. 

Besser machten es die DEB-Cracks dann allerdings bei fünf gegen fünf Spielern auf dem Eis. Zunächst war der nachnominierte Parker Tuomie Nutznießer einen bösen Abwehrschnitzers des slowakischen Defenders Tomas Kralovic, der den Puck vor dem eigenen Gehäuse mehr oder weniger unbedrängt vertändelte. Tuomie war zur Stelle und erzielte die verdiente Führung für Deutschland. Und nur 68 Sekunden später hieß es 2:0 für die Hausherren. Nach klasse Direktpass von Maximilian Kastner erzielte Bennet Roßmy aus kürzester Distanz den zweiten deutschen Treffer (12.), indem er den Puck gekonnt ins Tor löffelte. Diese 2:0-Führung hatte auch nach 20 Minuten Bestand – und war mehr als verdient. Das deutsche Team zeigte sich besonders in Sachen Zweikampfstärke von Beginn weg auf einem ganz anderen Level als am Vorabend gegen Österreich.
 

Das Spiel in der Statistik: (1 Einträge)

 


Und auch im zweiten Drittel gab die DEB-Auswahl den Ton an, und belohnte sich nach einem erneut sehr guten Wechselt mit dem 3:0 in der 23. Minute durch Fabio Wagner. Der Schuss des sonst eher für die Defensivsaufgaben zuständigen Verteidigers schlug im linken Torwinkel ein, weil die DEB-Offensive dafür sorgte, dass der slowakische Goalie Stanislav Skorvanek keine Sicht hatte. Der Vorsprung der DEB-Auswahl nach 40 Minuten hätte durchaus noch größer sein können, doch unter anderem Daniel Fischbuch verpasste das 4:0 aus aussichtsreicher Position. Und falls hinten mal doch etwas zugelassen wurde, war stets Adler-Goalie Frenzreb zur Stelle.

Und auch im Schlussdrittel war für die Angriffsbemühungen der Slowaken spätestens bei Franzreb Schluss. Auf der Gegenseite hätte das DEB-Team dazu durchaus für noch klarere Verhältnisse sorgen können. Auch bei einem späten Unterzahlspiel zeigte sich Franzreb reaktionsschnell und gab unter dem Strich ein durchaus nachdrückliches Bewerbungsschreiben für eine Olympia-Teilnahme ab. Das 3:0 hatte bis zur Schlusssirene Bestand und die deutsche Auswahl konnte nach dem Denkzettel am Samstag das Turnier mehr als nur erfolgreiche, sondern auch mit einem starken Statement in Sachen eigener Leistungsstärke beenden.

Sebastian Groß


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Notizen

  • vor 3 Stunden
  • NHL in der Nacht auf Samstag: Die Edmonton Oilers unterlagen bei den St. Louis Blues nach 2:0-Führung (eine Vorlage von Leon Draisaitl) mit 2:3 nach Verlängerung. Die New York Islanders unterlagen den Los Angeles Kings mit 2:3.
  • vor 17 Stunden
  • Die Rostock Piranhas haben den Vertrag mit ihrem bereits seit Anfang Februar beurlaubten Ex-Coach Lenny Soccio (58) nun „im gegenseitigen Einvernehmen" aufgelöst. Der deutsche Ex-Nationalstürmer hatte den Nord-Oberligisten mehr als drei Jahre lang trainiert.
  • vor 23 Stunden
  • Tom Geischeimer von den Hammer Eisbären wurde für sechs Spiele gesperrt und erhält zudem eine Geldstrafe. Geischeimer hatte im ersten Playoff-Spiel der Eisbären gegen die Tölzer Löwen am vergangenen Sonntag seinen Gegenspieler mit einem harten Check gegen den Kopf- und Nackenbereich getroffen.
  • gestern
  • Die Grizzlys Wolfsburg haben den Vertrag mit Co-Trainer Heiko Vogler um zwei Jahre bis 2028 verlängert.
  • vor 2 Tagen
  • Tim Stützle hat auch im 14. Spiel in Folge gepunktet und in dieser Zeit acht Tore und elf Vorlagen erzielt. In der Nacht auf Donnerstag verlor er mit Ottawa mit 2:3 gegen Montreal. Er steuerte zwei Vorlagen bei und erreichte die Marke von 70 Punkten.
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