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Montag, 29. Dezember 2025

Dritte Niederlage bei der U20-WM Schwedens Überzahl überrollt die DEB-Auswahl – Schlüsselspiel am Dienstag gegen die Schweiz

Lange gut im Spiel, fand die DEB-Auswahl keine Antwort auf das schwedische Powerplay.
Foto: Andreas Robanser

Angeschoben von fünf Toren in oder direkt nach Ablauf von Powerplays hat Schweden der deutschen Auswahl die dritte Niederlage bei der U20-Weltmeisterschaft zugefügt. 1:8 hieß es am Ende in Saint Paul (USA). Weiter geht es für den Deutschen Eishockey-Bund am Dienstag (20 Uhr MESZ, live bei MagentaSport) mit der wegweisenden Partie gegen die Schweiz um den Viertelfinaleinzug.

Bundestrainer Tobias Abstreiter hatte vor der Partie zwei Veränderungen gegenüber dem Slowakei-Spiel im Line-up vorgenommen. Für Verteidiger Matthias Pape und Stürmer Elias Schneider rückten Nick Mähler (Defensive) und Gustavs Grivas (Offensive) ins Aufgebot. Wie schon in den ersten Turnierspielen ging die DEB-Auswahl früh in Rückstand. In einem Powerplay blockte Mateu Späth erst noch einen Schuss, danach fand Anton Frondells Laser-Direktabnahme den Weg ins Netz (2.). Doch mit ihrem ersten Abschluss glichen die Deutschen aus: Maxim Schäfer legte in einem Zwei-auf-Eins quer auf Elias Pul, der die Scheibe zum 1:1 über die Linie drückte (8.).

Die Abstreiter-Mannschaft bestritt ein geordnetes erstes Drittel, stand bis auf den von DEB-Goalie Linus Vieillard entschärften Versuch Milton Gastrins gut. Doch zwei Punkte sollten ihr im Verlauf immer mehr zum Nachteil gereichen. Punkt eins: die eigene Chancenverwertung. Simon Seidl (16.) traf beim Stand von 1:1 in einem sehenswerten Powerplay ans Gestänge wie später, beim Stand von 1:3, nach einem Querpass Lenny Boos' auch Mähler.

Stenogramm zum Spiel (1 Einträge)

 

Punkt zwei: Der DEB fand gegen die sehr talentierten Schweden in eigener Unterzahl keine Mittel (Penalty-Kill-Quote zu Spielende: 33,33 Prozent). Direkt nach Ablauf des zweiten schwedischen Powerplays traf Viggo Björck von rechts (22.). Nach dem dritten Treffer, der im Rahmen einer seltenen Belagerungsphase durch den vor dem Tor viel zu freien Jack Berglund fiel (29.), und Mählers Pfostentreffer legte dann Björck in Überzahl nach (36.). Mit dem Vorsprung im Rücken fanden die Tre Kronor immer besser in den Gestaltungsmodus, Felix Öhrqvist erhöhte auf 5:1 (40.).

Im Schlussdrittel hütete Lukas Stuhrmann das deutsche Tor, der noch ohne Turniereinsatz war. Auch er musste in einem Powerplay hinter sich greifen, Frondell traf (46.). Schweden ließ auch in der Folge nicht nach, drängte auf weitere Tore, kam aber an der Latte und Stuhrmann nicht vorbei. Erst Liam Danielsson traf dann zum 7:1 (58.) - in einem Powerplay. Vor der Schlusssirene legte noch Berglund das Tor zum 8:1 nach.

Martin Wimösterer


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Notizen

  • vor 17 Stunden
  • Der HC Davos hat zum 17. Mal den Spengler Cup gewonnen und ist damit wieder alleiniger Rekordchampion. Im Endspiel am Silvestermittag schlug der Gastgeber die U.S. Collegiate Selects mit 6:3 (2:1, 1:2, 0:3). Dabei fielen die drei entscheidenden Tore erst in der Schlussphase ab der 56. Minute.
  • vor 22 Stunden
  • NHL-Ergebnisse am Dienstag: Florida - Montreal 2:3 n.V. (0:0, 0:0, 2:2, 0:1), Pittsburgh - Carolina 5:1 (3:0, 2:1, 0:0), Toronto - New Jersey 4:0 (1:0, 1:0, 2:0), Chicago - N.Y. Islanders 2:3 n.P. (0:2, 2:0, 0:0, 0:0, 0:1), Vancouver - Philadelphia 3:6 (1:1, 0:2, 2:3).
  • vor 22 Stunden
  • U20-WM am Dienstag: Lettland qualifizierte sich mit einem 6:3 gegen Dänemark für das Viertelfinale. Die Dänen sind damit Gegner der ebenfalls sieglosen DEB-Auswahl beim Spiel um den Klassenerhalt in der Top-Division am Freitag. Spielbeginn ist 18.30 Uhr deutscher Zeit (live bei MagentaSport).
  • vor 22 Stunden
  • Die US Collegiate Selects (5:3 im Halbfinale gegen Sparta Prag) und Gastgeber HC Davos (3:1 gegen Fribourg-Gottéron) bestreiten am Mittwoch um 12.10 Uhr das Endspiel beim Spengler Cup.
  • gestern
  • Die Eisbären Berlin (DEL) müssen vorerst auf die Stürmer Manuel Wiederer und Markus Vikingstad verzichten. Beide Angreifer laborieren je an einer Beinverletzung. Wiederer konnte bereits die letzten drei Partien nicht bestreiten. Vikingstad zog sich die Verletzung am Sonntag gegen Nürnberg zu.
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